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	<title>Selbstzweifel Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
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	<description>Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</description>
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		<title>Selbstzweifel und wie Sie sie beheben können</title>
		<link>https://www.matschnig.com/selbstzweifel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 May 2023 20:25:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstzweifel]]></category>
		<category><![CDATA[Unsicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifel]]></category>
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					<description><![CDATA[Der selbstgemachte Feind]]></description>
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<p>Wir kennen unsere Unsicherheiten, wir wissen um ihre Ursachen und Quellen und dass sie ein Teil von uns sind und kein Grund, sich selbst weniger zu mögen. Trotzdem wäre es schön, wenn wir unsere <strong>Selbstzweifel loswerden </strong>oder zumindest auf ein Mindestmaß eindämmen könnten. Aber wie? Mit einem einfachen Zauberwort: Konfrontation! Oder anders gesagt: Sehen Sie Ihren kleinen selbstgemachten Feinden von Angesicht zu Angesicht in die Augen und stellen Sie sich dem »Kampf«. Sie können nur gewinnen.</p>



<p>Natürlich ist es im ersten Moment einfacher und vor allem angenehmer, sich in Resignation zu üben und sich zu sagen, dass man eben damit leben müsse, nicht so hübsch, talentiert oder eloquent zu sein. Einen Fortschritt erzielen Sie auf diese Wiese aber nicht. Denn auch wenn Sie den akuten <a href="https://www.matschnig.com/gedanken-sind-nur-gedanken/" target="_blank">Gedanken</a> wegschieben, sitzt der Stachel der Unsicherheit weiterhin in Ihrem Inneren und piekst bei der nächsten Gelegenheit aufs Neue. Nur eines hilft wirklich: Zange her und Stachel ziehen! In der Übersetzung: Stellen Sie sich Ihren Unsicherheiten und Zweifeln!</p>



<p>Gehen Sie nicht nur deren Ursprüngen auf den Grund, sondern – was viel wichtiger ist – deren Daseinsberechtigung. Hinterfragen Sie den Sinn bzw. Sinnlosigkeit Ihrer <a href="https://www.matschnig.com/selbstvertrauen/" target="_blank">Selbstvertrauenslücken</a>. Höchstwahrscheinlich werden Sie dabei eine verblüffende Entdeckung machen. Denn jeder Selbstzweifel ist entweder völlig unbegründet und lediglich ein absolut subjektives Eigenprodukt unserer Gedanken. Oder er erscheint bei näherer Betrachtung weit weniger dramatisch als befürchtet und lässt sich vermutlich leicht beheben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beispiel 1: Persönliche Unsicherheiten</h2>



<p>Wir alle können nicht umhin, uns in den verschiedensten Lebenssituationen Gedanken darüber zu machen, was andere wohl über uns denken, ob sie uns sympathisch finden oder nicht und wie wir auf die Menschen in unserer Umgebung wirken. Ein gewisses Maß solcher Gedanken ist völlig normal. Wenn Sie jedoch im Umgang mit anderen nur noch über Ihre Außenwirkung nachdenken und sich deswegen unsicher fühlen, erreichen Sie das Gegenteil von dem, was Sie eigentlich wollen. Sie wirken verkrampft und unnatürlich.</p>



<p>Was Sie dagegen tun können? Für den Fall, dass es Ihnen wirklich so enorm wichtig ist, was andere denken, fragen Sie Ihre Freunde oder Bekannten – Menschen also, denen Sie vertrauen und die Sie gut kennen. Lassen Sie sich von ihnen einen Einblick geben, wie Sie nach außen wirken. Vermitteln Sie nach Meinung Ihrer Vertrauten einen eher schüchternen Eindruck, würden aber gerne selbstbewusster wirken, versuchen Sie ein wenig aus sich raus zu gehen – und umgekehrt. Sind Sie mit Ihrem Fremdbild zufrieden, werden Sie von da an sowieso selbstbewusster auftreten, weil Sie sich um Ihre Wirkung keine Gedanken mehr machen müssen.</p>



