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	<title>Redner Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
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	<description>Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</description>
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	<title>Redner Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
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		<title>Die Kraft der Frage</title>
		<link>https://www.matschnig.com/rhetorische-fragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2025 05:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Redner]]></category>
		<category><![CDATA[rhetorische Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Verbindung]]></category>
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					<description><![CDATA[Kommunikation, die verbindet]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wie Sie Nähe durch rhetorische Fragen aufbauen – Kommunikation, die verbindet</strong></p>



<p>Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Publikum. Eine Person steht auf der Bühne, beginnt zu sprechen – fachlich versiert, eloquent, klar strukturiert. Und trotzdem springt der Funke nicht über. Sie bleiben Beobachterin oder Beobachter, statt sich wirklich angesprochen zu fühlen. Woran liegt das? In vielen Fällen fehlt nicht die Kompetenz. Es fehlt die Verbindung. Der Moment, in dem Sie denken: <em>„Sie spricht zu mir. Ich bin gemeint.“</em></p>



<p>Eine der wirkungsvollsten – und oft unterschätzten – Methoden, genau diese Verbindung herzustellen, sind rhetorische Fragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind rhetorische Fragen eigentlich – und was bewirken sie?</h2>



<p>Rhetorische Fragen sind Fragen, auf die keine Antwort erwartet wird. Und doch sind sie alles andere als belanglos. Denn sie aktivieren etwas ganz Entscheidendes: das Mitdenken. Sie holen das Publikum gedanklich ins Boot. Und sie erzeugen Beziehung.</p>



<p><strong>Beispiele:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Kennen Sie das auch…?“</li>



<li>„Wissen Sie, was ich meine, wenn ich sage…?“</li>



<li>„Ist Ihnen das auch schon einmal passiert…?“</li>
</ul>



<p>Diese Fragen sind keine Floskeln. Sie sind wie ausgestreckte Hände: <em>Kommen Sie mit. Ich meine Sie.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Nähe das neue Überzeugen ist</h2>



<p>In der <a href="https://www.matschnig.com/kommunikations-gold/">Kommunikation</a> – gerade als Coach, Trainerin, Führungskraft oder Speaker – reicht es nicht, gut zu argumentieren. Menschen möchten verstanden werden, nicht nur überzeugt. Sie wollen sich gesehen fühlen, nicht nur belehrt werden. Rhetorische Fragen schaffen genau diese Zwischenräume, in denen Resonanz entsteht. Sie verlagern das Gespräch von der Bühne ins Zwischenmenschliche.<br>Sie machen aus einem Vortrag ein Gespräch – auch wenn nur eine Person spricht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So setzen Sie rhetorische Fragen gezielt ein</h2>



<p>Hier finden Sie einige Beispiele:</p>



<p><strong>1. Einstieg</strong></p>



<p><em>„Haben Sie sich heute schon gefragt, warum ….?“</em> &#8211; Es könnte ein Icebreaker sein.</p>



<p><strong>2. Übergang &amp; Aktivierung</strong></p>



<p><em>„Was bedeutet das konkret für Ihren Alltag?“</em>, <em>„Was wäre, wenn Sie das morgen gleich ausprobieren würden?“</em> &#8211; Solche Fragen öffnen den inneren Dialog – der stärkste Verbündete echter <a href="https://www.matschnig.com/wirkung-als-kompetenz/">Wirkung</a>.</p>



<p><strong>3. Empathie &amp; Identifikation</strong></p>



<p><em>„Sie kennen doch sicher diesen Moment, in dem…“</em>, <em>„Haben Sie sich nicht auch schon einmal gefragt, warum…?“</em> &#8211; Hier entsteht das Gefühl: <em>Wir teilen Erfahrungen. Wir sind verbunden.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der psychologische Effekt: Rhetorische Fragen erzeugen mentale Beteiligung</h2>



<p>Das menschliche Gehirn liebt Fragen. Es kann sich dem Impuls kaum entziehen, innerlich zu antworten. Rhetorische Fragen aktivieren genau diesen Reflex: Sie unterbrechen den Strom passiven Zuhörens und verwandeln ihn in aktives Mitdenken. Und genau das ist entscheidend: Menschen erinnern nicht nur, was gesagt wurde – sondern vor allem, wie sie sich dabei gefühlt haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aus „meine Präsentation“ wird „unsere Geschichte“</h2>



