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	<title>Trauer Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
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	<description>Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</description>
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		<title>Die Schönheit des Verlustes</title>
		<link>https://www.matschnig.com/die-schoenheit-des-verlustes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2024 07:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Verlust]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir „verlieren“ immer!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Susanne (Name geändert) investierte ihr Herz und ihre Seele in den Konzern, dem sie sich verschrieben hatte. Mit unerschütterlicher Hingabe verfolgte sie ihre Ziele, leitete Projekte, formte Teams und stand stets im Austausch mit dem Vorstand. Nach mehr als einem Jahrzehnt der Loyalität und Leidenschaft, fand sie sich plötzlich außerhalb der Unternehmensmauern wieder – ohne Dankbarkeit, ohne Anerkennung ihrer Beiträge. Einfach abgeschoben. Der Verlust ihrer beruflichen Identität und die entstandene Distanz zu einem Lebensabschnitt hinterließen eine Wunde. Ich begleitete Susanne durch diese schwierige Phase. Wir entwickelten einen Weg, der die Wunde in eine Narbe verwandelte und sie betrachtetet nun die Schönheit des Verlustes. Diesen Weg möchte ich gerne mit Ihnen teilen, denn jeder von uns wird mit Verlust konfrontiert.</p>



<div class="cta-stoerer" role="note" aria-label="Hinweis">
  <h3 class="cta-stoerer__title">RE:FOKUS – Psychologisches Coaching für Unternehmen</h3>

  <div class="cta-stoerer__text">
    <p>Orientierung in Phasen von Druck, Unruhe oder inneren Blockaden.</p>
    <p>Vertraulich, fundiert und wirksam.</p>
  </div>

  <a class="cta-stoerer__link" href="/refokus/">
    → Jetzt informieren
  </a>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 1: Konfrontation mit der Realität</h2>



<p>Zunächst war es für Susanne wichtig, den Schmerz des Verlustes zu akzeptieren. Der erste Schritt zur Genesung bestand darin, den Verlust zu betrachten und die Gefühle der <a href="https://www.matschnig.com/traurigkeit/">Trauer</a> zuzulassen. Es ist menschlich, Trauer Raum zu geben. Trauer braucht Raum! „Ich habe alles gegeben und nichts zurückbekommen“, ist ein Gedanke, der die eigene Handlungsfähigkeit einschränkt. Nach einer gesunden Phase des Trauerns, erkannte Susanne, dass mit dem Lamentieren keine Veränderung einhergeht, sondern dass Sie sich aus diesen Zügeln befreien möchte, um in die <a href="https://www.matschnig.com/die-positive-kraft-der-gedanken/">Selbstwirksamkeit</a> zu kommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 2: Wertvolles erkennen und bewahren</h2>



<p>Im zweiten Schritt machte ich mit Susanna eine „Schatzsuche“. 12 Jahren, sind eine lange Zeit, in der vieles gedreht, gehoben und bewegt wurde. &nbsp;All das hätte auch anders sein können. Sie hatte die Aufgabe, nicht auf den Verlust, sondern auf das Gelungene zu blicken. Jedes Projekt, jede Herausforderung und jeder Erfolg war ein Beweis ihrer Stärke und ihres Engagements. Diese positiven Erfahrungen und Errungenschaften waren Schätze, die es zu bewahren galt. Durch das Bewusstmachen und Wertschätzen dieser Momente fand Susanne zurück zu einem Gefühl der Zufriedenheit und Dankbarkeit. Sie lernte, dass wahres <a href="https://www.matschnig.com/mythen-glueck/">Glück</a> nicht von äußerer Anerkennung abhängt, sondern von der Fähigkeit, den Wert des eigenen Handelns zu erkennen und zu schätzen. Sie entwickelte eine virtuelle Collage, die eine breite Fülle an Gelungenem darstellte. Susannes Blick wandelte sich in Zufriedenheit.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><em>„In der Tiefe der Hoffnungen und Wünsche liegt das stille Wissen</em> <em>um das Unvergängliche.“</em></strong><em> </em></p>
<cite><em>Khalil Gibran</em></cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 3: Neubewertung und Akzeptanz</h2>



<p>Der entscheidende dritte Schritt war ein Perspektivwechsel, der Susanne half, den Verlust in einem anderen Licht zu sehen. Das Leben ist voller Herausforderungen und Verluste sind ein natürlicher Teil davon. Doch gerade in diesen Verlusten liegt eine verborgene Schönheit. „Zu einem Verlust kommt es nur, wenn wir etwas Wertvolles verloren haben. Anders ausgedrückt: Zu einem Verlust kommt es nur, wenn zuvor etwas Wertvolles ins Leben hineingelangt ist … Niemals könnte etwas „Verlust“ für jemanden sein, hätte daran keine Herzensbindung bestanden.“, so Elisabeth Lukas in Ihrem Büchlein Verlust und Gewinn. Der Satz von Elisabeth Lukas, <strong><em>„Zu einem Verlust kommt es nur, wenn wir etwas Wertvolles verloren haben“</em></strong>, wurde zu einem Leitmotiv für Susannes neuen Blickwinkel. Dieser Perspektivwechsel ermöglichte es ihr, Dankbarkeit für das Vergangene zu empfinden. Eine Liebe kann einem niemand mehr nehmen. Wir tragen sie für immer in unserem Herzen.</p>