<p>Am besten wäre es, Sie würden erst gar nicht so viel Gewicht darauf legen, was andere Menschen von Ihnen denken. Natürlich wollen wir alle einen guten und sympathischen Eindruck vermitteln, aber eigentlich können Sie davon ausgehen, dass Sie es merken, wenn das bei Ihnen nicht der Fall wäre. Viel mehr kommt es aber darauf an, dass Sie mit sich im Reinen und mit sich zufrieden sind, und dass Sie sich so akzeptieren, wie Sie sind. Mit dieser Einstellung erzielen Sie nämlich die beste Wirkung auf andere: eine natürliche und authentische Ausstrahlung. Kein Wunder also, dass jene Menschen, die wir als besonders selbstbewusst empfinden, sehr unabhängig von der Meinung ihrer Mitmenschen sind und sich auch von temporären Strömungen, Trends und Moden selten mitreißen lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beispiel 2: Selbstzweifel im Job</h2>



<p>»Das schaffe ich nicht.« »Ich bin den Anforderungen nicht gewachsen.« »Ich bringe nicht genügend Leistung.« Kommen Ihnen solche Gedanken bekannt vor?</p>



<p>In kaum einem Bereich unseres täglichen Lebens begleiten uns so viele Unsicherheiten wie im Job. Kein Wunder: Fast immer sind wir einer Wettbewerbssituation ausgesetzt. Immer wieder werden wir mit neuen Aufgaben und Herausforderungen konfrontiert, die wir meistern müssen. Und ständig haben wir das Gefühl, immer die optimale Leistung erbringen zu müssen, um nicht gegen kompetentere Anwärter ausgetauscht zu werden.</p>



<p>Das Problem ist nur: Je mehr wir es zulassen, dass unsere Selbstzweifel in Bezug auf unsere fachlichen Fähigkeiten an uns nagen, desto mehr bremsen sie uns aus. Ein mentaler Teufelskreis sozusagen, der dazu führt, dass wir tatsächlich an Handlungsfähigkeit einbüßen.</p>



<p>Die Alternative: Machen Sie eine Bestandaufnahme. Überlegen Sie, wo Sie selbst Ihre beruflichen Stärken sehen und notieren Sie diese. Halten Sie die Gründe fest, was Sie für diesen Job qualifiziert. Um diese subjektive Sicht zu ergänzen, erweitern Sie Ihren Befragungskreis und »interviewen« Sie Kollegen und Vorgesetzte.</p>



<p>Meistens ist es gerade diese objektive Außensicht, die uns fehlt, und ohne die, subjektive Selbstzweifel entstehen können. Den Beweis dafür werden Ihnen die Antworten Ihrer »Mit-Arbeiter« liefern. Bestimmt kommen dabei Stärken und vielleicht auch Schwächen zum Vorschein, die Ihnen nicht bewusst waren. Sicher ist jedoch eines: Vor Ihnen liegt schließlich schwarz auf weiß eine Bestandsaufnahme Ihrer beruflichen Fähigkeiten, Talente und Defizite. Fakten, die keinen Raum mehr lassen für unbegründete Zweifel oder Unsicherheiten, denn nun können Sie Folgendes tun: Wenn Sie festgestellt haben, dass Ihre Qualifikationen und Fertigkeiten den Anforderungen Ihres Jobs absolut gerecht werden, dann lassen Sie Ihre Zweifel künftig zu Hause und nehmen neue Aufgaben als interessante Herausforderung an. Schließlich wissen Sie jetzt, dass Sie es können.</p>



<p>Vielleicht hat Ihre kleine Umfrage aber auch ergeben, dass Ihre Stärken nicht den Anforderungen Ihres Berufs entsprechen. Dann nutzen Sie diese einmalige Chance zum Umdenken. Das heißt nämlich nicht, dass Sie nicht gut genug sind, sondern lediglich, dass Sie im falschen Beruf stecken. Eine Erkenntnis, die Sie auf dem Weg in ein zufriedenes Leben ein ganzes Stück weiterbringt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beispiel 3: Selbstzweifel in der <a href="https://www.matschnig.com/liebe-illusion/" target="_blank">Partnerschaft</a></h2>



