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	<title>Wertschätzung Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
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	<description>Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</description>
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	<title>Wertschätzung Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
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		<title>Freundlichkeit im Berufsalltag</title>
		<link>https://www.matschnig.com/be-good-to-people/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2024 04:57:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Freundlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschätzung]]></category>
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					<description><![CDATA[„Be Good to People“]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Vorweihnachtszeit steht vor der Tür. Während draußen Lichter erstrahlen, laufen drinnen die To-do-Listen heiß: Projekte abschließen, Jahresziele erreichen, Kundenpräsente versenden und nebenbei vielleicht noch das Team auf die Feiertage einstimmen. Stress, Hektik und hohe Erwartungen prägen oft diese Wochen – und genau hier liegt die Herausforderung: </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie bewahren wir im beruflichen Alltag unsere Freundlichkeit, wenn der Druck wächst?</h2>



<p>Ich setze mir bewusst wieder mein Lieblings-Cap auf, mit der Aufschrift <strong>&#8222;Be good to people&#8220;</strong>. Es ist nicht nur ein Accessoire, sondern eine Botschaft. Schauen Sie mal auf die Website: <a href="https://www.begoodtopeople.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.begoodtopeople.com</a>. Setzen Sie dieses Teil auf, werden Sie an die Bedeutung der Freundlichkeit erinnert. Andere lesen den Spruch und halten vielleicht einen Moment inne. Worte können mächtig sein, denn sie verändern Perspektiven. Und wenn es kein Cap sein sollte, dann ein Armband, eine Trinkflasche…</p>



<p>Freundlichkeit sollte mehr als ein Motto sein – es sollte eine Haltung werden. Und im Berufsleben, wo Erwartungen und Deadlines dominieren, ist sie oft genau das, was fehlt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stress im Beruf: Ein selbstgewählter Sog</h2>



<p>Warum lassen wir uns gerade in stressigen Phasen so leicht aus der Ruhe bringen? Oft sind es nicht die äußeren Umstände allein, sondern unsere innere Haltung, die uns hineinzieht. Wir setzen uns selbst unter Druck: Perfekte Ergebnisse, ein reibungsloser Ablauf, überall verfügbar sein.</p>



<p>Doch, wie der Philosoph Epiktet sagte: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><em>„Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir über die Dinge haben.“</em> </strong></p>
</blockquote>



<p>Im Arbeitsalltag bedeutet das: Wir können entscheiden, wie wir auf Stress reagieren – und ob wir ihn auf andere projizieren.</p>



<p>Freundlichkeit ist in dieser Situation keine Schwäche, sondern eine bewusste Entscheidung. Und sie beginnt bei uns selbst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Freundlichkeit als berufliche Kompetenz</h2>



<p>Im Arbeitsleben wird Freundlichkeit oft unterschätzt. Doch sie ist nicht nur ein menschlicher Wert, sondern eine echte Schlüsselkompetenz. Wer freundlich bleibt, bewahrt eine klare <a href="https://www.matschnig.com/kommunikations-gold/">Kommunikation</a>, löst <a href="https://www.matschnig.com/konstruktiv-mit-konflikten-umgehen/" target="_blank">Konflikte</a> schneller und schafft ein angenehmes Arbeitsklima – auch in hektischen Zeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Entspannungstipp für den Berufsalltag</h2>



<p>Nutzen Sie kurze Pausen, um bewusst in die Freundlichkeit zu gehen. Hier ein einfacher Tipp:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mini-Meditation der Wertschätzung:</strong> Lehnen Sie sich zurück, atmen Sie tief durch und denken Sie an eine Kollegin oder einen Kollegen, der Ihnen geholfen hat. Sagen Sie sich innerlich: „<em>Danke, dass es diese Person gibt.</em>“</li>
</ul>



<p>Dieser kleine Moment der <a href="https://www.matschnig.com/wp-content/uploads/2024/04/wertschaetzung-respekt.png">Dankbarkeit</a> löst inneren Druck und schafft eine Verbindung zu den Menschen, mit denen Sie arbeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Wirkung von Freundlichkeit im Team</h2>



<p>Zeigen Sie <strong>&#8222;Be good to people&#8220;</strong>, passiert etwas Magisches: Sie selbst werden daran erinnert, bewusst freundlich zu sein – und gleichzeitig senden Sie ein Signal an Ihr Umfeld. In stressigen <a href="https://www.matschnig.com/wp-content/uploads/2021/01/in-meetings-durchsetzen.jpg">Meetings</a>, bei schwierigen Gesprächen oder einfach im Vorbeigehen – diese Botschaft wirkt.</p>



