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	<title>Selbstwert Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
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	<description>Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</description>
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		<title>Vernichtende Gefühle – Teil 2: Zorn</title>
		<link>https://www.matschnig.com/zorn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2019 07:02:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ärger]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwert]]></category>
		<category><![CDATA[vernichtende gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Zorn]]></category>
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					<description><![CDATA[Ärgern Sie sich nur über das, was Sie auch ändern können]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wann und warum werden wir wütend? Denken Sie doch einfach an das letzte Mal zurück, als Sie sich geärgert haben. Was ist im Vorfeld des Zornes passiert? Wahrscheinlich werden Sie feststellen, dass Sie sich durch die Worte oder das Verhalten eines anderen verletzt und angegriffen oder ungerecht behandelt fühlten. </p>



<p>Ergo: Ihr Selbstwertgefühl war angekratzt. Das eigentliche Problem ist jedoch, dass unser Ego umso verletzlicher ist, je weniger wir zu uns stehen und je weiter wir von einem authentischen Leben entfernt sind.</p>



<p>Anders ausgedrückt: Je mehr wir lernen, uns selbst anzunehmen, und je weniger wir uns <a href="https://www.matschnig.com/selbstzweifel/">selbst der größte Feind</a> sind, desto weniger ärgern wir uns, und können über den Dingen stehen und gelassen bleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn Ärger notwendig und heilsam ist</h2>



<p>Was natürlich nicht heißt, dass wir uns überhaupt nicht mehr ärgern dürfen oder sollten. Im Gegenteil: Es gibt sogar notwendigen und regelrecht heilsamen Ärger. Wenn etwa ständig auf einem bestimmten Kollegen im Betrieb herumgetrampelt wird, wenn ein Kind Tag für Tag gegenüber seinen Geschwistern oder Klassenkameraden benachteiligt wird und es nichts recht machen kann, wenn ein Partner sich alles herausnehmen darf und der andere kuschen muss – wenn es sich also um eine wirklich ungerechte Situation handelt, dann ist ein innerlicher Widerstand berechtigt und notwendig. Man muss nur damit umzugehen wissen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was fange ich mit meiner Wut an?</h2>



<p>Ärger kann uns die Energie geben, gegen Ungerechtigkeiten anzugehen, schiefe Beziehungen gerade zu rücken oder Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Fragt sich nur, wie wir unsere Gefühle am besten handhaben, damit wir mit der freigesetzten Kraft nicht das kaputtmachen, was wir eigentlich retten wollen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Sofortmaßnahmen bei aufkommendem Zorn</h5>



<ul class="wp-block-list">
<li>So abgedroschen es klingen mag, die beste Taktik bei aufkommender Wut ist erstmal <strong>bis zehn zählen</strong> – manchmal vorsichtshalber auch bis 100 –, tief durchatmen, die Augen schließen und sich beruhigen. Natürlich schafft man ein Ärgernis damit nicht aus der Welt, aber für den nächsten Schritt braucht es vor allem eins: Vernunft und etwas Ruhe.</li>



<li>Wenn Sie die erste »Zorneswelle« überstanden haben, setzen Sie sich mit der ärgerlichen Situation auseinander. Formulieren Sie zunächst die <a href="https://www.matschnig.com/gedanken-sind-nur-gedanken/">negativen Gedanken</a>, die Sie zornig machen, wie beispielsweise: »Sie hat kein Recht, so etwas zu tun/sagen.« Dann korrigieren Sie Ihren Gedankengang. Zum Beispiel: »Der andere verhält sich so, wie er es tut, weil er der Meinung ist, dies sei in Ordnung.« Es gibt verschiedene Gründe für sein Verhalten: weil er es nicht besser weiß, weil er es nicht besser kann, weil er <a href="https://www.matschnig.com/angst-feind-freund/" target="_blank" rel="noopener">Angst</a> hat, sein Gesicht zu verlieren, weil er von Ihnen beachtet werden will etc. Hinter diesen Überlegungen steckt der Gedanke, dass der andere das Recht hat, sich so oder so zu verhalten – auch wenn es Ihnen nicht gefällt oder Sie nie so etwas tun würden. Sie sind jedoch ebenso berechtigt, ihm Ihre Meinung zu sagen und sein Verhalten abzulehnen. Ob er sein Verhalten daraufhin ändert, liegt bei ihm.</li>



<li>Gerade im Alltag ärgern wir uns oft über tausend unwichtige Kleinigkeiten. Erinnern Sie sich in solchen Momenten daran, dass Ihre Wut die <strong>Welt nicht ändern wird</strong>. Nur weil Sie sich ärgern, fährt weder der Autofahrer vor Ihnen schneller, noch werden Ihre Kinder ordentlicher oder Ihr Partner pünktlicher.</li>



