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	<title>Stress Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
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	<description>Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</description>
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		<title>Lass mal locker.</title>
		<link>https://www.matschnig.com/lass-mal-locker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 08:38:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Lockerlassen]]></category>
		<category><![CDATA[Perfektionismus]]></category>
		<category><![CDATA[RE:FOKUS]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn aus Anspruch Angst wird]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Perfektionisten </strong>sind faszinierende Menschen. Sie können 30 Minuten über eine Schriftgröße diskutieren. Sie merken, wenn ein Bild um zwei Millimeter verrutscht ist. Und sie entschuldigen sich für Dinge, die anderen nie aufgefallen wären. Sie sagen Sätze wie: „<em>War eh ganz okay.</em>“, obwohl alle applaudiert haben. Es ist, als hätten sie einen inneren TÜV-Prüfer installiert. Und der findet immer etwas. Sie tragen immer das Gefühl in sich: <em>Da wäre noch Luft nach oben gewesen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Perfektionismus ist kein Leistungsmerkmal. Er ist ein internes Prüfungskomitee, das nie Feierabend macht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Missverständnis mit der Exzellenz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lange galt <a href="https://www.matschnig.com/perfektionismus/">Perfektionismus</a> als Tugend. Perfektionisten sind gewissenhaft, zielstrebig, verlässlich. In den 1980er-Jahren wurde er teilweise noch positiv bewertet.  Heute sieht man differenzierter hin. Denn es gibt einen Unterschied zwischen dem Wunsch, Dinge gut zu machen – und dem Zwang, niemals Fehler machen zu dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thomas Curran und Andrew Hill analysierten über Jahrzehnte erhobene Daten und zeigten 2019, dass perfektionistische Tendenzen bei jungen Menschen deutlich zugenommen haben. Besonders der gefühlte Druck, Erwartungen anderer erfüllen zu müssen, ist gestiegen. (Curran &amp; Hill, 2019).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wissen es&nbsp; &#8211; wir leben in einer Optimierungsgesellschaft. „Gut“ reicht nicht. Es muss außergewöhnlich sein. Am besten alternativlos. Das Problem: Wenn der Maßstab immer weiter wandert, kommt niemand mehr an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn aus Anspruch Angst wird</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Perfektionismus hat drei Gesichter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>der Anspruch an sich selbst</li>



<li>der Druck, den man von außen wahrnimmt</li>



<li>und die Erwartung, andere dürften keine Fehler machen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gefährliche ist nicht der Anspruch. Das Gefährliche ist die Angst dahinter. Angst vor Bewertung. Angst vor Ablehnung. Angst, nicht zu genügen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis klingt das so:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Ich hätte es noch besser vorbereiten müssen.“</li>



<li>„Das war nicht hundertprozentig.“</li>



<li>„Nächstes Mal darf mir das nicht passieren.“</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der innere Dialog ist selten freundlich. Und genau hier kippt die Energie. Aus Motivation wird Daueranspannung. Aus Ehrgeiz wird Erschöpfung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insbesondere der „sozial vorgeschriebener Perfektionismus“ &nbsp;– also der empfundene Erwartungsdruck von außen – hängt mit Stress, Depressionen und Angststörungen zusammenhängt. &nbsp;Eigentlich logisch: Wer ständig auf Alarm läuft, brennt schneller aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier lohnt sich ein ehrlicher Blick. Wenn Sie merken, dass Sie trotz Erfolg nie zufrieden sind. Wenn <a href="https://www.matschnig.com/lob-geben-und-annehmen/">Lob Sie nicht erreicht</a>. Wenn der innere Druck größer ist als die Freude am Ergebnis. Dann ist es kein Zeichen von Schwäche, sich professionelle Unterstützung zu holen. Im Gegenteil. Es ist ein Zeichen von Verantwortung. Coaching oder therapeutische Begleitung helfen, das inneren Prüfungskomitee zu verstehen, alte Bewertungsmuster zu entlarven und neue, gesündere Maßstäbe zu entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal braucht es jemanden von außen, um das interne Prüfungskomitee endlich in Rente zu schicken.</p>


<div class="cta-stoerer" role="note" aria-label="Hinweis">
  <h3 class="cta-stoerer__title">Führungskräfte tragen viel – und zeigen es selten.</h3>