<p>Wenn Kolleginnen oder Kollegen den Spruch lesen, kann das wie eine mentale Pause wirken. Vielleicht denken sie kurz darüber nach, was sie selbst gerade geben – oder wie sie etwas anders machen könnten. So wird aus einem Satz ein Impuls für das ganze Team.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Vorweihnachtszeit: Eine Bühne für Menschlichkeit</h2>



<p>In der Berufswelt geht es oft um Effizienz, Zahlen und Ergebnisse. Doch gerade in der Vorweihnachtszeit können wir uns daran erinnern, dass hinter allen KPIs Menschen stehen. Eine kleine Geste der Freundlichkeit – ein ehrliches Dankeschön, ein <a href="https://www.matschnig.com/das-soziale-laecheln-in-den-oberen-fuehrungsetagen-wird-wenig-gelacht/">Lächeln</a> oder ein kurzer Moment der Wertschätzung – kann die Stimmung im Team spürbar verändern.</p>



<p>Die Philosophie des Buddhismus sagt: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><em>„Das, was du in die Welt gibst, kehrt zu dir zurück.“</em> </strong></p>
</blockquote>



<p>Geben Sie also Freundlichkeit, gerade wenn es hektisch wird. Die Wirkung zeigt sich nicht nur in der Arbeitsatmosphäre, sondern auch in Ihnen selbst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der wahre Wert der Freundlichkeit</h2>



<p>Freundlichkeit ist keine Ressource, die mit der Zeit aufgebraucht wird – im Gegenteil. Je mehr Sie davon geben, desto mehr entsteht. Ihr „Be good to people“-Accessoire erinnert Sie daran, diesen Wert täglich neu zu leben. Es ist ein Symbol dafür, dass Sie die Wahl haben: Lassen Sie sich vom Stress mitreißen – oder entscheiden Sie sich, bewusst freundlich zu bleiben?</p>



<p>Freundlichkeit ist ein kleines Geschenk mit großer Wirkung. Vielleicht inspiriert Ihr Accessoire eine Kollegin dazu, an der Kaffeemaschine ein Lächeln zu schenken – oder einen Kunden dazu, sich an Ihren Service zu erinnern.</p>



<p>Tragen Sie Ihr „Be good to people“-Accessoire mit Stolz. Sie erinnert uns daran: Freundlichkeit ist nicht nur eine Haltung – sie ist eine berufliche Kompetenz, die uns alle erfolgreicher und menschlicher macht.</p>



<p class="has-medium-font-size">Ihre Monika Matschnig<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p class="has-small-font-size"><br><em>Bild: Magnilion / istockphoto.com</em></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lob geben und annehmen</title>
		<link>https://www.matschnig.com/lob-geben-und-annehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2024 08:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Lob]]></category>
		<category><![CDATA[loben]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschätzung]]></category>
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					<description><![CDATA[So geht’s]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein Kunde schrieb mir gerade folgendes Statement:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><em>„Vielen Dank für Ihren tollen Vortrag. Es waren ALLE schwer begeistert davon.“</em></strong></p>
<cite>– Werner Dunkl, Vorstand, Agenturverbund Österreich e.Gen.</cite></blockquote>



<p>Mein erster Gedanke: <em>„Ach, die Teilnehmer haben es mir leicht gemacht.“ </em>Doch dann ertappe ich mich dabei, wie ich meine eigene Leistung herunterspiele. In einem inneren Dialog sage ich mir: <em>„Monika, nimm es einfach an!“</em> Also übe ich mich darin, zu denken: „<em>Darüber freue ich mich und ein wenig stolz darf ich auch sein.“</em> Solche Worte sind wie ein Applaus für die Seele und bestärken mich in meinem <a href="https://www.matschnig.com/vortraege-koerpersprache/">Vortragstun</a>, Menschen zu inspirieren und sie zu einem sensibleren Umgang mit ihrem Gegenüber zu bewegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Bedeutung von Lob in der Berufswelt</h2>