<p>Rhetorische Fragen verwandeln eine einseitige Kommunikation in ein geteiltes Erlebnis. Sie bringen Wärme in Fakten, Menschlichkeit in Zahlen und Verbindung in jede Botschaft. Denn am Ende stellen sich alle Zuhörerinnen und Zuhörer unbewusst zwei Fragen:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li>Spricht diese Person zu mir – oder nur über ein Thema?</li>



<li>Wirkt sie glaubwürdig – oder einfach nur professionell?</li>
</ol>



<p>Die Antwort entscheidet, ob Ihre Worte gehört oder gespürt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rhetorische Fragen – das eleganteste Werkzeug für Nähe</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Rhetorische Fragen sind keine Technik. Sie sind ein Ausdruck von Haltung:</li>



<li>Dass Sie Ihr Publikum einladen, mitzugehen.</li>



<li>Dass Sie den Menschen zutrauen, mitzufühlen.</li>
</ul>



<p>Und dass Sie wissen: Wirkung entsteht nicht durch Lautstärke – sondern durch Verbindung.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p class="has-small-font-size"><em>Bild: mitay20 / istockphoto.com</em></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum Ihr Publikum lieber auf dem Handy spielt &#8230;</title>
		<link>https://www.matschnig.com/warum-ihr-publikum-auf-dem-handy-spielt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jul 2024 07:41:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Bühnenpräsenz]]></category>
		<category><![CDATA[Lampenfieber]]></category>
		<category><![CDATA[Nervosität]]></category>
		<category><![CDATA[Publikum]]></category>
		<category><![CDATA[Redner]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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					<description><![CDATA[... und wie Sie das ändern]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Liebe Führungskräfte, Vertriebler, Projektleiter, Dozenten, Marketing-Experten, Wissenschaftler, Coaches, usw., lassen Sie uns heute einmal satirisch den Finger in die Wunde legen. Sie sind die Helden des Managements, die Gladiatoren der Geschäftswelt, die Superstars der Strategie. Ihre Worte sollten inspirieren, Ihre Visionen leuchten und Ihre Teams und Kunden in Ekstase versetzen. Doch in Wirklichkeit sehen Sie oft nur eines: Ihr Publikum spielt lieber auf dem Handy als Ihnen zuzuhören. Warum? Weil Ihre <a href="https://www.matschnig.com/vortraege-koerpersprache/">Reden</a> genauso spannend sind wie eine Steuererklärung am Sonntagabend. Aber keine Sorge, ich bin hier, um Ihnen zu zeigen, wie Sie das ändern können – und dabei auch noch Spaß haben. Hier einige Grundtechniken, damit Ihre Mitarbeiter das Smartphone gerne zur Seite legen:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Eichhörnchen zum Zen-Meister</h2>



<p>Stellen Sie sich vor, ein Redner betritt die Bühne und hüpft von links nach rechts wie ein nervöses Eichhörnchen auf Koffein. Diese hektische Bewegung überträgt sich sofort auf das Publikum. Die <a href="https://www.matschnig.com/grundlagen-koerpersprache/" target="_blank">Körpersprache</a> des Redners schreit, <em>„Ich bin nervös!“</em>, und seine Zuhörer denken nur noch an Flucht. Sie fragen sich, ob er nicht lieber beim nächsten Zirkus anheuern sollten, statt Führungskraft zu sein. Der erste Eindruck zählt.</p>



<p>Wenn Sie die Bühne betreten, tun Sie es ruhig und gelassen, wie ein Zen-Meister auf Beruhigungstee. Gehen Sie zum Zentrum der Bühne, halten Sie inne und lassen Sie Ihren Blick über das Publikum schweifen. Diese Stille erzeugt Spannung. Die Zuschauer fragen sich: <em>„Was kommt jetzt?“</em> Und voilà, Sie haben ihre Aufmerksamkeit – zumindest für die nächsten 30 Sekunden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der fesselnde Einstieg</h2>