<li>Wenn alles nichts geholfen hat und Sie trotz allem in die »Wutfalle« getappt sind, dann ist es besser, Ihrer Wut <strong>Ausdruck zu verleihen</strong>, als sie hinunterzuschlucken. Entscheidend ist dann natürlich, wie Sie Ihren Zorn ausdrücken.</li>



<li>Wenn Sie so sauer sind, das Sie glauben, sich nicht mehr beherrschen zu können, dann donnern Sie nicht los, sondern nehmen Sie sich ein Blatt Papier und <strong>schreiben Sie Ihre Beschwerden auf</strong>. Verwenden Sie dabei auch Schimpfwörter, wenn Ihnen danach ist – Papier ist ja bekanntlich geduldig. Alternativ können Sie der prekären Situation auch den Rücken kehren, die Szene einfach kurz verlassen und entspannter zurückkommen – Hauptsache, Sie halten sich der betroffenen Person gegenüber zurück. Sind Sie allerdings nicht ganz so wütend, können Sie denjenigen, der an Ihrem Ärger beteiligt ist, ruhig direkt ansprechen. Drücken Sie sich aber bewusst nur in der Ich-Form aus: »Mir gefällt nicht, dass … Ich habe mir … vorgestellt. Ich habe erwartet, dass …«. Vermeiden Sie es, in der Du-Form zu reden: »Wie konnten Sie nur… Das war das Letzte, was Sie… Immer machst Du….«.</li>



<li>Ist das Ärgernis ausgestanden, <strong>reflektieren</strong> Sie das ganze Problem noch einmal und fragen Sie sich, wie sich eine solche Situation in Zukunft vermeiden lässt.</li>
</ul>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Bild: Jo Ritchy / Shutterstock.com</em></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vernichtende Gefühle &#8211; Teil 1: Neid</title>
		<link>https://www.matschnig.com/neid/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jul 2019 07:13:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Missgunst]]></category>
		<category><![CDATA[Neid]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwert]]></category>
		<category><![CDATA[vernichtende gefühle]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf der permanenten Suche nach dem Glück]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir alle sind ab und zu <strong>neidisch</strong>, was völlig normal ist. Sonst gäbe es kein Konkurrenzdenken, kein Wettbewerbsverhalten und damit wahrscheinlich auch keinen Fortschritt. Neid – der unterdrückte Wunsch, so wie oder besser zu sein, als eine andere Person oder dasselbe bzw. mehr zu besitzen als ein anderer – ist eine der mächtigsten Triebfedern der Menschheitsgeschichte. <strong>Neid</strong> ist also ein ur-menschliches und absolut natürliches Gefühl – in Maßen, versteht sich.</p>



<p>Trotzdem stellt sich die Frage, wieso wir überhaupt Neid empfinden. Warum können wir nicht einfach durchs Leben gehen und uns für alle anderen freuen – auch für diejenigen, die reicher, schöner, klüger oder erfolgreicher sind als wir? Die Antwort ist denkbar einfach: Weil wir auf der permanenten Suche nach dem Glück sind.</p>



<p>Vordergründig sind wir vielleicht auf ein höheres Gehalt, ein schnelles Auto oder eine schlankere Figur neidisch. In Wahrheit ist es jedoch diese Glück spendende <a href="https://www.matschnig.com/wirkung-ist-macht/" target="_blank">Wirkung</a>, die man diesen »Besitztümern« unterstellt. Neider gehen davon aus, dass Leute mit besseren Jobs, teureren Autos oder schickeren Klamotten auch zufriedener sein müssten als man selbst. Kaum jemand betrachtet jedoch die Kehrseite dieser scheinbaren Vorteile: unzählige Überstunden für den Traumjob, ein hohes Darlehen fürs Traumauto und die dauerhafte Radikal-Diät für die Traumfigur.</p>



<p>Solche negativen Konsequenzen blenden Neider völlig aus und sehen im materiellen Besitz des anderen nur das, was sie selbst entbehren. Und genau hier findet sich der Ursprung allen Neids: in der eigenen Unzufriedenheit. Wer sich selbst und sein Leben als weniger wertvoll einschätzt, fängt automatisch an, sich mit anderen zu vergleichen und schneidet dabei – für sein Empfinden – immer schlechter ab. Die Folge: Neid macht unglücklich und aggressiv.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was tun bei Neid?</h2>



<p>Weckt ein »gutes« Neidgefühl unseren Ehrgeiz, müssen wir uns keine <a href="https://www.matschnig.com/gedanken-sind-nur-gedanken/" target="_blank" rel="noopener">Gedanken</a> machen – solange das Ganze keine pathologischen Züge annimmt und wir uns ununterbrochen mit anderen messen müssen. Was aber, wenn wir aufgrund eines Neidgefühls niedergeschlagen oder gar wütend werden? Wie entkommt man der Neidfalle? Indem Sie Ihre <a href="https://www.matschnig.com/selbstzweifel/">Einstellung zu sich selbst</a> ändern. Sie müssen zu Ihrem Leben stehen und erreichen, dass das Gefühl der eigenen Zufriedenheit wächst.</p>