<p>Eine Studie der Harvard Business Review zeigt, dass Mitarbeiter, die regelmäßig anerkannt und gelobt werden, deutlich motivierter und produktiver sind. Sie weisen eine um 31% höhere Produktivität und eine um 37% höhere Verkaufsleistung auf. Lob ist nicht nur ein Mittel zur Steigerung der Leistung, sondern auch ein entscheidender Faktor für das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Mitarbeiter (<a href="https://www.hbs.edu/ris/Publication%20Files/gh19_ch5_9e171d71-db54-4e08-a2eb-3cf1587daf4a.pdf#:~:text=URL%3A%20https%3A%2F%2Fwww.hbs.edu%2Fris%2FPublication%2520Files%2Fgh19_ch5_9e171d71" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Harvard Business School</a>)​​.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Lassen Sie mich Ihnen zwei Beispiele geben, um die Kraft des Lobs zu verdeutlichen:</h5>



<p>Maria erhält von ihrem Vorgesetzten ein Lob für die erfolgreiche Leitung eines Projekts. Sie lächelt, bedankt sich und betont, wie wichtig das Team für den Erfolg war. Maria nimmt das Lob an und erkennt gleichzeitig die Beiträge ihres Teams an.</p>



<p>Thomas hingegen erhält ein Lob für eine gelungene <a href="https://www.matschnig.com/mit-praesentationen-begeistern/">Präsentation</a>. Er winkt ab und sagt: <em>„Ach, das war doch nichts Besonderes.“</em> Damit spielt er seine eigene Leistung herunter und mindert die positive Wirkung des Lobs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum fällt es uns oft schwer, Lob anzunehmen?</h2>



<p>Viele von uns neigen dazu, Lob herunterzuspielen oder gar abzulehnen. Dies kann verschiedene Gründe haben: Bescheidenheit, das Gefühl, nicht würdig zu sein, oder die <a href="https://www.matschnig.com/angst-feind-freund/" target="_blank">Angst</a>, arrogant zu wirken. Doch das Ablehnen von Lob kann uns langfristig schaden. Es schwächt unser Selbstwertgefühl und kann dazu führen, dass wir die Anerkennung und Motivation verpassen, die uns weiterbringen könnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drei Impulse, um Lob korrekt zu sagen und zu empfangen</h2>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Lob bewusst annehmen:</strong> Wenn Sie ein <a href="https://www.matschnig.com/wie-komplimente-annehmen/">Kompliment</a> erhalten, nehmen Sie es bewusst an. Lächeln Sie, bedanken Sie sich und lassen Sie das Lob auf sich wirken. Anerkennen Sie Ihre eigene Leistung und erlauben Sie sich, stolz darauf zu sein.</li>



<li><strong>Ehrliches Lob geben:</strong> Achten Sie darauf, Lob ehrlich und konkret zu formulieren. Sagen Sie nicht nur <em>„Gute Arbeit“</em>, sondern spezifizieren Sie, was genau Ihnen gefallen hat. Zum Beispiel: <em>„Ihre Präsentation war hervorragend. Besonders die klare Struktur und die überzeugenden Argumente haben mich beeindruckt.“</em> Klingt einfach, machen wir aber selten.</li>



<li><strong>Lob weitergeben:</strong> Wenn Sie gelobt werden, teilen Sie die Anerkennung gegebenenfalls mit anderen, die zum Erfolg beigetragen haben. Dies zeigt Ihre Wertschätzung für das Team und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.</li>
</ol>



<p>Lob anzunehmen und zu geben ist eine Kunst, die wir alle meistern können. Fangen Sie gleich damit an und verteilen Sie ehrliches Lob!</p>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p class="has-small-font-size"><em>Bildquelle: tomozina / istockphoto</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Respekt durch Taktgefühl</title>
		<link>https://www.matschnig.com/der-feinsinn-des-zwischenmenschlichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2024 06:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[nonverbale Signale]]></category>
		<category><![CDATA[Respekt]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschätzung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Feinsinn des Zwischenmenschlichen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Respekt </strong>und <strong>Wertschätzung </strong>sind die Währung, in der zwischenmenschliche Beziehungen oft gehandelt werden. Doch wie lässt sich ein solches Kapital akkumulieren? Der Schlüssel liegt nicht darin, sich nach außen hin zu verstellen, sondern durch gezielte Feinjustierungen in unserem Verhalten die Qualität unserer Interaktionen zu steigern.</p>



<p>Respekt und Wertschätzung sind zentral in menschlichen Beziehungen. Wie sammelt man diese? Ganz einfach, Höflichkeit und Güte sollten leiten. Nicht weil andere es unbedingt verdienen, sondern es dient als Spiegel Ihres <a href="https://www.matschnig.com/charakter-typologien/" target="_blank">Charakters</a>. So entstehen echte Begegnungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">6 sofort umsetzbare Impulse:</h2>



