<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Spiegelneuronen Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
	<atom:link href="https://www.matschnig.com/tag/spiegelneuronen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description>Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</description>
	<lastBuildDate>Mon, 26 Jan 2026 12:10:11 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.matschnig.com/wp-content/uploads/2023/05/cropped-MM-Fav-32x32.png</url>
	<title>Spiegelneuronen Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
	<link></link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Soft-Skill-Mimikry</title>
		<link>https://www.matschnig.com/spiegelverhalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2026 10:43:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Mimikry]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegeln der Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegelneuronen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=37686</guid>

					<description><![CDATA[Zwischen Beziehungskunst und sozialem Theater]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Stell dir vor …</h2>



<p>Du sitzt mit einer Kollegin in einem Café. Ihr sprecht über ein gemeinsames Projekt. Sie lehnt sich zurück, greift zum Wasserglas, lächelt beiläufig, während sie spricht. Auch du greifst, ohne groß nachzudenken, zum Glas. Nicht aus Durst, sondern aus irgendeinem inneren Impuls heraus. Unbewusst, beiläufig, fast wie ein Reflex. Warum nur?</p>



<p>Willkommen in der subtilen Welt der <strong>automatischen Nachahmung</strong> – einem Phänomen, das in der Psychologie als „<strong><a href="https://www.matschnig.com/mimikry/">Mimikry</a></strong>“ oder als „<strong>Chamäleon-Effekt</strong>“ bekannt ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was genau passiert da?</h2>



<p>Die Sozialpsychologie beschreibt damit die Tendenz, sich unbewusst an das Verhalten unseres Gegenübers anzupassen – an Körperhaltungen, Gesten, Gesichtsausdruck oder sogar Tonfall.<br>Das passiert nicht bewusst oder absichtlich. Es geschieht automatisch, fast beiläufig, wie ein inneres Echo auf das, was wir beobachten.</p>



<p>Eine der bekanntesten Studien zum Thema stammt von Tanya Chartrand und John Bargh (1999). Ihr Experiment zeigte: Menschen, die während eines Gesprächs subtil gespiegelt wurden, beurteilten ihr Gegenüber <strong>sympathischer</strong> als diejenigen, bei denen das nicht geschah.</p>



<p>Aber: Der Effekt war spürbar, jedoch nicht übermächtig. In Zahlen ausgedrückt, sprechen wir von einer <strong>kleinen bis moderaten Effektstärke</strong> – also eher ein leiser Hintergrundton als ein lauter Hauptfaktor in zwischenmenschlicher Sympathie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum imitieren wir überhaupt?</h2>



<p>Es gibt folgende psychologische Erklärungsansätze:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Perception-Behavior-Link</strong><br>Schon das bloße Beobachten eines Verhaltens erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass wir es automatisch nachahmen.</li>



<li><strong>Empathie und soziale Aufmerksamkeit</strong><br>Menschen mit ausgeprägter Empathie oder der Fähigkeit, sich gut in andere hineinzuversetzen, imitieren häufiger – weil sie emotional mitschwingen.</li>



<li><strong>Soziale Verbindung und Zugehörigkeit</strong><br>Nachahmung stärkt das Gefühl von Nähe und Gemeinsamkeit. Wer dazugehören möchte oder sich bereits verbunden fühlt, spiegelt häufiger.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Spiegeln – aber bitte mit Maß</h2>



<p>So wirksam Spiegelverhalten sein kann – es ist kein Allheilmittel. Mehr noch: Wenn es übertrieben, bewusst oder taktisch eingesetzt wird, kann es leicht ins Gegenteil umschlagen.</p>



<p>Drei typische Risiken:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Es wirkt manipulativ</strong>, wenn der andere merkt, dass er bewusst imitiert wird.</li>



<li><strong>Es zerstört Glaubwürdigkeit</strong>, wenn man sich zu sehr verstellt, um zu gefallen.</li>



<li><strong>Es irritiert</strong>, wenn das Verhalten wie eine Kopie wirkt und die eigene Individualität verloren geht.</li>
</ul>