  <div class="cta-stoerer__text">
    <p>Mit RE:FOKUS gewinnen sie Klarheit, Souveränität und innere Balance zurück.</p>
  </div>

  <a class="cta-stoerer__link" href="/refokus/">
    → Psychologisches Coaching für Führungskräfte
  </a>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Sie dürfen hohe Ziele haben. Nur dürfen diese Ziele nicht darüber entscheiden, wie viel Sie sich selbst wert sind. Hohe Standards sind gesund. Selbstabwertung nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine einfache Übung aus der Coachingpraxis:</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Geben Sie bewusst etwas mit 90 oder 95 Prozent ab. Beobachten Sie, was passiert. In 95 Prozent der Fälle: nichts Dramatisches. Kein Karriereende. Kein Gesichtsverlust. Keine öffentliche Hinrichtung im Plenarsaal. Was jedoch passiert: Sie gewinnen Energie zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Denken sie daran:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Perfektion ist kein Charaktermerkmal.</strong><br>Sie ist eine Strategie. Und Strategien darf man ändern.</li>



<li><strong>Fehler sind keine Identitätsbedrohung.</strong><br>Sie sind Rückmeldungen. Mehr nicht.</li>



<li><strong>Lockerlassen ist kein Qualitätsverlust.</strong><br>Es ist Selbstführung.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist der mutigste Satz dieser Woche: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>„Es darf gut genug sein.“</em></strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Monika Matschnig,<br>Diplom-Psychologin, Systemischer Coach und sinn- und wertorientierte Begleitung (DGL® Logotherapie)</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><em>Curran, T., &amp; Hill, A. P. (2019). Perfectionism is increasing over time: A meta-analysis of birth cohort differences from 1989 to 2016. Psychological Bulletin, 145(4), 410–429. <a href="https://doi.org/10.1037/bul0000138" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1037/bul0000138</a></em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Freundlichkeit im Berufsalltag</title>
		<link>https://www.matschnig.com/be-good-to-people/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2024 04:57:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Freundlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschätzung]]></category>
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					<description><![CDATA[„Be Good to People“]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Vorweihnachtszeit steht vor der Tür. Während draußen Lichter erstrahlen, laufen drinnen die To-do-Listen heiß: Projekte abschließen, Jahresziele erreichen, Kundenpräsente versenden und nebenbei vielleicht noch das Team auf die Feiertage einstimmen. Stress, Hektik und hohe Erwartungen prägen oft diese Wochen – und genau hier liegt die Herausforderung: </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie bewahren wir im beruflichen Alltag unsere Freundlichkeit, wenn der Druck wächst?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich setze mir bewusst wieder mein Lieblings-Cap auf, mit der Aufschrift <strong>&#8222;Be good to people&#8220;</strong>. Es ist nicht nur ein Accessoire, sondern eine Botschaft. Schauen Sie mal auf die Website: <a href="https://www.begoodtopeople.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.begoodtopeople.com</a>. Setzen Sie dieses Teil auf, werden Sie an die Bedeutung der Freundlichkeit erinnert. Andere lesen den Spruch und halten vielleicht einen Moment inne. Worte können mächtig sein, denn sie verändern Perspektiven. Und wenn es kein Cap sein sollte, dann ein Armband, eine Trinkflasche…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Freundlichkeit sollte mehr als ein Motto sein – es sollte eine Haltung werden. Und im Berufsleben, wo Erwartungen und Deadlines dominieren, ist sie oft genau das, was fehlt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stress im Beruf: Ein selbstgewählter Sog</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Warum lassen wir uns gerade in stressigen Phasen so leicht aus der Ruhe bringen? Oft sind es nicht die äußeren Umstände allein, sondern unsere innere Haltung, die uns hineinzieht. Wir setzen uns selbst unter Druck: Perfekte Ergebnisse, ein reibungsloser Ablauf, überall verfügbar sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch, wie der Philosoph Epiktet sagte: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>„Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir über die Dinge haben.