<p>Starten Sie anders. Starten Sie besser. Ein klassischer Anfängerfehler ist ein langweiliger Einstieg à la <em>„Vielen Dank für die Einladung. Heute spreche ich über XY.“</em> Damit töten Sie jede Neugier im Keim. Nutzen Sie stattdessen die 4A+B-Formel (Anders als alle anderen und besser): Eine provokative Frage, eine packende Geschichte, eine Herausforderung oder ein persönliches Bekenntnis. Fragen Sie rhetorisch: <em>„Was hat dieser Kugelschreiber mit meinem Vortrag zu tun?“</em> Erzählen Sie eine kraftvolle Geschichte: <em>„Vor einigen Wochen war ich in Berlin und traf – ich hätte es mir nie träumen lassen – einen Lama-Züchter.“</em> Oder fordern Sie Ihr Publikum heraus: <em>„Was hat eine Ananas mit unserer IT-Software gemeinsam?“</em> Diese Ansätze ziehen Ihr Publikum in den Bann und lassen keine Langeweile aufkommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bühnenpräsenz – Der Tanz mit dem <a href="https://www.matschnig.com/15-tipps-gegen-lampenfieber/" target="_blank">Lampenfieber</a></h2>



<p>Nervosität ist wie ein ungebetener Gast, der sich vor jeder Rede einschleicht. Die klassische Reaktion: Fight, Flight oder Freeze. <strong>Mein Tipp: </strong>Machen Sie beim ersten Wort einen bewussten Schritt nach vorne, und nicht nach hinten! Zeigen Sie Proaktivität, gehen Sie auf Ihre Zuhörer zu. Denken Sie daran: Die Bühne ist Ihr Spielfeld, spielen Sie darauf!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Äääähhhhhhhhmm – Der Feind der Klarheit</h2>



<p>Lückenfüller wie <em>„ähm“</em> sind die kleinen Saboteure jeder Rede. Zu viele davon, und Ihr Publikum denkt, Sie seien unsicher, nervös, nicht bei der Sache oder – Gott bewahre – lügen. Stattdessen: <a href="https://www.matschnig.com/pausen-gekonnt-einsetzen/">Pausen</a>. Pausen sind Ihre geheimen Verbündeten! Sie wirken wie Cliffhanger und erzeugen Spannung. Also üben Sie sich darin, statt <em>„ähm“</em> eine Pause zu machen. Wenn es für Sie unangenehm lang erscheint, ist es für Ihr Publikum genau richtig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beweglichkeit – Die Freiheit der Gestik</h2>



<p><a href="https://www.matschnig.com/lampenfieber/">Nervosität</a> lässt uns oft in eine starre Haltung verfallen: die Merkel-Raute oder die Freistoß-Haltung. Ihre Hände sind dafür da, benutzt zu werden! <a href="https://www.matschnig.com/gesten-wirken-immer/" target="_blank">Gesten</a> verdeutlichen und unterstreichen das Gesagte. Synchronisieren Sie Ihre Worte mit Ihren Gesten. Keine Sorge, es ist das Natürlichste der Welt, und mit ein wenig Übung werden Sie richtig Spaß daran haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fassen wir zusammen:</h2>



<p>Für eine mitreißende Rede braucht es nicht nur Worte und Fakten, sondern auch Präsenz, Pausen und Beweglichkeit. Es ist die Kunst, Menschen zu berühren, zu inspirieren und zu führen. Nutzen Sie diese Impulse, um Ihre Reden unvergesslich zu machen. Dann werden Ihre Worte nicht nur gehört, sondern auch gefühlt und gelebt.</p>



<p>Und wo lernen Sie das? In meinem Intensiv-Training „<a href="https://www.matschnig.com/seminar-wirkung-immer-ueberall/">Wirkung. Immer. Überall.</a>“ – &nbsp;mein absoluter Klassiker! Ich garantiere Ihnen, Sie werden von sich selbst begeistert sein!</p>



<p>Ihre Monika Matschnig<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p class="has-small-font-size"><em>Bildquelle:  skynesher / istockphoto.com</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ist Präsentieren erlernbar?</title>
		<link>https://www.matschnig.com/ist-praesentieren-erlernbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 04:17:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Ist Präsentieren erlernbar]]></category>
		<category><![CDATA[Mythen zum Präsentieren]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentieren]]></category>
		<category><![CDATA[Redner]]></category>
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					<description><![CDATA[3 Mythen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><span class="grey-25-med">1. Um gut zu präsentieren, braucht man Talent.</span></h2>