<p>Wer ununterbrochen nachahmt, wirkt schnell wie ein schlechter Schauspieler, nicht wie ein guter Gesprächspartner.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sechs Tipps für bewusstes, authentisches Spiegelverhalten</h2>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Beobachten, nicht kopieren</strong><br>Subtilität zählt. Kleine Ähnlichkeiten reichen. Wer zu exakt spiegelt, wirkt künstlich.</li>



<li><strong>Echtes Interesse zeigen</strong><br>Wer zuhört, statt nur zu warten, selbst sprechen zu dürfen, spiegelt oft ganz von selbst – und auf natürliche Weise.</li>



<li><strong>Situationen sensibel einschätzen</strong><br>In Bewerbungsgesprächen oder Konfliktsituationen kann zu viel Nachahmung irritierend wirken. In vertrauten Gesprächen dagegen verbindend.</li>



<li><strong><a href="https://www.matschnig.com/empathie-verstehen-und-bewusst-einsetzen/">Empathie</a> bewusst kultivieren</strong><br>Nicht Techniken stehen im Vordergrund, sondern echte Aufmerksamkeit und Mitgefühl.</li>



<li><strong>Eigenständigkeit bewahren</strong><br>Wer sich zu sehr anpasst, verliert an Klarheit. Authentizität schafft Vertrauen – nicht Nachahmung allein.</li>



<li><strong>Grenzen wahrnehmen</strong><br>Manche Menschen empfinden Spiegelverhalten als unangenehm oder aufdringlich. Wer feinfühlig beobachtet, merkt schnell, wann es zu viel wird.</li>
</ol>



<p>Unbewusstes Spiegelverhalten ist wie eine leise Melodie im Hintergrund eines Gesprächs: Man nimmt sie nicht immer bewusst wahr – aber sie kann den Ton bestimmen. Entscheidend ist, dass sie <strong>echt</strong> ist. Denn kein psychologischer Trick ersetzt menschliche Wärme, echtes Interesse oder einen aufrichtigen Satz wie: <strong>„Ich sehe dich. Und ich höre dir wirklich zu.“</strong></p>



<p>Ihre Monika Matschnig<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p class="has-small-font-size"><em>Bild: IvanNikulin / istockphoto.com</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Empathie trainieren</title>
		<link>https://www.matschnig.com/empathie-verstehen-und-bewusst-einsetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2025 07:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Chamäleon-Effekt]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegelneuronen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=35858</guid>

					<description><![CDATA[Formen, Unterschiede und Anwendung im Alltag]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Empathie ist eine Schlüsselkompetenz, die es uns ermöglicht, die Gefühle und Perspektiven anderer Menschen nachzuvollziehen. Sie fördert prosoziales Verhalten, hilft <a href="https://www.matschnig.com/konstruktiv-mit-konflikten-umgehen/" target="_blank">Konflikte zu lösen</a> und schafft tiefere Verbindungen.</p>



<p>Doch wie genau funktioniert Empathie – und wie kann man <strong>Empathie trainieren</strong>, um sie gezielt im Alltag einzusetzen?</p>



<p>In diesem Leitfaden erfahren Sie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>welche <strong>Formen von Empathie</strong> es gibt</li>



<li>den Unterschied zu verwandten Konzepten wie Mitgefühl und Mitleid</li>



<li>wie neurowissenschaftliche Prozesse Empathie beeinflussen</li>



<li>konkrete Übungen, um <strong>Empathie zu üben</strong> und zu stärken</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Empathie?</h2>



<p>Empathie bedeutet, die Gefühle, Gedanken und Perspektiven anderer Menschen zu verstehen – und sich in sie hineinzuversetzen.</p>



<p>Sie ist eine <strong>aktive, bewusste Haltung</strong>, die es uns ermöglicht, die Welt durch die Augen anderer zu sehen und entsprechend zu handeln.</p>



<p><strong>Empathie ist trainierbar</strong> – und das macht sie zu einer der wirkungsvollsten Fähigkeiten für gelingende Kommunikation und zwischenmenschliches Miteinander.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Formen der Empathie</h2>