<h5 class="wp-block-heading">Kleidung – Ausdruck des Selbstrespekts</h5>



<p>Die Auswahl unserer Kleidung sendet Signale an unser Umfeld. Kleiden Sie sich stets ein kleines bisschen besser als die Situation es verlangt. Dabei kommt es weniger auf die Marke an, als vielmehr darauf, wie gut die Kleidung passt. Eine maßgeschneiderte Bluse wirkt immer besser als ein Designerstück, das schlecht sitzt. Ja, dass wissen Sie, doch setzen Sie es auch um?</p>



<h5 class="wp-block-heading">Raum einnehmen – Mit Bedacht und Präsenz</h5>



<p>Eine <a href="https://www.matschnig.com/selbstbewusste-haltung/" target="_blank">selbstbewusste Haltung</a> und die Bereitschaft, physisch Raum zu beanspruchen, signalisieren Präsenz und Offenheit. Dabei geht es nicht um Überdominanz, sondern darum, sichtbar und zugänglich zu sein. Eine offene <a href="https://www.matschnig.com/ideale-sitzordnung-meetings/">Sitzhaltung</a>, lebendige <a href="https://www.matschnig.com/gestik-mimik-haltung/">Mimik</a> und gestikulierende Hände tragen dazu bei, ohne dabei aufdringlich zu wirken.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Platonische Berührungen – Die Kunst der physischen Verbindung</h5>



<p>Das richtige Maß an <a href="https://www.matschnig.com/beruehrungen/">Berührung</a> baut Vertrauen und Nähe auf, ohne Grenzen zu überschreiten. Die Regeln sind einfach: Vermeiden Sie die Körpermitte, berühren Sie Ober-, Unterarm oder Rücken. Halten Sie Berührungen kurz – max. 5 Sekunden, berühren Sie in Gruppen alle oder keinen, und achten Sie stets darauf, wie die andere Person reagiert. Distanz wird in Deutschland großgeschrieben. Und doch fühlen wir uns bei Menschen am wohlsten, die uns herzlich und platonisch berührend empfangen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Unterbrechungen – Bleiben Sie Ihrem Tempo treu</h5>



<p>Wenn Sie unterbrochen werden, bleiben Sie ruhig und fahren Sie im gleichen Tempo fort. Das zeigt Stärke und Gelassenheit. Unterbrechungen zuzulassen, kann die Meinung des Gegenübers aufwerten – wollen Sie das? Und sarkastische Aussagen dienen als letztes Mittel.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Anerkennung – Das Öl in den Getrieben sozialer Interaktion</h5>



<p>Indem Sie die Erfolge anderer wertschätzen und stärken, ziehen Sie Aufmerksamkeit und Respekt auf sich. Offene Anerkennung, besonders in der Öffentlichkeit, stärkt Beziehungen und fördert ein positives Umfeld. <a href="https://www.matschnig.com/lob-geben-und-annehmen/" target="_blank">Lob</a> ist keine Platitüde, sondern spezifisch, ehrlich und anerkennend.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Eigene Schwächen – Die Brücke zur Menschlichkeit</h5>



<p>Die Offenlegung kleiner Schwächen kann Sympathie erzeugen. Es geht nicht darum, Schwächen zu verbergen, sondern offen und selbstironisch damit umzugehen. Dies zeigt Größe und Menschlichkeit.</p>



<p>Durch die Beachtung dieser Prinzipien wird nicht nur die <a href="https://www.matschnig.com/so-schaerfen-sie-ihre-wahrnehmung/" target="_blank">Wahrnehmung</a> anderer Ihnen gegenüber positiv beeinflusst, sondern Sie fördern auch ein Umfeld gegenseitigen Respekts und Verständnisses. Es sind die kleinen Dinge, die in der Summe einen großen Unterschied machen können.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><small><em>Bild: Olga Ubirailoo / istockphoto.com</em></small> </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>3 Bedürfnisse eines Menschen</title>
		<link>https://www.matschnig.com/drei-beduerfnisse-eines-menschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Nov 2021 08:52:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[3 Bedürfnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschätzung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=31671</guid>

					<description><![CDATA[Kommunizieren wir, dann steckt hinter einer Aussage häufig ein Bedürfnis.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>„Hier sind schon die Zahlen, Chef.“</strong><br><em>&nbsp;„Ok, aber da fehlt noch eine!“</em></p>



<p><strong>„Schatz, ich war beim Friseur.“</strong><br><em>„Ach ja, genau.“</em></p>