<p>Das stimmt nicht.&nbsp; Auch ohne Talent kann man ein bestimmtes Handwerkszeug verwenden, um die Zuhörer und die Gesprächspartner zu erreichen. Jeder von uns lernte die Standardsachen wie Schreiben, Lesen, Autofahren. Mit Talent fiel das eine leichter und das andere schwerer. Mit Talent lernt man schneller und erklimmt außergewöhnliche Leistungen. Aber ohne konsequentes Üben gebe es keine Spitzensportler, Nobelpreisträger, Schauspieler oder begeisternde Präsentatoren. Souverän und angemessen zu präsentieren /aufzutreten, sollte ein Standardwerkzeug sein. Es erleichtert vielfach das Leben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><span class="grey-25-med">2. Ich muss es erlernen.</span></h2>



<p>Solange hinter dem Müssen auch nicht ein Wollen vorhanden ist, werden Sie kein guter Präsentator. Sie müssen es auch wollen! Es nützt nichts die Mitarbeiter zu einem <a href="https://www.matschnig.com/seminar-wirkung-immer-ueberall/">Präsentation- oder Rhetorik-Seminar</a> zu verpflichten, solange sie nicht den inneren Drang verspüren es selbst zu wollen. Alles andere wäre rausgeschmissenes Geld oder hohe Überzeugungskunst des Trainers. So bleibt (leider) sehr oft die Power Point der Stargast und die Zuhörer kämpfen gegen die Müdigkeit an.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><span class="grey-25-med">3. Der Inhalt steht im Fokus.</span></h2>



<p>Als Redner präsentieren Sie nicht nur den Inhalt, sondern auch sich selbst als Persönlichkeit. Nur wenn es eine <a href="https://www.matschnig.com/kongruenz/" target="_blank">Kongruenz</a> zwischen dem Inhalt und den Wertüberzeugungen des Redners gibt, entsteht eine authentische <a href="https://www.matschnig.com/wirkung-ist-macht/" target="_blank">Wirkung</a>. Wenn es Ihnen widerstrebt wie ein Marktschreier die Produkte und Dienstleistungen an Mann und Frau zu bringen, dann lassen Sie es. Es erzeugt nur Störgefühle beim Gegenüber. Die Inhalts- und Wirkungsleistung sollte zum jeweiligen Persönlichkeitstypus angepasst werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><span class="grey-25-med">Fazit:</span></h2>



<p>Ein <strong>Mindestmaß an Talent</strong>, <strong>eine gute Portion an Willenskraft</strong> und eine <strong>Kongruenz zwischen Inhalt und den Wertüberzeugungen</strong> sind die Basis für eine gute Wirkungsleistung.</p>



<p>Und das kann jeder erlernen, sofern er es will!</p>



<p>Wie Sie mit Emotionen und Körpersprache Ihre Präsentation lebendig machen, <a href="https://www.matschnig.com/koerpersprache-beim-praesentieren/">lesen Sie hier</a>.<br></p>



<p><span class="din-reg-18">Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</span></p>



<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Bild: © GEDANKENTANKEN / Offenblende Elzi</em><br></span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wirkungskompetenz bei Vorträgen</title>
		<link>https://www.matschnig.com/mehr-wirkungskompetenz-bei-vortraegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2020 13:05:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Redner]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkungskompetenz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=6900</guid>