<p>Nicht wenigen Menschen fällt es schwer zu glauben, dass jemand sie genau so liebt, wie sie sind. Geht Ihnen das auch manchmal so? Zweifeln Sie auch in bestimmten Situationen an der Stabilität Ihrer Beziehung oder daran, dass Ihr Partner wirklich glücklich mit Ihnen ist? Wenn ja, dann gehen Sie diesen Fragen doch einfach auf den Grund und sprechen Sie sie aus! Natürlich nicht in Form von getarnten Vorwürfen à la »Du liebst mich doch gar nicht wirklich, oder?«. Gehen Sie das Ganze konstruktiv an. »Gibt es etwas, das du in unserer Beziehung gerne verändern würdest?« »Gibt es Eigenschaften an mir, die dich stören?« »Bist du glücklich mit mir?« Wenn Sie Ihrem Partner in einer entspannten Situation beziehungstechnisch ein wenig »auf den Zahn fühlen«, gibt es eigentlich keinen Grund, warum er Ihnen nicht offen und ehrlich antworten sollte. Das Ergebnis: Sie wissen, wie der andere tickt und was er braucht, können sich seiner Gefühle sicher sein und gemeinsam an eventuellen Problemen arbeiten. Zweifel ade.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig<br>Expertin für Körpersprache und Wirkungskompetenz</p>



<p class="has-small-font-size"><br><em>Bild: Incredible_movements / Shutterstock.com</em></p>
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			</item>
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		<title>Vertrauen Sie sich selbst!</title>
		<link>https://www.matschnig.com/selbstvertrauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2019 07:33:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstakzeptanz]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsterkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstzweifel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=23764</guid>

					<description><![CDATA[Warum Selbstvertrauen so wichtig ist]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><em>„Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben.“</em></strong><br>(Johann Wolfgang von Goethe, Faust I)</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Selbstvertrauen der Schlüssel zum Erfolg ist</h2>



<p>Auch Sie kennen bestimmt einen dieser Menschen, die souverän durchs Leben gehen und denen alles leichter zu fallen scheint als anderen. Die scheinbar vor nichts <a href="https://www.matschnig.com/angst-feind-freund/" target="_blank" rel="noopener">Angst</a> haben und jede Herausforderung mit Freude annehmen. Die mit fast allen Menschen gut klarkommen, die Sympathien auf sich ziehen und keine Probleme haben, mit anderen in Kontakt zu treten. Die ihre Ziele konsequent verfolgen, sich auch von kleinen Rückschlägen nicht entmutigen lassen und deswegen meistens alles erreichen, was sie sich vornehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Menschen mit Selbstvertrauen anders machen</h2>



<p>Fragen Sie sich, was diese Menschen anders machen und was ihr Erfolgsgeheimnis ist? Diese Frage zu beantworten ist leichter, als Sie vermutlich denken: Das, was diese Menschen gemeinsam haben, ist schlicht und einfach eine ordentliche Portion <strong>Selbstvertrauen</strong>. Sie glauben an sich und ihre Fähigkeiten. Sie vertrauen auf ihre Stärken und wissen, was sie leisten und erreichen können. Sie empfinden sich als sozial und emotional kompetent und können deswegen selbstsicher und authentisch auf andere zugehen. Kurzum: Selbstbewusste Menschen führen mit sich selbst eine Bilderbuchbeziehung, aus der sie ihre Kraft und Ausgeglichenheit schöpfen.</p>