<p><strong>„Ich habe das Auto gewaschen.“</strong><br><em>„Du weißt ja, mir ist es egal wie es aussieht, Hauptsache es fährt.“</em></p>



<p>So oder ähnlich hören wir es oft.</p>



<p>Doch sind wir mit diesen Antworten zufrieden? Hand aufs Herz. Nein, meistens nicht. Im Gegenteil. Häufig schwingt ein schaler Beigeschmack mit. Was erwartet jemand bei solchen Aussagen? Er möchte wertgeschätzt, gesehen und anerkannt werden. Jeder Mensch möchte das. Egal, ob in der Familie, in der <a href="https://www.matschnig.com/liebe-illusion/" target="_blank">Partnerschaft</a>, im Beruf, bei Freunden. Aber häufig erhalten wir nicht die gewünschte Wertschätzung. Auf Dauer ist es verletzend, demotivierend und führt zu <a href="https://www.matschnig.com/konstruktiv-mit-konflikten-umgehen/" target="_blank">Konflikten</a>.</p>



<p>Wie klingt es für Sie, wenn der Chef sagen würde: „Hut ab, was Sie in dieser Zeit alles auf die Beine gestellt haben. Eine kleine Bitte hätte ich noch. Könnten Sie bitte noch eine Zahl ergänzen?“ <br>Oder der Partner antwortet: „Wow, du siehst richtig gut aus.“ „Toll, das Auto glänzt mit Sicherheit wieder.“<strong> </strong>Das tut gut! Wir fühlen uns geschätzt, gesehen und anerkannt. Das Allerwichtigste aber ist, dass vieles dadurch als sinnvoll angesehen wird. Worauf sollten Sie achten?</p>



<p>Kommunizieren wir, dann steckt hinter einer Aussage häufig ein Bedürfnis. Wir sollten lernen, auf der Beziehungsebene – also die Zwischentöne &#8211; zu hören.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fragen Sie sich häufiger: Was steckt hinter der Botschaft?</h2>



<p>Reagieren Sie nicht immer auf die Aussage bzw. die Inhaltsebene, sondern auf der Beziehungsebene. Angenommen der Mann kocht, die Frau hebt den Kochtopfdeckel hoch und sagt: „Was ist das?“ und der Mann antwortet: „Keine Angst, ich will dich schon nicht vergiften.“&nbsp; Dahinter steckt die Botschaft: Schau was ich kann. Nun wäre es klug, wenn die Frau reagieren würde mit: „Wow, darauf bin ich gespannt. Ist sich lecker.“ Wie aber reagieren wir? Mit einem unangenehmen Unterton antwortet die Frau: „Sorry, man darf ja noch fragen.“ Das Ergebnis ist ein vollkommen anderes und die Konfliktwolken werden größer.</p>



<p>Dr. phil. Peter Suchla spricht von 3 Beziehungsbotschaften die häufig mitschwingen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Schau, was ich kann.</strong></li>



<li><strong>Schau, wie schön ich bin.</strong></li>



<li><strong>Schau, wie gut ich bin.</strong></li>
</ol>



<p>Auf diese indirekten Aussagen sollten wir reagieren. Der Psychologe und Psychotherapeut ist davon überzeugt, dass 80 % der Streitfälle wegfallen, wenn wir diese 3 Bedürfnisse hören und darauf reagieren.</p>



<p>Jetzt kommt vielleicht der Einwurf: „Aber damit machen wir uns von anderen abhängig!“ Ja, stimmt. Das Ideal wäre: Ich sage es mir selbst! Wie schön, gut und toll ich bin. Es ist die Lehre des Buddhismus. Doch für unsere Gesellschaft wäre dieser Ansatz zu rigoros. Wir sind soziale Geschöpfe und auf andere angewiesen. Wir müssen nicht alles alleine können, sondern von anderen auch empfangen. Jeder brennt mit der Zeit aus, wenn er nicht zu hören bekommt, wie gut, schön und toll er ist. Für 81 % der Berufstätigen ist wertschätzendes Verhalten ihres Vorgesetzten wichtig, so eine Studie von pronova BKK im Jahre 2020. Und die meisten Führungskräfte bekommen diesbezüglich gerade mal ein befriedigend.</p>



<p>Doch fangen wir selbst damit an. Hören Sie die <strong>3 Bedürfnisse</strong> bei Ihrem Gegenüber und reagieren Sie positiv. Und es dauert nicht lange, bis wir dadurch einen Schneeballeffekt in Gang bringen. Das was du aussendest, kehrt nämlich zu dir zurück.</p>



<p></p>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>
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