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	<title>Performance Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
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	<description>Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</description>
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	<title>Performance Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
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		<title>Der Balanceakt der Führung: Zwischen Performance und Stille</title>
		<link>https://www.matschnig.com/performance-und-stille/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2024 08:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Stille]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Leader findet Klarheit nicht im Lärm, sondern in der Stille.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Stellen Sie sich eine Bühne vor, auf der das Spotlight zwei Szenen einblendet. Auf der einen Seite steht ein Entscheidungsträger, umgeben von einem Orkan aus Meetings, Entscheidungen und <a href="https://www.matschnig.com/mit-praesentationen-begeistern/">Präsentationen</a>, wo jede Geste und jedes Wort mit der Präzision eines Hochleistungsmotors ausgeführt wird – eine symphonische Darbietung von Performance und <a href="https://www.matschnig.com/charisma-erlernbar/" target="_blank">Charisma</a>. Dies ist die Bühne der Selbstdarstellung, auf der die Führungskraft wie ein Dirigent agiert, der das Tempo bestimmt und die Dynamik steuert, immer unter den erwartungsvollen Blicken des Publikums.</p>



<p>Doch sobald das Licht abdunkelt, wechselt die Szene zu einem ruhigen, abgeschiedenen Raum. Hier sitzt dieselbe Führungskraft inmitten der Stille, losgelöst von der Hektik des Tages. In diesem Refugium der <a href="https://www.matschnig.com/selbstreflexion-koerpersprache/">Selbstreflexion</a> werden <a href="https://www.matschnig.com/gedanken-sind-nur-gedanken/" target="_blank">Gedanken</a> gewogen und Entscheidungen für zukünftige Vorstellungen geformt. Hier, abseits des Applauses, findet die wahre Magie der Führung statt – eine stille Konversation mit sich selbst, die den Kraftstoff für die nächste Aufführung bereitet.</p>



<p>Dieser Wechsel zwischen der Welt der Aktion und der Stille ist eine Kunst, die Sie als Führungskraft meisterhaft beherrschen sollten. Während die eine Welt von Lautstärke und Licht erfüllt ist, bietet der andere, Raum für Ruhe und innere Einkehr. Die stille Seite der Führung, oft weniger sichtbar und gefeiert, ist ein wahres Elixier.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><em>&#8222;In der Stille zwischen Ihren Gedanken finden Sie die Antworten auf alle Fragen.&#8220; </em></strong></p>
</blockquote>



<p>Ein Leader findet Klarheit nicht im Lärm, sondern in der Stille.</p>



<p>Stille ist weit mehr als die bloße Abwesenheit von Geräuschen; sie ist ein Zustand der Erholung und Reflexion, ein unverzichtbarer Kraftquell. Es ist ein stiller Hafen, in dem die stürmischen Gewässer des Geschäftslebens sich glätten und die echte Natur der Dinge widerspiegeln. Die Theorie der &#8222;Silent Leadership&#8220; versteht Stille nicht als Passivität, sondern als einen Raum, in dem Ideen reifen und Weisheit wurzelt. Nur wer den Mut hat, in die Tiefe der Stille einzutauchen, kann mit Klarheit und Weitsicht führen. In diesen Momenten der Ruhe wird das Gedankenchaos geordnet, Prioritäten kristallisieren sich heraus, und die Stimme der Intuition wird hörbar.</p>



<p>In der Stille verlieren der Lärm des Marktes, die Forderungen der Stakeholder und das permanente Summen der Technologie ihre Dringlichkeit und werden zu einem fernen Echo. Hier entsteht Raum für das, was im Alltag oft übersehen wird: Ihr Selbst. Führungskräfte, die sich diesen Raum der Stille bewahren, schützen sich vor Erschöpfung und finden neue Kraft und Energie, die sie gestärkt in ihren Arbeitsalltag zurückkehren lässt.</p>



<p>Wer die Kunst der Stille pflegt, bewahrt seine Energie und erhöht die Möglichkeit, aus dieser Ruhe heraus zu führen – besonnen, bedacht und mit Brillanz. Denn in der Stille liegt nicht das Ende des Lärms, sondern der Beginn tiefgreifender Einsichten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nutzen Sie die Kraft der Stille. </h2>



