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	<title>Halo-Effekt Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
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	<description>Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</description>
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		<title>Der berühmte erste Eindruck</title>
		<link>https://www.matschnig.com/erster-eindruck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2022 07:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[erster Eindruck]]></category>
		<category><![CDATA[Erstkontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Halo-Effekt]]></category>
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					<description><![CDATA[So punkten Sie beim Erstkontakt
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Stellen Sie sich vor, Sie treffen das allererste Mal auf eine Person, mit der Sie Ihre beruflichen Visionen realisieren wollen. Was passiert in diesem Moment? 100 Milliarden Nervenzellen sind aktiv. Ihre Beurteilungsmaschine läuft auf Hochtouren. Und dann ist er da, der berühmte <strong>erste Eindruck</strong>. Er entsteht nicht in den viel zitierten ersten 10 Sekunden, sondern in sagenhaften 150 Millisekunden. Das ist ein Lidschlag.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der <a href="https://www.matschnig.com/halo-effekt/" target="_blank">Halo-Effekt</a></h2>



<p>Hier geht es nur um zwei Kategorien: Finde ich die Person sympathisch oder unsympathisch. Finden wir unser Gegenüber sympathisch, schreiben wir ihm Kompetenz zu. Anderenfalls ist er für uns inkompetent. Man nennt das auch den Halo-Effekt (vom Englischen &#8222;Halo&#8220; für Heiligenschein), weil hier ein Merkmal gewissermaßen auf andere ausstrahlt. Nimmt Ihr Gegenüber ein Merkmal wahr, dass er nicht sympathisch findet, zum Beispiel, den strengen Blick oder die schlaffe Haltung, sucht sein Gehirn automatisch nach weiteren Indizien, die seine Erwartungshaltung bestätigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ohne Vertrauen kein Business</h2>



<p>Und er wird immer etwas finden, das ihm missfällt. Natürlich funktioniert das auch umgekehrt in die positive Richtung. Ziel sollte immer sein, Sympathie zu erzeugen, denn nur dann ist mein Gegenüber aufmerksam und fasst Vertrauen. Ohne Aufmerksamkeit und Vertrauen kein Business. Was sind nun aber die goldenen Sympathieregeln für einen positiven ersten Eindruck? Es ist einfacher, als Sie denken.</p>



<p>Noch bevor Sie auf Ihr Gegenüber treffen, nutzen Sie die Macht der Akzeptanzresonanz. Stellen Sie sich einfach vor, dass Sie Ihr Gegenüber mögen werden, oder suchen Sie bewusst nur nach etwas Positivem an Ihrem Gegenüber. So strahlen Sie automatisch beim Erstkontakt etwas Positives aus. Die Wirkung &#8211; Ihr Gegenüber mag sie. Also mögen Sie Ihr Gegenüber und suchen Sie bewusst das Positive. Nutzen Sie das Gesetz der Reziprozität.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gutes tun</h2>



<p>Tun Sie am Anfang Ihrem Gegenüber etwas Gutes, indem Sie möglicherweise eine kleine Aufmerksamkeit mitbringen, also sorgen Sie für einen kleinen Wow-Effekt. Es verbessert die Atmosphäre und indirekt fühlt sich Ihr Gegenüber verpflichtet, etwas zurückzugeben. Sie haben das mit Sicherheit schon erlebt. Sie waren auf einem Geschäftsmeeting und unverhofft bekommen Sie ein kleines Präsent überreicht. Sie freuen sich, aber nur kurz, denn Ihr nächster Gedanke ist: &#8222;Oh, ich habe nichts dabei&#8220;.</p>



<p>Als Viel-Fliegerin sammle ich immer die Schokoladen, die die Flugbegleiter austeilen, und verteile diese dann bei den Mietwagenstationen oder beim Einchecken in Hotels mit dem schönen Nebeneffekt, dass es für eine gute Laune sorgt und ich häufiger ein Upgrade bekomme. Nun aber bekommen Sie die goldene Regel für einen guten Eindruck, die so einfach, ja schon fast banal ist und leider häufig vergessen wird. Lächeln Sie, aber bitte richtig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lächeln</h2>



<p>Schenken Sie einem Menschen ein ehrliches <a href="https://www.matschnig.com/das-soziale-laecheln/">Lächeln</a>. Das bedeutet, dass auch Ihre Augen <a href="https://www.matschnig.com/lachen-ist-nicht-lachen/" target="_blank">lachen</a>. Dann bekommen Sie unweigerlich ein Lächeln zurück. Nicht umsonst heißt ein indisches Sprichwort: Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück. Und strahlen Sie selbst Sicherheit aus durch einen aufrechten, dynamischen Gang oder einen sicheren Stand auf beiden Beine Sie vermitteln dadurch Energie und eine gute Bodenhaftung und signalisieren die Bereitschaft, auf andere zuzugehen. Verwechseln Sie diesen sicheren Stand aber nicht mit der paralysierten Offiziershaltung, die auf Diszipliniertheit, Strenge und Verbissenheit schließen lässt und kaum Flexibilität demonstriert.</p>