<p>Empathie ist nicht gleich Empathie. In der Psychologie werden unterschiedliche Formen unterschieden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Emotionale Empathie: </strong>Hierbei fühlen wir das Gleiche wie unser Gegenüber. Wenn jemand traurig ist, spüren wir selbst <a href="https://www.matschnig.com/traurigkeit/" target="_blank">Traurigkeit</a>. Diese Form der Empathie ermöglicht es uns, die Emotionen anderer direkt nachzuempfinden.</li>



<li><strong>Kognitive Empathie: </strong>Diese Variante bezieht sich auf das intellektuelle Verständnis der Gefühle und Gedanken einer anderen Person. Wir können uns in die Lage des anderen versetzen und nachvollziehen, warum er oder sie so empfindet, ohne die Emotionen selbst zu durchleben.</li>



<li><strong>Mitgefühl (Compassion): </strong>Mitgefühl geht einen Schritt weiter. Es beinhaltet nicht nur das Verstehen oder Mitempfinden der Gefühle anderer, sondern auch den Wunsch, aktiv zu helfen und das Leid zu lindern. Mitgefühl ist mit positiven Gefühlen wie Fürsorge und Wärme verbunden und motiviert uns zu unterstützendem Handeln.</li>
</ul>



<p>Empathie bildet die Grundlage für Mitgefühl, da sie uns ermöglicht, die Gefühle des anderen zu verstehen. Mitgefühl geht jedoch darüber hinaus und beinhaltet eine proaktive Komponente des Helfens.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Empathie trainieren?</h2>



<p><strong>Empathie trainieren</strong> lohnt sich, weil sie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kommunikation verbessert</li>



<li>Missverständnisse reduziert</li>



<li>Vertrauen aufbaut</li>



<li>Konfliktlösungen erleichtert</li>



<li>berufliche Zusammenarbeit fördert</li>
</ul>



<p>Ob im Privatleben oder im Beruf – wer Empathie bewusst einsetzt, schafft ein Umfeld, in dem sich Menschen verstanden und wertgeschätzt fühlen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neurowissenschaftlicher Hintergrund</h2>



<p>Eine zentrale Rolle spielen die <strong>Spiegelneuronen</strong> – Nervenzellen, die aktiviert werden, wenn wir eine Handlung selbst ausführen oder beobachten, wie jemand anderes sie ausführt.<br>Sie ermöglichen es uns, Emotionen und Absichten anderer intuitiv zu verstehen.</p>



<p>Ein weiteres spannendes Phänomen ist der <strong>Chamäleon-Effekt</strong>: die unbewusste Tendenz, <a href="https://www.matschnig.com/macht-der-gesten/" target="_blank">Gestik</a>, Mimik oder Körperhaltung unseres Gegenübers zu imitieren.</p>



<p>Dieses subtile Spiegeln schafft Nähe, Sympathie und Vertrauen – ein Effekt, den wir nutzen können, wenn wir <strong>Empathie trainieren</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Empathie im Alltag anwenden</h2>



<p>Empathie ist keine abstrakte Theorie, sondern wirkt in jeder Begegnung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>in Gesprächen mit Freunden oder Kollegen</li>



<li>in Konfliktsituationen</li>



<li>in Service- oder Beratungsgesprächen</li>



<li>in der Familie oder <a href="https://www.matschnig.com/liebe-illusion/" target="_blank">Partnerschaft</a></li>
</ul>



<p>Indem wir uns in andere hineinversetzen, erkennen wir ihre Bedürfnisse besser und reagieren angemessener..</p>



<h2 class="wp-block-heading">Übung: Empathie trainieren durch Perspektivwechsel</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Situation auswählen:</strong> Wählen Sie eine Alltagssituation, in der Sie auf Menschen treffen – z. B. im Beruf, in der Familie oder im öffentlichen Raum (Café, U-Bahn, Supermarkt).</li>



<li><strong>Beobachten:</strong> Achten Sie auf <a href="https://www.matschnig.com/grundlagen-koerpersprache/" target="_blank">Körpersprache</a>, Mimik und Haltung einer Person. Versuchen Sie, ihre emotionale Verfassung zu erahnen.</li>