<p>Überlegen Sie, wo und wie Sie Momente der Ruhe in Ihren Alltag integrieren können. Ist es die Natur als Rückzugsort, die Nutzung der digitalen Geräte bewusst reduzieren, fokussierte Atemübungen praktizieren, kreativen, stillen Hobbys nachgehen, inspirierende Bücher lesen oder sich im Zuhören der Umgebungsgeräusche üben? Oder doch für einige Wochen in ein Retreat oder einen Pilgerweg abwandern? Rückzug in die Stille ist kein Akt der Flucht, sondern die Entscheidung, sich dem Lärm des Alltags zu entziehen, um im Schweigen die eigene Stimme zu entdecke, Kraft zu tanken und die Klarheit sehen.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><em>Bild: cthoman / istockphoto.com</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Selbstinszenierung</title>
		<link>https://www.matschnig.com/selbstinszenierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Nov 2023 05:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstinszenierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Spiele des Lebens]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Warum Selbstinszenierung ein soziales Muss ist</h2>



<p>Menschen sind soziale Wesen. Ohne Verbindungen fühlen wir uns tot. Die sozialen Kräfte, die uns in die Selbstdarstellung drängen, beschriebt bereits Michel Focault in „Technologien des Selbst“<sup>1</sup>. Unterlassen wir dies, zwingt uns das soziale System zur Anpassung oder droht mit Ausgrenzung.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rollenwechsel im Alltag und im Beruf</h2>



<p>Unser Verhalten variiert je nach Kontext. In einem Gourmet-Restaurant benehmen wir uns anders, als bei McDonald’s, und als Eltern folgen wir einem bestimmten Verhaltensmuster, während bei einem Mädelsabend oder einer Männerrunde eine andere Facette unserer Persönlichkeit zum Vorschein kommt. Jede Abweichung von der Norm wird oft mit verachtenden Blicken quittiert, ein Signal, uns anzupassen oder ausgegliedert zu werden.</p>



<p>Diese Dynamik findet sich auch in Unternehmensstrukturen wieder, wo <a href="https://www.matschnig.com/wirkungskraft-fuer-fuehrungskraefte/">Führungskräfte</a> als Verwandlungskünstler agieren sollten. Ihre Rolle ist klar definiert, und ihre Performance beeinflusst den Erfolg des Unternehmens. </p>



<p>Die Fähigkeit, <a href="https://www.matschnig.com/fuehrungskraft-authentisch-glaubwuerdig-wirken/">authentisch zu wirken</a>, ohne notwendigerweise immer authentisch zu sein, ist entscheidend. Unternehmen suchen keine Martins oder Magdalenas, sondern Mitarbeiter, die die geforderten Positionen erfolgreich ausfüllen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Authentisch wirken und nicht immer sein!</h2>



<p>Der Balanceakt zwischen <a href="https://www.matschnig.com/authentizitaet/" target="_blank">Authentizität</a> und Anpassungsfähigkeit ist delikat. Es mag verlockend sein, sich nicht zu verbiegen und authentisch zu bleiben, doch diese Haltung birgt die Gefahr der Ausgrenzung und des persönlichen Stillstands. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Executive Presence: Die Kunst der Wirkung in Führung</h2>



<p>Die Fähigkeit, in verschiedene Rollen zu schlüpfen, wird zur Kunstform. Selbst unter Druck ist es wichtig, empathisch mit Mitarbeitern umzugehen und bei Kundenbeschwerden aufmerksam zuzuhören. Jede Situation erfordert eine angepasste Präsentationsart, sei es lebhaft und begeisternd, um die Mannschaft für eine neue Strategie zu gewinnen, oder sachlich und präzise beim Finanzbericht des Jahresabschlusses. In Krisensituationen wird von Führungskräften erwartet, dass sie Sicherheit und Souveränität ausstrahlen, anstatt ängstliches Verhalten nach außen zu tragen. Die ständige Wechselwirkung zwischen verschiedenen Rollen und die Fähigkeit, sich geschmeidig zu verändern, verleihen &#8222;Executive Presence&#8220;<sup>2</sup>, die von Beobachtern geschätzt wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Selbstdarstellung als Inspiration statt Verherrlichung</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><em>&#8222;Selbstdarstellung ist nicht Selbstverherrlichung; es ist die Kunst, sein Licht so scheinen zu lassen, dass es andere inspiriert, dasselbe zu tun.&#8220;</em></strong></p>
<cite>Nelson Mandela</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Shakespeare hatte recht: Die Welt ist eine Bühne</h2>



