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	<title>Pausen Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
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	<description>Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</description>
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		<title>Die Kraft der Langsamkeit</title>
		<link>https://www.matschnig.com/die-kraft-der-langsamkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2025 06:20:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Langsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Langsamsprechen]]></category>
		<category><![CDATA[Pausen]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentieren]]></category>
		<category><![CDATA[Präsenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkung]]></category>
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					<description><![CDATA[„Langsam sprechen ist das neue Schnell.“]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>„Langsam sprechen ist das neue Schnell.“ </em>Dieser Satz klingt im ersten Moment paradox, besonders in einer Welt, in der Geschwindigkeit als Zeichen von Intelligenz, Kompetenz und Effizienz gilt. Doch gerade beim <a href="https://www.matschnig.com/ist-praesentieren-erlernbar/">Präsentieren</a> liegt die Kraft oft im Gegenteil: im Innehalten, im langsamen Entwickeln von Gedanken – und in der Stille zwischen den Sätzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Langsamkeit wirkt</h2>



<p>Je komplexer oder bedeutender ein Thema ist, desto mehr Raum braucht es. Dieser Raum entsteht durch <a href="https://www.matschnig.com/pausen-gekonnt-einsetzen/">Pausen</a>. Wer langsam spricht, wirkt nicht unsicher – sondern souverän. Langsamkeit ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Gute Redner wissen das. Denken Sie an Ursula von der Leyen – achten Sie einmal bewusst auf ihre Sprechweise, ganz unabhängig von ihrer politischen Rolle. Ihre Art zu sprechen – ruhig, klar, bedacht – gibt dem Gesagten Gewicht. Sie spricht nicht, um zu beeindrucken, sondern um zu erreichen. Und genau darum geht es.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pausen schaffen Präsenz</h2>



<p>Eine bewusste Pause alle 20 &#8211; 30 Sekunden (also etwa 2 – 3 pro Minute) ermöglicht es dem Publikum, das Gesagte zu verarbeiten. Gleichzeitig signalisieren Sie damit: <em>„Ich habe etwas Wichtiges gesagt – nehmen Sie sich einen Moment.“</em></p>



<p>Die Pause ist kein Zeichen von Leere. Sie ist ein kraftvoller Moment des Nachhalls. Denken Sie an großartige Redner oder Comedians – ihnen kann man stundenlang zuhören, weil sie den Rhythmus beherrschen: Spannung, Pause, Auflösung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was uns am langsam Sprechen hindert</h2>



<p>Viele Menschen sprechen zu schnell – aus vier typischen Gründen:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Nervosität</strong> – man will „durchkommen“</li>



<li><strong>Schnelles Denken</strong> – der Mund versucht, dem Kopf hinterherzukommen</li>



<li><strong>Komplexität</strong> – man glaubt, alles erklären zu müssen</li>



<li><strong>Übervorbereitung</strong> – man will alles liefern, was vorbereitet wurde</li>
</ol>



<p>Doch genau hier liegt das Missverständnis: Gute Präsentationen liefern nicht alles – sie führen. Und Führung braucht Ruhe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Gedankenexperiment</h2>



<p>Versuchen Sie einmal, so langsam zu sprechen, dass Sie selbst denken: <em>„Meine Zuhörer sterben vor Langeweile.“</em> Und dann holen Sie sich Feedback ein. Sie werden überrascht sein: Ihre Zuhörer werden Ihnen dankbar sein. Denn langsames Sprechen schafft zwei Dinge: <strong>Verständnis</strong> und <strong>Verbindung</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sprache als Einladung</h2>



<p>Was wäre, wenn Sie Ihre Rede als Einladung verstehen? Nicht als Lieferung. Nicht als Show. Sondern als Gespräch – auch dann, wenn nur Sie sprechen. Dann wird jedes Wort bedeutungsvoller. Dann wird jede Pause eine Möglichkeit zur Resonanz.</p>



<p>Der Management-Vordenker Dr. Reinhard K. Sprenger ist ein Meister dieses Prinzips. Nach starken Aussagen schweigt er bewusst – und lässt sein Publikum denken. So entsteht <a href="https://www.matschnig.com/praesenz-ausstrahlung/">Präsenz</a>. Nicht durch Lautstärke. Sondern durch <a href="https://www.matschnig.com/wirkung-als-kompetenz/">Wirkung</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Übung für Ihren nächsten Auftritt</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nehmen Sie sich ein Thema. Formulieren Sie drei Kernaussagen.</li>