<li><strong>Drei Fragen stellen:</strong><br>Was könnte diese Person gerade fühlen?<br>Was könnte sie erlebt haben, das zu diesem Gefühlszustand geführt hat?<br>Wie würde ich mich fühlen, wenn ich in ihrer Situation wäre?</li>



<li><strong>Einschätzung prüfen:</strong> Falls möglich, sprechen Sie kurz mit der Person (z. B. Kollegin, Kellner, Kassiererin) und vergleichen Sie Ihre Wahrnehmung mit der Realität.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Empathie ist lernbar</h2>



<p>Empathie ist weit mehr als bloßes Mitfühlen – sie ist eine Haltung, die Beziehungen vertieft und Verständigung ermöglicht.</p>



<p>Indem Sie <strong>Empathie trainieren</strong>, investieren Sie in eine der wertvollsten Fähigkeiten für ein harmonisches Miteinander – im Alltag ebenso wie im Beruf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Häufige Fragen: Empathie trainieren</h2>



<div class="schema-faq wp-block-yoast-faq-block"><div class="schema-faq-section" id="faq-question-1755260580375"><strong class="schema-faq-question">Kann man Empathie trainieren?</strong> <p class="schema-faq-answer">Ja. Durch bewussten Perspektivwechsel, <a href="https://www.matschnig.com/die-macht-des-zuhoerens/">aktives Zuhören</a> und Achtsamkeit lässt sich Empathie gezielt stärken – im Alltag und im Beruf.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1755260707773"><strong class="schema-faq-question"><strong>Was ist der Unterschied zwischen Empathie und Mitgefühl?</strong></strong> <p class="schema-faq-answer">Empathie versteht die Gefühle und Perspektiven anderer. Mitgefühl geht weiter und weckt den Wunsch, aktiv zu helfen und Leid zu lindern.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1755260714686"><strong class="schema-faq-question"><strong>Welche Formen von Empathie gibt es?</strong></strong> <p class="schema-faq-answer">Emotionale Empathie (mitfühlen), kognitive Empathie (verstehen) und Mitgefühl/Compassion (helfen). Alle drei lassen sich trainieren.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1755260735881"><strong class="schema-faq-question">Wie setze ich Empathie im Alltag ein?</strong> <p class="schema-faq-answer">Durch aktives Zuhören, offene Körpersprache und den Perspektivwechsel in Gesprächen und Konflikten – für weniger Missverständnisse und mehr Vertrauen.</p> </div> </div>



<p></p>



<p>Ihre Monika Matschnig<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p class="has-small-font-size"><br><em>Bild: arshit sachapara</em> <em>/ istockphoto.com</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Menschen positiv beeinflussen</title>
		<link>https://www.matschnig.com/menschen-positiv-beeinflussen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2025 07:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[neuronale Resonanz]]></category>
		<category><![CDATA[positive Beeinflussung]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegelneuronen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=35854</guid>

					<description><![CDATA[Wie nonverbale Signale unsere Wirkung verstärken]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es gibt Menschen, die kaum ein Wort sagen müssen – und doch wirken sie. Sie betreten den Raum, und sofort verändert sich die Atmosphäre. Ihr Auftreten zieht die Aufmerksamkeit auf sich, ohne dass sie aktiv darum bitten. Was machen sie anders?</p>



<p>Die Antwort liegt in den leisen, aber kraftvollen Botschaften ihres Körpers. <a href="https://www.matschnig.com/embleme-illustratoren-adaptoren-regulatoren/" target="_blank">Nonverbale Kommunikation</a> hat oft eine größere Wirkung als das gesprochene Wort. Jeder Mensch steht in einer ständigen Wechselwirkung mit seiner Umwelt. Bewusst oder unbewusst beeinflussen wir andere und werden von anderen beeinflusst. Wer Menschen positiv beeinflussen will, muss daher nicht lauter sprechen, sondern bewusster wirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Macht der Spiegelneuronen</h2>