<p>Trotz der oft negativ konnotierten Assoziation mit dem Begriff &#8222;Selbstdarstellung oder -inszenierung&#8220; ist es unerlässlich, sich in verschiedenen Rollen zu bewegen &#8211; nicht als manipulatives Schauspiel &#8211; sondern als notwendige Anpassung an ein funktionierendes System. Betrachten wir diese Dynamik aus einer spielerischen Perspektive, so verliert es den Schrecken. In Anlehnung an Shakespeares Maxime können wir sagen: &#8222;All the world&#8217;s a stage, and all the men and women merely players: they have their exits and their entrances&#8230;&#8220; Letztendlich spielen wir alle eine Rolle, sei es aus <a href="https://www.matschnig.com/der-feinsinn-des-zwischenmenschlichen/" target="_blank"></a><a href="https://www.matschnig.com/der-feinsinn-des-zwischenmenschlichen/" target="_blank">Respekt</a> vor einem funktionierenden System oder aus Höflichkeit gegenüber unseren Mitmenschen. Die Authentizität scheint nur dann durch, wenn wir allein sind. Doch selbst in diesen Momenten üben wir oft eine gewisse Kontrolle über uns aus. Also, lassen Sie uns spielen!</p>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p></p>



<p class="has-small-font-size"><em><sup>1</sup> Foucault, M.: Technologien des Selbst. Verlagsort: Verlag. S. Fischer, 1993.</em></p>



<p class="has-small-font-size"><em><sup>2</sup> Executive Presence: „Executive Presence bezieht sich auf die Qualität, die eine Führungsperson ausstrahlt, um Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Respekt zu gewinnen. Es ist eine Kombination von Verhalten, Ausstrahlung, Kommunikationsfähigkeiten und Ausdruck, die eine Person in einer Führungsposition wirksam und überzeugend macht. Es beinhaltet oft eine Mischung aus Selbstsicherheit, professionellem Auftreten, <a href="https://www.matschnig.com/charisma-erlernbar/" target="_blank">Charisma</a>, klarem Kommunikationsstil, emotionale Intelligenz und einer starken <a href="https://www.matschnig.com/praesenz-ausstrahlung/" target="_blank">Präsenz</a>. Menschen mit einer starken Executive Presence haben oft die Fähigkeit, andere zu inspirieren, zu motivieren und zu führen. Diese Qualität ist nicht nur auf die Führungsebene beschränkt, sondern kann in verschiedenen beruflichen Kontexten relevant sein, in denen Überzeugungskraft und Führung gefragt sind.“</em></p>



<p></p>



<p class="has-small-font-size"><em>Bild: Anastasia Gapeeva / istockphoto.com</em></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Leben ist eine Bühne!</title>
		<link>https://www.matschnig.com/das-leben-ist-eine-buehne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 07:20:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstdarstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir wirken immer, die Frage ist nur wie?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Leider sind sich viele Menschen nicht bewusst, wie sie wirken und welche Auswirkungen es hat. Sehr häufig sind nämlich wir selbst die Ursache dafür, dass Menschen in einer bestimmten Art und Weise reagieren. Und Menschen glauben dem Körper, nicht den Worten. Viele haben <a href="https://www.matschnig.com/angst-feind-freund/" target="_blank">Angst</a> davor als „künstlich“ degradiert zu werden. Doch das ganze Leben ist eine Bühne und schon Helmut Plessner sagte den treffenden Satz: </p>



<p><strong><em>„Nichts ist künstlicher als der Mensch!“</em></strong> </p>



<p>Wir alle sind Schauspieler des Lebens und schlüpfen tagtäglich in unterschiedliche Rollen. Wir haben die Rolle der Eltern, der Kollegen, des Vorgesetzten, des Untergebenen, Überlegenen usw. Diese Rollen setzen eine bestimmte Selbstdarstellung voraus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sich so zeigen, wie man sich gerade fühlt?</h2>



<p>Oder glauben Sie, dass <a href="https://www.matschnig.com/leere-gesten-trump-biden/" target="_blank">Politiker</a>, Entscheidungsträger, Ärzte, Verkäufer, Mütter, Väter sich immer so zeigen können, wie sie sich gerade fühlen? Hoffentlich nicht. Denn dann würde eine Familienfeier schnell zu einer Schlammschlacht ausarten, Kunden würden die ungehobelte Art des Verkäufers nicht ertragen und viele Mitarbeiter würden den affektgeladenen Chef verlassen.</p>



<p>Der entscheidende Punkt ist, dass wir uns in unseren konstanten Rollen wohlfühlen und dafür benötigt jeder sein individuelles Selbstkonzept, das zu ihm passt. Sich zu inszenieren ist heutzutage wichtig und respektvoll. Es öffnet viele Türen, stärkt das <a href="https://www.matschnig.com/selbstbewusstsein-staerken-tipps/">Selbstbewusstsein</a>, bringt Erfolge ein, gibt Anerkennung und macht zufrieden. Somit ist es wichtig die Rollen zu finden, die zu einem passen, in denen jeder Akteur sich wohlfühlt, aber trotzdem die Erwartungen der Beobachter erfüllt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Somit gibt es drei wichtige Faktoren:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Seine Innere individuelle Rollen finden.</li>