<p>Wenn Sie sich von destruktiven Gefühlen nicht zermürben lassen wollen, müssen Sie aktiv gegensteuern und sich vor allem die persönlichen Gründe für den eigenen Gemütszustand<br>deutlich machen.</p>



<p><strong>Fazit:</strong> Neid liefert uns Aufschluss über unseren Selbstwert, unseren Ehrgeiz und unser Gerechtigkeitsempfinden. Er regt uns an zu prüfen, ob die Ziele, die wir im Leben verfolgen, zu uns passen, oder ob wir nicht einen anderen Lebensentwurf ausprobieren sollten, der uns vielleicht glücklicher und zufriedener macht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tipps, wie Sie sich und Ihr Leben von Neid befreien können:</h2>



<h5 class="wp-block-heading">1. Leugnen Sie Ihren Neid nicht!</h5>



<p>Begreifen Sie dieses Gefühl als Herausforderung zur Selbstreflexion. Überprüfen Sie, ob es eine realistische Chance für Sie gibt, das zu erreichen, was Sie anderen neiden. Wem es gelingt, ein authentisches und ehrliches Leben zu führen, also Wunsch und Wirklichkeit in eine Balance zu bringen, lebt zufriedener. Hilfreich ist dabei ein vielleicht banal klingendes, aber dennoch<br>wahres Motto der Selbstbescheidenheit: »Man kann nicht alles im Leben erreichen.«</p>



<h5 class="wp-block-heading">2. Kontrollieren Sie Ihr Selbst-Bild!</h5>



<p>Lernen Sie anzuerkennen, dass Sie nicht in allen Bereichen Sieger sein können. Wenn Sie eine bestimmte Person um ihre Talente beneiden, führen Sie sich im Gegenzug Ihre eigenen Erfolge vor Augen. Niemand ist vollkommen. Aber jeder besitzt eigene Fähigkeiten.</p>



<h5 class="wp-block-heading">3. Befreien Sie sich vom Gruppendruck!</h5>



<p>Machen Sie sich nicht zum Opfer gesellschaftlichen Drucks. Wer Lebensglück mit Konsum gleichsetzt, geht zwar mit seinen Mitmenschen konform, aber wirkliche Zufriedenheit wird er nie erlangen. Jedenfalls nicht auf diesem Weg.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Suchen Sie Zufriedenheits-Erlebnisse!</h3>



<p>Sie möchten auch befördert werden wie Ihr Kollege? Aber sind Sie auch bereit, dafür länger zu arbeiten? Haben Sie Lust auf noch mehr Konkurrenz? Überhaupt: Was gefällt Ihnen denn nicht an Ihrem Job, so wie er im Moment gerade ist? Wer in seiner Arbeit Erfüllung findet, für den hat das Gehalt häufig nicht die oberste Wertigkeit. Wer Sinn findet in dem, was er tut, ist zufrieden.<br>Wenn Sie diesen Sinn nicht finden, hat dies wahrscheinlich ganz andere Gründe als ein vermeintlich zu geringes Gehalt. Verharren Sie also nicht in Neid und Unzufriedenheit – ziehen Sie stattdessen Konsequenzen und denken Sie beispielsweise über eine berufliche Veränderung nach.</p>



<h5 class="wp-block-heading">5. Finden Sie heraus, was Sie wollen!</h5>



<p>Ihre Lebensplanung liegt ganz allein in Ihrer Hand! Egal, welche Argumente Sie gegen einen Jobwechsel ins Feld führen, gegen den lange angedachten Umzug in eine größere Stadt oder das längst überfällige Ende einer Beziehung – das alles sind nur Ausreden. Wer von seinen Wünschen wirklich überzeugt ist, setzt diese auch in die Tat um. Wenn Sie also Ihren Job bisher nicht gewechselt haben, ist er vielleicht gar nicht so schlecht? Träumen Sie sich nicht in eine scheinbare Unzufriedenheit hinein, sondern packen Sie lieber die Realität an.</p>



<h5 class="wp-block-heading">6. Versuchen Sie zu ändern, was Sie unzufrieden macht!</h5>



<p>Die Einmischung in vermeintlich unabänderliche Vorgänge bestimmt unsere Zufriedenheit. Aber Vorsicht: Nur wer seine Ansprüche auf einem realistischen Niveau hält, wird Erfolg haben. Wer indes gleich die ganze Welt umkrempeln möchte, wird zwangsläufig scheitern – und sich wieder in Neid und Missgunst ergehen.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Bild: MaryValery / Shutterstock.com</em><br></span></p>
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