<p>Wir „verlieren“ immer: Geliebte Dinge, den Job, Liebe, einen Menschen. Das ist das Wesen des Lebens. Verluste, so schmerzhaft sie auch sein mögen, sind Zeugnisse der Liebe und des Wertes, den wir Dingen und Menschen beimessen. Sie lehren uns, das Vergangene zu schätzen und das Gegenwärtige mit offenem Herzen zu umarmen. Denn wie Susanne feststellte, kann uns wahre <a href="https://www.matschnig.com/liebe-illusion-2/">Liebe</a> niemand nehmen. Sie bleibt für immer ein Teil unseres Wesens, ein kostbares Gut, das wir in unseren Herzen bewahren.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Diplom-Psychologin, Systemischer Coach und sinn- und wertorientierte Begleitung (DGL® Logotherapie)</p>



<p><small><em>Bild von rawpixel.com auf Freepik</em></small></p>
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		<title>Vernichtende Gefühle &#8211; Teil 3: Traurigkeit</title>
		<link>https://www.matschnig.com/traurigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2019 07:04:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Traurigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[unglücklich]]></category>
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					<description><![CDATA[Sich unglücklich fühlen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Begriff Traurigkeit beschreibt eine negative, gedrückte Grundstimmung, die meist eine akute Ursache in Form eines betrüblichen oder entmutigenden Ereignisses hat. Häufig tritt sie in Verbindung mit fehlendem Antrieb, Erschöpfung oder psychosomatischen Beschwerden wie Magen-Darm-Störungen auf. Eine Beschreibung, der wir wohl alle beipflichten können.</p>



<p>Denken Sie an Ihren ersten richtigen Liebeskummer, als Sie tagelang nichts essen konnten, oder an den ersten tragischen Verlust einer Ihnen nahestehenden Person. An das Gefühl der völligen Kraftlosigkeit, das Sie damals empfunden haben. Nicht umsonst spricht man von lähmender Trauer.</p>



<p>Aber Phasen von Traurigkeit gehören nun mal – ebenso wie die Ereignisse, die sie auslösen – zu einem normalen Leben. Sich in solchen Situationen traurig und niedergeschlagen zu fühlen, ist in keinster Weise bedenklich, sondern zeugt vielmehr von der Fähigkeit, sich seelisch mit etwas auseinanderzusetzen. Der natürliche Prozess dieser Auseinandersetzung führt im Normalfall von alleine zu einer Verarbeitung der Trauer.</p>



<p>Auf der anderen Seite kann Traurigkeit aber auch die Lebensfreude nachhaltig beeinträchtigen und sogar zu einer Lebenskrise führen. Dann nämlich, wenn sie scheinbar unbegründet auftritt und sehr lange anhält. Eine solche so genannte fehlgeleitete Traurigkeit kann ein Hinweis auf eine ernste psychische Störung, wie z.B. eine Depression, sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Traurigkeit und Frust</h2>



<p>Eine harmlose Variante unbegründeter Traurigkeit ist das neuzeitliche Phänomen des Frusts: Ein generelles Gefühl der Unzufriedenheit, dem keine bestimmte oder singuläre Ursache zugeordnet werden kann, das aber häufig ähnliche Symptome mit sich bringt wie Trauer oder Traurigkeit.</p>



<p>Sind wir »gefrustet«, fühlen wir uns schlapp und unmotiviert, häufig auch überarbeitet oder ausgebrannt. Ein Gemütszustand, der teuer werden kann, wie kürzlich eine wissenschaftliche Studie belegte, die dem Phänomen des legendären »Frust-Shoppings« auf den Grund ging. Das Ergebnis: Tatsächlich stieg bei den Testpersonen, die im Vorfeld einen traurigen Film gesehen hatten, die Bereitschaft, Geld auszugeben und etwas zu kaufen – im Gegensatz zu den Probanden, die eine lustige Filmszene bzw. eine sachliche Dokumentation zu sehen bekommen hatten.</p>



<p>Eine mögliche Erklärung für diesen Befund: Traurige Menschen streben nach Veränderung. Die Traurigkeit führt dazu, dass sie etwas in ihrem Leben ändern wollen – zum Beispiel, indem sie etwas kaufen. Auch wenn dies oft ein klassischer Trugschluss ist.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Bild: gst / Shutterstock.com</em></span></p>
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