<li>Sprechen Sie jede Aussage <strong>einzeln</strong>, in die Kamera oder vor einem Spiegel.</li>



<li>Nach jeder Aussage: <strong>Pause von 3 – 5 Sekunden.</strong> Aushalten. Atmen.</li>



<li>Sprechen Sie weiter – und beobachten Sie, wie sich Ihr innerer Zustand verändert.</li>
</ul>



<p>Optional: Nehmen Sie sich auf Video auf und analysieren Sie, <strong>wann</strong> Sie sprechen – und <strong>wann</strong> Sie wirken.</p>



<p>Langsamkeit ist keine Stilfrage. Sie ist ein Zeichen von Souveränität. In einer Zeit, in der alle immer schneller kommunizieren, wird die Langsame zur Führungskraft im Raum. Sie gibt Orientierung, schafft Klarheit – und öffnet die Tür zur echten Verbindung.</p>



<p>Langsam zu sprechen heißt nicht, wenig zu sagen. Es heißt, <strong>klug zu führen</strong>.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p class="has-small-font-size"><em>Bild: Rybakova</em> <em>/ istockphoto.com</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Pausen im Vortrag: So wirken Sie souverän und klar</title>
		<link>https://www.matschnig.com/pausen-gekonnt-einsetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2022 11:37:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Pausen]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Schweigen]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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					<description><![CDATA[Reden ist Silber, Schweigen ist Gold]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Diesen Spruch hat sicher schon jeder in seiner Kindheit einmal gehört und wurde somit aufgefordert, zu schweigen.</p>



<p>Das Sprichwort selbst tauchte wohl zum ersten Mal im Lateinischen auf, der Philosoph Herder übersetzte es schon 1792 in die deutsche Sprache. Damals hieß es noch:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><em>„Lerne schweigen, o Freund. Dem Silber gleichet die Rede, aber zu rechter Zeit Schweigen ist lauteres&nbsp;Gold.“</em> </strong></p>
</blockquote>



<p>Die ursprüngliche Bedeutung ist also eine etwas andere. Denn das „zur rechten Zeit schweigen“ heißt nicht, dass man immer still sein soll, sondern nur im richtigen Moment.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bewusst Pausen einsetzen</h2>



<p>Und das ist insbesondere für Sie als Vortragender, wichtig zu beachten. Bewusst Pausen setzen kostet anfangs Überwindung, ist jedoch ein absolutes Muss. Der Grund: Ihr Publikum braucht immer wieder Zeit zum Mit- und Nachdenken. Wollen Sie also eine Aussage besonders betonen, dann schweigen Sie nach dem Satz. Eine gute Pause dauert etwa zwei bis fünf Sekunden. Nutzen Sie diese Zeit, um tief Luft zu holen.</p>



<p>Als Vortragender kommt Ihnen jede Pause wie eine kleine Ewigkeit vor. Aber glauben Sie mir und hier spreche ich aus Erfahrung. Sprechpausen von bis zu drei Sekunden fallen den Zuhörern in der Regel nicht auf und tragen gleichzeitig zu Ihrer Verständlichkeit bei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bekommen Sie ein Gefühl für Ihre Pausen</h2>



<p>Damit Sie ein Gefühl für Ihre Pausen bekommen, können Sie bei der Vorbereitung auf einen <a href="https://www.matschnig.com/themen/vortraege-koerpersprache/">Vortrag</a> einmal bewusst auf Pausen achten. Markieren Sie, wann Sie die Pausen setzen möchten. Schreiben Sie darüber einfach ein P für Pause. Sprechen Sie frei, dann machen Sie nach einigen Sätzen oder einer passenden Passage immer bewusst eine Pause und zählen in <a href="https://www.matschnig.com/gedanken-sind-nur-gedanken/" target="_blank">Gedanken</a> bis drei. Besonders bei komplexen Sachverhalten sind Pausen notwendig. Es erfordert natürlich ein wenig Übung und Überwindung. Probieren Sie es bei Ihrem nächsten Vortrag, Ihrer Präsentation oder Rede gleich aus.<br></p>



<p>Ihre Monika Matschnig<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p class="has-small-font-size"><small><em>Bildquelle: istockphoto.com / SvetlanaKutsin<br></em></small></p>
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