<p>Mit diesen kleinen Tipps werden Sie beim ersten Eindruck mit Sicherheit viele, viele Sympathiepunkte sammeln.</p>



<p><span class="din-reg-18">Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</span></p>



<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Bild: ©Fotolia <a href="https://eu.fotolia.com/p/343760" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Argus</a> &#8211; #111273848</em><br></span></p>
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		<title>Der Halo-Effekt</title>
		<link>https://www.matschnig.com/halo-effekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2020 08:47:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Attraktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Attraktivitätsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Halo-Effekt]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum Attraktivität unsere Wahrnehmung von Führung prägt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em><strong>„Anmut ist eine bewegliche Schönheit.“</strong></em><br>Friedrich von Schiller</p>
</blockquote>



<p>Helmut Kohl, der 16 Jahre lang als Kanzler die Bundesrepublik Deutschland regierte, war ein richtiger Pfundskerl. Mit seiner Leibesfülle und Größe stand er für Zuverlässigkeit und Machtbewusstsein. Heutzutage sind die meisten Führungskräfte auf der Welt ziemlich groß gewachsene Menschen, achten aber deutlich mehr auf ihr Gewicht als der Pfälzer Riese. Fast alle erfolgreichen US-Präsidentschaftskandidaten waren größer als ihre Gegenspieler. Auch in der Wirtschaft dominieren die Großen. Frank Appel, Vorstandschef der Deutschen Post, ist ein magerer Zwei-Meter-Mann. Daimler-Chef Dieter Zetsche ist gut 1,90 Meter groß, von gleicher Statur sind Michael Diekmann, CEO der Allianz, und Commerzbank-Chef Martin Blessing. Zurzeit lautet das Motto wohl: Groß und fit muss der Manager sein. Die Headhunterfirma Heidrick &amp; Struggles fand heraus, dass neun von zehn deutschen Manager Sport treiben, ein Drittel davon regelmäßig und intensiv. Die anderen zumindest ein- bis zweimal die Woche. Es geht hier weniger um Gesundheit, sondern um das Wettbewerbs-Gen: Sport als Leistung, Wettkampf, Sieg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Halo-Effekt</h2>



<p>Die Attraktivitätsforschung bestätigt den Trend. Menschen, die attraktiv sind, sei es durch einen sportlichen Körper, ein hübsches Gesicht oder beides, erscheinen uns kompetenter, intelligenter, führungsstärker. Man spricht hier von einem so genannten <strong>Halo-Effekt</strong>: Von der äußeren Erscheinung eines Menschen schließen wir auf seine inneren Eigenschaften.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Muss man groß sein, um führen zu können?</h2>



<p>Es gibt zahlreiche Ausnahmen, vor allem in der Politik. Berlusconi, Schröder, Merkel, Scholz, Putin, Sarkozy, – allesamt eher kleine Menschen. Sie haben sich durchgesetzt, obwohl – oder gerade weil(?) – sie körperlich nicht überragend sind. Vermutet wird hier, dass ihr Ehrgeiz besonders ausgeprägt sein müsse, ihr Wille, sich gegen Größere zu behaupten. Einmal an der Macht angelangt, kommt eine weitere Erkenntnis der Attraktivitätsforschung zum Tragen: Macht macht sexy. Von einer Erotik der Macht zu sprechen, liegt nahe. Mächtige Menschen wirken begehrlicher, ob sie nun klein oder groß sind. Dass eine Führungsposition mit einem Zuwachs an Attraktivität einhergeht, lässt sich wissenschaftlich belegen. So tendieren Mitarbeiter dazu, ihren Chef oder ihre Chefin attraktiv zu finden, selbst wenn er oder sie den gängigen Schönheitsidealen nicht entspricht. Eine hohe Vertrautheit und emotionale Bindung scheinen hier die Schlüssel zu sein. Je mehr wir uns mit dem Menschen über uns identifizieren, desto anziehender finden wir ihn.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Es ist kein Geheimnis: Menschen mögen Menschen, die wie sind? Gleich wie wir! Oder wir mögen Menschen, die so sind wie wir gerne sein möchten.</strong></p>
</blockquote>



<p><span class="din-reg-18">Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</span></p>



<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Illustration: Ivan_Nikulin / Shutterstock.com</em></span></p>
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