					<description><![CDATA[Sie finden einen Vortrag klasse und wissen nicht warum?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit Sicherheit lag dies an der <a href="https://www.matschnig.com/wirkung-als-kompetenz/" target="_blank">Wirkungskompetenz</a> des Vortragsredners – die <a href="https://www.matschnig.com/grundlagen-koerpersprache/" target="_blank">Körpersprache</a>, <a href="https://www.matschnig.com/stimme-der-ton-macht-die-musik/" target="_blank">Stimme</a> und Inhalte waren kongruent. Redner die das Gesagte nonverbal leben, schaffen mehr Aufmerksamkeit. Redner, die moduliert betonen, erzeugen mehr Gehör. Redner die eine klare, strukturierte und bildhafte Sprache verwenden, verankern das Gehörte im Kopf des Zuhörers. Besonders am Beginn einer <a href="https://www.matschnig.com/vortraege-koerpersprache/">Rede</a> sollte der körpersprachliche Eindruck souverän wirken, da der <a href="https://www.matschnig.com/halo-effekt/">Halo-Effekt</a> zum Tragen: Nehmen wir etwas Positives am Vortragsredner wahr, dann sucht unser Gehirn automatisch nach Indizien, dass unsere positive Erwartungshaltung bestätigt. Und man findet etwas Positives. Genauso funktioniert es auch gegenteilig. Wie Sie sich und Ihren Vortrag perfekt präsentieren, zeigen Ihnen folgende körpersprachlichen Tipps:</p>



<h2 class="wp-block-heading"><span class="grey-25-med">Gezielte Bewegungen </span></h2>



<p><span class="din-reg-18">Nichts wirkt unprofessioneller als eine unruhige und unkoordinierte Körpersprache. Ruhe heißt das Zauberwort, die Sie durch Ihre <a href="https://www.matschnig.com/macht-der-gesten/" target="_blank">Gestik</a>, Mimik und Haltung auf das Publikum übertragen sollen. Und das von Anfang an, indem Sie sich souveränen Schrittes auf die Bühne begeben und dort Ihren Standort einnehmen. Von nun an gilt: Bleiben Sie nicht wie versteinert stehen, aber laufen Sie auch nicht hektisch hin und her. Setzen Sie gezielt <a href="https://www.matschnig.com/gesten-wirken-immer/" target="_blank">Gesten</a> ein und bitte keine Fuchtelei … </span></p>



<h2 class="wp-block-heading"><span class="grey-25-med">Augenkontakt weckt Interesse </span></h2>



<p><span class="din-reg-18">Vergessen Sie neben Ihren Bewegungen und Gesten Ihre Augen nicht. Setzen Sie den <a href="https://www.matschnig.com/blickkontakt-schafft-kontakt/" target="_blank">Blickkontakt</a> ein. Suchen Sie sich dafür einige Personen aus, die Ihnen ein gutes Gefühl vermitteln, weil sie Interesse und Aufmerksamkeit signalisieren. Ein Blickkontakt sollte auf jeden Fall einen Gedanken lang dauern. </span></p>



<h2 class="wp-block-heading"><span class="grey-25-med">Rednerpult – eine Einschränkung? </span></h2>



<p><span class="din-reg-18">Ein Rednerpult schränkt Sie in Ihrem Bewegungsspielraum natürlich ein. Das bedeutet, Sie müssen dreimal so intensiv mit Ihren Gesten (vom Bauchnabel aufwärts) und Ihrer Stimme arbeiten, um Aufmerksamkeit zu erzielen. Keine Sorge: Wenn Sie denken, Sie übertreiben maßlos, nimmt das Publikum Ihre Signale nicht einmal als außergewöhnlich wahr. </span></p>



<h2 class="wp-block-heading"><span class="grey-25-med">Schweigen nicht vergessen </span></h2>



<p><span class="din-reg-18">Sie sollten die Fähigkeit zu schweigen, nicht unterschätzen. Bewusste <a href="https://www.matschnig.com/pausen-gekonnt-einsetzen/">Rede- und auch Gestikpausen</a> zu setzen, kostet anfangs Überwindung, ist jedoch unabdingbar, damit Ihr Publikum Zeit zum Mit- und Nachdenken erhält. Wollen Sie also eine Aussage besonders betonen, dann schweigen Sie nach diesem Satz. Eine gute Pause dauert etwa drei bis fünf Sekunden. </span></p>



<h2 class="wp-block-heading"><span class="grey-25-med">Gefühle sind nie verkehrt </span></h2>