“</em> </strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Im Arbeitsalltag bedeutet das: Wir können entscheiden, wie wir auf Stress reagieren – und ob wir ihn auf andere projizieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Freundlichkeit ist in dieser Situation keine Schwäche, sondern eine bewusste Entscheidung. Und sie beginnt bei uns selbst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Freundlichkeit als berufliche Kompetenz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Arbeitsleben wird Freundlichkeit oft unterschätzt. Doch sie ist nicht nur ein menschlicher Wert, sondern eine echte Schlüsselkompetenz. Wer freundlich bleibt, bewahrt eine klare <a href="https://www.matschnig.com/kommunikations-gold/">Kommunikation</a>, löst <a href="https://www.matschnig.com/konstruktiv-mit-konflikten-umgehen/" target="_blank">Konflikte</a> schneller und schafft ein angenehmes Arbeitsklima – auch in hektischen Zeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Entspannungstipp für den Berufsalltag</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nutzen Sie kurze Pausen, um bewusst in die Freundlichkeit zu gehen. Hier ein einfacher Tipp:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mini-Meditation der Wertschätzung:</strong> Lehnen Sie sich zurück, atmen Sie tief durch und denken Sie an eine Kollegin oder einen Kollegen, der Ihnen geholfen hat. Sagen Sie sich innerlich: „<em>Danke, dass es diese Person gibt.</em>“</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser kleine Moment der <a href="https://www.matschnig.com/wp-content/uploads/2024/04/wertschaetzung-respekt.png">Dankbarkeit</a> löst inneren Druck und schafft eine Verbindung zu den Menschen, mit denen Sie arbeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Wirkung von Freundlichkeit im Team</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zeigen Sie <strong>&#8222;Be good to people&#8220;</strong>, passiert etwas Magisches: Sie selbst werden daran erinnert, bewusst freundlich zu sein – und gleichzeitig senden Sie ein Signal an Ihr Umfeld. In stressigen <a href="https://www.matschnig.com/wp-content/uploads/2021/01/in-meetings-durchsetzen.jpg">Meetings</a>, bei schwierigen Gesprächen oder einfach im Vorbeigehen – diese Botschaft wirkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Kolleginnen oder Kollegen den Spruch lesen, kann das wie eine mentale Pause wirken. Vielleicht denken sie kurz darüber nach, was sie selbst gerade geben – oder wie sie etwas anders machen könnten. So wird aus einem Satz ein Impuls für das ganze Team.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Vorweihnachtszeit: Eine Bühne für Menschlichkeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Berufswelt geht es oft um Effizienz, Zahlen und Ergebnisse. Doch gerade in der Vorweihnachtszeit können wir uns daran erinnern, dass hinter allen KPIs Menschen stehen. Eine kleine Geste der Freundlichkeit – ein ehrliches Dankeschön, ein <a href="https://www.matschnig.com/das-soziale-laecheln-in-den-oberen-fuehrungsetagen-wird-wenig-gelacht/">Lächeln</a> oder ein kurzer Moment der Wertschätzung – kann die Stimmung im Team spürbar verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Philosophie des Buddhismus sagt: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>„Das, was du in die Welt gibst, kehrt zu dir zurück.“</em> </strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Geben Sie also Freundlichkeit, gerade wenn es hektisch wird. Die Wirkung zeigt sich nicht nur in der Arbeitsatmosphäre, sondern auch in Ihnen selbst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der wahre Wert der Freundlichkeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Freundlichkeit ist keine Ressource, die mit der Zeit aufgebraucht wird – im Gegenteil. Je mehr Sie davon geben, desto mehr entsteht. Ihr „Be good to people“-Accessoire erinnert Sie daran, diesen Wert täglich neu zu leben. Es ist ein Symbol dafür, dass Sie die Wahl haben: Lassen Sie sich vom Stress mitreißen – oder entscheiden Sie sich, bewusst freundlich zu bleiben?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Freundlichkeit ist ein kleines Geschenk mit großer Wirkung. Vielleicht inspiriert Ihr Accessoire eine Kollegin dazu, an der Kaffeemaschine ein Lächeln zu schenken – oder einen Kunden dazu, sich an Ihren Service zu erinnern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tragen Sie Ihr „Be good to people“-Accessoire mit Stolz. Sie erinnert uns daran: Freundlichkeit ist nicht nur eine Haltung – sie ist eine berufliche Kompetenz, die uns alle erfolgreicher und menschlicher macht.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Ihre Monika Matschnig<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><br><em>Bild: Magnilion / istockphoto.com</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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