<p>Mit einer guten Portion <strong>Selbstvertrauen </strong>leben Sie deutlich entspannter. Sie machen sich nicht mehr so viele <a href="https://www.matschnig.com/warum-machen-sie-sich-sorgen/" target="_blank" rel="noopener">Sorgen</a> um eigentlich unwichtige Dinge und bekommen viel eher das, was Sie wollen! Wer genügend Selbstvertrauen hat, kann auch Kritik positiv annehmen, sich konstruktiv wehren, ehrlich seine Meinung sagen, offen auf andere zugehen und sich auf seine Stärken konzentrieren. Menschen mit einem gesunden Selbstvertrauen haben nicht das übertriebene Bedürfnis, von allen anerkannt und gemocht zu werden. Sie besitzen die Selbstsicherheit, mit <a href="https://www.matschnig.com/ablehnung-perspektivwechsel/" target="_blank" rel="noopener">Ablehnung</a> umzugehen, weil sie die Tatsache akzeptieren, dass man nicht von allen Menschen gemocht werden kann. Wer sich selbst vertraut, macht sein Glück nicht von anderen abhängig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2 Schritte auf dem Weg zu einem selbstbewussteren Sein</h2>



<h5 class="wp-block-heading">Schritt 1: Sich selbst erkennen</h5>



<p>Die ersten beiden Schritte auf dem Weg zu einem selbstbewussteren Sein kennen wir bereits. Sich selbst erkennen und sich selbst mögen sind notwendige Voraussetzungen, um mehr Vertrauen in die eigene Persönlichkeit zu gewinnen und Unsicherheiten abzubauen. Eine logische Vorgehensweise, denn nur wenn wir wissen, wer wir sind, wissen wir auch um unsere Zweifel.</p>



<p>Wenn Sie sich beispielsweise nicht bewusst machen, dass Sie ein eher introvertierter Mensch sind, ist Ihnen vermutlich auch nicht klar, warum Sie sich in größeren Gesprächsgruppen meist unsicher fühlen. Wissen Sie aber zum Beispiel genau, dass Sie in Gesellschaft immer gerne zum »Entertainer« werden, können Sie den wahren Grund dafür ausmachen: Es kann daran liegen, dass Sie befürchten, sonst nicht wahrgenommen oder gemocht zu werden. Anders ausgedrückt: Wenn wir wissen, wie wir ticken, können wir auch einen Schritt weitergehen und nach dem Warum fragen. Warum bin ich vor wichtigen Prüfungen oder Gesprächen so extrem nervös? Warum fällt es mir so schwer, Kritik zu üben oder anzunehmen? Warum kann ich mit kleinen Rückschlägen so schwer umgehen? Alles Fragen, auf die wir umso bessere und hilfreichere Antworten finden, je genauer wir uns und unsere Sonnen- und Schattenseiten kennen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Schritt 2: Sich selbst annehmen und mögen</h5>



<p>Der nächste Schritt, mit dem wir uns ebenfalls bereits beschäftigt haben, besteht darin, uns <a href="https://www.matschnig.com/selbstakzeptanz-charisma/">selbst so anzunehmen und zu lieben</a>, wie wir sind. Bleiben Sie sich selbst gegenüber immer fair und nachsichtig und sehen Sie Unsicherheiten oder Selbstzweifel nicht als persönliche Makel an, für die Sie sich schämen oder die Sie verbergen müssen. Erstens sind auch diese Aspekte ein Teil Ihrer Persönlichkeit und machen Sie als Individuum aus. Und zweitens hindert niemand Sie daran, Ihr Selbstvertrauen zu stärken und aufzubauen. Das funktioniert aber nur, wenn Sie positiv und optimistisch an die Sache herangehen. Wer sich selbst von vornherein als »Mängelexemplar« empfindet und quasi versucht, »Schadensbegrenzung« zu betreiben, wird nicht weit kommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Selbstvertrauen lässt sich aufbauen</h2>



<p>Betrachten Sie Ihre eigene Persönlichkeit mit all ihren kleinen Schönheitsfehlern, zu denen auch Unsicherheiten und <a href="https://www.matschnig.com/selbstzweifel/">Selbstzweifel</a> gehören, stattdessen tolerant, liebevoll und als etwas Einzigartiges, können Sie sich daran machen, Ihr Ich zu schleifen und zu polieren. Dann sind Sie in der Lage, kleine »Unebenheiten«, die Sie stören, zu begradigen und so ein »rundes« Gesamtkunstwerk zu schaffen, mit dem Sie sich voll und ganz identifizieren können, und mit dem Sie zufrieden sind.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Bild: Stefan Melzer</em></span></p>
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