<p><span class="din-reg-18">Das, was Sie sagen, müssen Ihre Zuhörer auch fühlen können, sonst verpufft die Wirkung Ihrer Aussagen. <a href="https://www.matschnig.com/lachen-ist-nicht-lachen/" target="_blank">Lachen</a> Sie, wenn Sie etwas Fröhliches zu erzählen haben, oder lassen Sie Ihre Zornesfalte glühen, wenn Sie Wut demonstrieren wollen. Auch wenn Sie selbst das Gefühl haben, Ihre <a href="https://www.matschnig.com/das-gesicht-sagt-mehr-als-1000-worte/">Mimik</a> ist völlig übertrieben – sie ist es nicht. Andere Menschen nehmen unsere bewussten <a href="https://www.matschnig.com/nonverbale-signale-bei-vortraegen/">nonverbalen Signale</a> viel schwächer wahr als wir selbst und empfinden beispielsweise ein verblüfftes Gesicht als natürliche mimische Beteuerung des Gesagten. </span></p>



<h2 class="wp-block-heading"><span class="grey-25-med">Arme und Hände </span></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><span class="din-reg-18"><strong>Arme und Hände</strong> sind neben der Mimik unser <strong>stärkstes nonverbales Ausdrucksmittel</strong> und echte Multitalente. Sie können den Inhalt einer Rede oder Präsentation verstärken, aber auch allein für sich eine Menge ausdrücken. Sie haben Ihre Wirkung also förmlich in der Hand!</span></li>



<li><span class="din-reg-18"><strong>Zeigen Sie Symbole</strong>: Verfolgen Sie beispielsweise ein Ziel, dann strecken Sie die Hand nach vorne. Ein wirtschaftlicher Anstieg lässt sich mit einer Aufwärtsbewegung der Hand darstellen.</span></li>



<li><span class="din-reg-18"><strong>Gestik vor Wort:</strong> Üblicherweise spricht erst der Körper, dann das Wort. Machen Sie sich diese Wirkung zunutze. Hauen Sie doch einfach mal auf das Rednerpult, bevor Sie im Anschluss den Grund dafür nennen, z. B. Kritik.</span></li>



<li><span class="din-reg-18"><strong>Arme weg vom Körper: </strong>Pressen Sie niemals die Arme an den Körper. Befolgen Sie stattdessen folgende Formel: Je größer die Gruppe, desto größer dürfen Ihre <a href="https://www.matschnig.com/armbewegungen/" target="_blank">Armbewegungen</a> ausfallen, damit die Signale auch bei jedem im Publikum ankommen. </span></li>



<li><span class="din-reg-18">Und kämpfen Sie gegen die Schwerkraft, will heißen: <strong>Lassen Sie nicht die Schultern hängen</strong>, verwenden Sie Aufwärtsbewegungen.</span></li>



<li><span class="din-reg-18">Mit <strong>stabilen statt lockeren Handgelenken</strong> wirkt jede Geste stabiler und damit stärker und überzeugender.</span></li>



<li><span class="din-reg-18"><strong>Üben!</strong> Je sicherer Sie Ihre nonverbalen Signale beherrschen, desto sicherer fühlen Sie sich auch. Üben Sie vor dem Spiegel, mit einer Videokamera, vor Kollegen oder eignen Sie sich das Wissen in einem <a href="https://www.matschnig.com/seminar-wirkung-immer-ueberall/">Seminar über Körpersprache</a> an. </span></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><span class="grey-25-med">Das Beste zum Schluss </span></h2>



<p><span class="din-reg-18">Das, was Sie Ihrem Publikum als Letztes präsentieren, bleibt am intensivsten in Erinnerung. Heben Sie sich also das Beste sprichwörtlich für den Schluss auf. Auch hierbei ist die richtige Körpersprache natürlich ein wesentlicher Erfolgsfaktor, aber Vorsicht: Übertreiben Sie nicht. Nur weil Sie jetzt möglicherweise die höchste Aufmerksamkeit bekommen, sollten Sie sich nicht zum Hampelmann machen … </span></p>



<p>Warum Wirkungskompetenz besonders für Führungskräfte wichtig ist, lesen Sie hier: <a href="https://www.matschnig.com/managen-influencen/">Wirkungskompetenz für Führungskräfte<br></a></p>



<p><span class="din-reg-18">Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</span></p>



<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Foto: Anastasiia Gevko / Shutterstock.com</em></span></p>
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