<p>Unsere Fähigkeit zur positiven Beeinflussung beginnt im Gehirn. Spiegelneuronen, ein faszinierendes Netzwerk von Nervenzellen, sind die unsichtbaren Dirigenten unserer sozialen Interaktionen. Sie <a href="https://www.matschnig.com/warum-machen-sie-sich-sorgen/" target="_blank">sorgen</a> dafür, dass wir automatisch Verhaltensweisen, Emotionen und Stimmungen unseres Gegenübers imitieren oder nachempfinden. Diese <a href="https://www.matschnig.com/mimikry/">neuronale Resonanz</a> ist der Grund, warum wir uns von einem lächelnden Menschen angesteckt fühlen oder uns unwillkürlich abwenden, wenn jemand Missmut ausstrahlt.</p>



<p>Doch Spiegelneuronen sind mehr als bloße Nachahmer. Sie sind die Basis für zwischenmenschliche Verbindungen. Menschen, die ihre eigene <a href="https://www.matschnig.com/grundlagen-koerpersprache/" target="_blank">Körpersprache</a> bewusst steuern und positive Signale senden, können damit die <a href="https://www.matschnig.com/so-schaerfen-sie-ihre-wahrnehmung/" target="_blank">Wahrnehmung</a> ihres Gegenübers aktiv beeinflussen.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p class="has-small-font-size"><br><em>Bild: VectorMine</em> <em>/ istockphoto.com</em></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nicken – Kleine Geste, große Wirkung</title>
		<link>https://www.matschnig.com/nicken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 07:45:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesten]]></category>
		<category><![CDATA[Nicken]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegelneuronen]]></category>
		<category><![CDATA[Zustimmung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=35847</guid>

					<description><![CDATA[Wie gezieltes Nicken Ihre Kommunikation verbessert]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In einer Welt voller Worte sind es oft die kleinen, unbewussten <a href="https://www.matschnig.com/gesten-wirken-immer/" target="_blank">Gesten</a>, die über Erfolg oder Misserfolg eines Gesprächs entscheiden. Eine dieser subtilen, aber enorm wirkungsvollen Gesten ist das <strong>Nicken</strong>. Es ist ein universelles Signal für Zustimmung, Interesse und Verbundenheit.</p>



<p>Menschen, die während eines Gesprächs gelegentlich nicken, werden als sympathischer, aufgeschlossener und glaubwürdiger wahrgenommen werden. Dies hat einen einfachen Grund: Das menschliche Gehirn ist darauf programmiert, Zustimmung positiv zu interpretieren. Unsere <a href="https://www.matschnig.com/identische-gesten/">Spiegelneuronen</a>, die für das unbewusste Nachahmen von Verhaltensweisen verantwortlich sind, sorgen dafür, dass wir ein Nicken oft automatisch erwidern. Wenn Sie also bewusst nicken, verleiten Sie Ihr Gegenüber dazu, Ihnen zuzustimmen – ein entscheidender Vorteil in Verhandlungen, Kundengesprächen oder in der Führungskommunikation.</p>



<p><strong>Doch Vorsicht: </strong>Wie bei jeder nonverbalen Technik entscheidet die Dosis über die Wirkung. Ein wohlüberlegtes, langsames Nicken in den richtigen Momenten signalisiert Aufmerksamkeit und Interesse. Wer jedoch übermäßig nickt – mehr als zwei bis drei Mal pro Minute – kann schnell an Glaubwürdigkeit verlieren.</p>



<p>Ein übertriebenes, unaufhörliches Nicken wirkt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Unterwürfig </strong>– Sie scheinen, als würden Sie allem zustimmen, ohne eigene Meinung.</li>



<li><strong>Ungeduldig </strong>– Ihr Gegenüber könnte glauben, Sie möchten das Gespräch schnell beenden.</li>



<li><strong>Unaufrichtig </strong>– Zu häufiges Nicken kann als gespielte Zustimmung wahrgenommen werden.</li>
</ul>



<p><strong>Die Faustregel lautet:</strong> Setzen Sie das Nicken gezielt ein – <strong>1-2 x in der Minute zu nicken reicht.</strong></p>



<p>Das Nicken ist eine der einfachsten und effektivsten Formen der nonverbalen Beeinflussung</p>



<p>Ihre Monika Matschnig<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p class="has-small-font-size"><br><em>Bild: Magnilion / istockphoto.com</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
