Ausschau halten nach Ungereimtheiten - Weiße Lügen schaden nicht

Ausschau halten nach Ungereimtheiten

Weiße Lügen schaden nicht

Der Mix aus gesprochenem Wort und Körpersprache ist ein ziemlich sicherer Garant dafür, die Wahrheit zu erfahren. Wenn eine Person die Wahrheit sagt, passen Wörter und nonverbale Signale zusammen. Hier spricht man von einem kongruenten Verhalten. Die Armbewegungen, Gesichtsausdrücke und die Stimme (Tonlage, Rhythmus, Pausen, Dynamik) passen zu seinen Worten. Diese Menschen erscheinen glaubwürdig, da Körpersprache und Worte sich „matchen“. Verhandeln Sie jedoch mit einem wichtigen Geschäftspartner, der erklärt: „Ihr Angebot passt vollkommen zu unseren Vorhaben.“ – Sie bemerken aber einen skeptischen Gesichtsausdruck, dann liegt ein inkongruentes Verhalten vor. In so einem Fall sollten Sie besonders aufmerksam sein.

Doch Achtung:

Es gibt auch sogenannte „weiße“ Lügen – kleine Lügen -, die dem Anderen nicht schaden sollen, sondern vielmehr für dessen Wohlergehen sorgen. Ein Beispiel: Geschäftspartner begrüßen mit: „Ich freue mich Sie zu sehen.“ und er behält trotzdem einen ernsten Gesichtsausdruck. Oder eine Führungskraft möchte den Mitarbeitern die Angst über die Gerüchte einer naheliegenden Insolvenz nehmen und sagt: „Wir haben alles unter Kontrolle.“ Gleichzeitig schüttelt er jedoch leicht mit dem Kopf – wahrscheinlich völlig unbewusst – und schiebt die aufgerichteten Handflächen nach vorne. Die versicherte Kontrolle scheint hier nicht wirklich vorhanden zu sein, aber die Mitarbeiter werden auch nicht hundertprozentig beunruhigt.

Fokus auf die Körpersprache

Treten dagegen Divergenzen – also Disharmonien – im Gespräch auf, sollte man den Fokus auf die Körpersprache legen. Denn dem Körper schenkt man häufig mehr glauben, als dem Verbalen.

Monika Matschnig
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