Die Mythen des Glücks

Die Mythen des Glücks

Suchen Sie nicht nach dem Glück!

Wir suchen, suchen und suchen und finden es nicht – unser Glück! Und das obwohl wir mehr denn je besitzen. Wir haben mehr Wahlmöglichkeiten, mehr Freiheit, mehr Rechte, mehr Bildungsmöglichkeiten, mehr Kaufmöglichkeiten, mehr Gerechtigkeit, eigentlich mehr als wir jemals zuvor hatten. Und dennoch konnte die Glücksforschung feststellen, dass in den letzten 15 Jahren der Glücks-Level gesunken ist. Ein Grund dafür sind die Mythen des Glücks.

Schauen wir uns die 3 häufigsten Mythen an:

Mythos Nr. 1: Bessere Lebensumstände machen glücklicher!

Jeder würde behaupten: „Wenn sich meine Lebensumstände verbessern, dann bin ich auch glücklicher!“ Wir sind davon überzeugt, deshalb versuchen wir unaufhörlich unsre Lebensumstände zu optimieren. Und nützt es? Kurzfristig ja, nicht langfristig. Für das langfristige Glück spielen 3 Faktoren eine Rolle:

  1. Unsere Gene haben einen 50 %  Anteil, ob wir uns langfristig glücklich fühlen oder nicht.
  2. Unsere individuelle Wahl trägt zu 40 % zum Glück bei.
  3. Und zur großen Überraschung tragen unsere Lebensumstände nur zu 10 % zu unserem Glück bei.

Die Lebensumstände haben einen „kurzfristigen vernachlässigbaren Effekt“ auf unser gefühltes Glück, so der Glücksforscher Robert Holden. Stellen Sie sich vor, Sie bekommen eine Gehaltserhöhung. Sie freuen sich, aber nur kurz. Dieses Glücksgefühl verschwindet bereits nach einigen Stunden.

In der Epigenetik geht man davon aus, dass unsere Wahl bzw. Entscheidungen unsere Genetik beeinflussen. Unsere Gedanken, die Ernährung, das Ausmaß an Bewegung haben Einfluss auf unsere Genetik. Das ist eine wunderbare Nachricht! Warum? Wir haben die Möglichkeit zu wählen. Und zu 90 Prozent ist unser Glück von unserer Wahl abhängig.  Somit lautet der Kernsatz:

Glück sind nicht die Lebensumstände, sondern die geistige Beziehung zu deinen Lebensumständen.

Mythos Nr. 2: Mehr Geld macht uns glücklich!

Stimmt das? Diesbezüglich ist die Glücksforschung unterschiedlicher Meinung. In unteren und mittleren Einkommensschichten wäre mehr Einkommen förderlich für das Glücksgefühl. Doch nur bis zu einem bestimmten Grad. Eine Befragung von Millionären zeigt, dass 1/3 glücklicher sind als der Durchschnitt, 1/3 sind genauso glücklich als alle anderen und 1/3 sind unglücklicher. Das zeigt, dass Geld nicht unbedingt langfristig glücklicher macht.

Mythos Nr. 3: Beziehungen machen glücklich!

Viele Singles glauben an diesen Mythos. In einer deutschen Langzeitstudie wurden 24.000 Menschen über 15 Jahre beobachtet. Das Ergebnis: Menschen in einer guten Langzeitbeziehung fühlten sich durchschnittlich glücklicher als Singles. ABER: Sie fühlten sich schon VOR der Beziehung glücklicher! Ein Partner macht nicht unbedingt glücklicher. Glückliche Menschen wirken attraktiver und tragen zum Glück einer Beziehung bei.

Resümee:

Nichts in der Welt macht uns glücklich! Doch alles in der Welt kann uns ermutigen glücklich zu sein!

Es ist nicht die Aufgabe der Welt, uns glücklich zu machen. Wir selbst sind für unser Denken und Handeln verantwortlich. Suchen Sie nicht nach dem Glück, sondern folgen Sie Ihrem Herzen, Ihren Freuden und Ihrem Willen.

Übrigens: Sich innerlich dauerhaft zu stärken, ist ein spannender, lehrreicher und wirkungsvoller Weg. Dabei gibt es feine Nuancen, auf die Sie achten sollten, damit Sie sich passend programmieren. In meinem KÖRPERSPRACHE CAMPUS Online-Kurs „Mentaltechniken“ gehen wir diesen Weg Schritt für Schritt zusammen, damit Sie Ihren inneren Brillanten finden, der dafür sorgt, dass Sie auch nach außen strahlen.

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Ihre Monika Matschnig,
Dipl. Psychologin und Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance

Bild: mayalis / istockphoto.com

Monika Matschnig
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