<li>Die Rolle nach außen transportieren, passend zum Persönlichkeitstypus.</li>



<li>Dem Beobachter gerecht werden.</li>
</ul>



<p>Es gilt der Grundsatz, umso höher die Position eines Menschen ist, desto besser muss seine Performance, seine Vorstellung sein.</p>



<p><br>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><span style="font-size: 10pt;">Bild: ©shutterstock.com</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Begeistern Sie Ihr Gegenüber mit Ihren Präsentationen</title>
		<link>https://www.matschnig.com/mit-praesentationen-begeistern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2022 11:06:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Video-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[1x1 der Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[frei reden]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentieren]]></category>
		<category><![CDATA[Präsenz]]></category>
		<category><![CDATA[Publikum begeistern]]></category>
		<category><![CDATA[Zuhörer gewinnen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Star sind Sie!
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es war ein Samstagmorgen. Ich war auf einem Kongress als Rednerin eingeladen. Vor mir gab es ein vielversprechendes Thema. Der Vortragstitel lautete: Steuerhinterziehung! Ich dachte mir, „Spannendes Thema“.</p>



<p>Und der Referent war nicht irgendjemand. Sondern es referierte der Inhaber und Fachanwalt einer renommierten Anwaltskanzlei. Auch für ihn war es eine große Chance. Hier konnte er sich und seine Kanzlei präsentieren. Jeder einzelne &#8211; der 600 Kongressteilnehmer &#8211; könnte ein potenzieller „Klient“ sein.</p>



<p>Ja, wäre da nicht das Wort <strong>KÖNNTE</strong>.</p>



<p>Und was passierte: Er kam auf die Bühne, verbarrikadierte sich hinters Rednerpult. Der Präsenter in der Hand diente als Stabilitätsanker und dann ging es los. Er machte eine Leseübung. Paragraphen für Paragraphen. Fall für Fall wurden Wort für Wort vorgelesen. Noch dazu hat er von der Leinwand gelesen. Das führte zwangsläufig dazu, dass man dem Publikum den Rücken zuwendet. Nach 10 Minuten hatte er es geschafft: Folienschlacht gewonnen, Zuhörer eingeschlafen.</p>



<p><strong>Frage an Sie? Sind solche Aktionen überhaupt noch erlaubt? Die klare Antwort lautet: Nein!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wem hören Sie am liebsten zu?</h2>



<p>Menschen, die hinter einem Rednerpult stehen und eine monotone Leseübung absolvieren oder Menschen, die einem das Gefühl geben, frei zu sprechen und sich bewegen?</p>



<p>Fakt ist, wir bezeichnen Menschen als wirkungsvoll, die Begeisterung versprühen und Leidenschaft übertragen. Leidenschaft bedeutet Bewegung und Bewegung ist <a href="https://www.matschnig.com/grundlagen-koerpersprache/" target="_blank">Körpersprache</a>.</p>



<p>Eine gute Performance ist eine kongruente Kombination aus Geist, Körper und Sprache. Wir können die besten Inhalte haben, doch wenn die Wirkung nicht stimmt, ist das Gesagte nichts wert.</p>



<p>Eindrucksvolle Vorbilder für dieses Prinzip sind einige <a href="https://www.matschnig.com/leere-gesten-trump-biden/" target="_blank">Politiker</a>, Spitzenführungskräfte oder Gewinner des bedeutsamen Cicero-Redner-Preises. Weder kämpfen sie sich mit einem Fremdwort-Jargon durch Gespräche, hetzen nicht durch eine endlose Folienschlacht, noch machen sie langweilige Lese-Übungen hinter einem Rednerpult.</p>



<p>Vielmehr erzeugen sie <a href="https://www.matschnig.com/praesenz-ausstrahlung/">Präsenz</a> durch Ihr eigenes Wesen, überzeugen durch die eigene Persönlichkeit und v.a. auch durch ihre Körpersprache.</p>



<p>Was die wichtigsten Punkte sind, um mit Ihrer Körpersprache die Zuhörer zu gewinnen, das erfahren Sie im nächsten Video. <a href="https://bit.ly/3z2KYPu" target="_blank" rel="noopener">Abonnieren Sie gleich meinen Youtube-Kanal</a>. So verpassen Sie die nächste Folge </p>



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