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	<title>Videokonferenzen Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
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	<description>Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</description>
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	<title>Videokonferenzen Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
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		<title>Video Calls Fatigue</title>
		<link>https://www.matschnig.com/video-calls-fatigue/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Aug 2023 11:17:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Video Calls Fatigue]]></category>
		<category><![CDATA[Videokonferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Zoom Fatigue]]></category>
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					<description><![CDATA[Videokonferenzen machen müde. Sehr müde.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Viele dachten sich am Anfang des Lock-Downs: <em>„Klasse, Homeoffice. <a href="https://www.matschnig.com/videokonferenzen-tipps/" target="_blank">Videokonferenzen</a> kriegen wir auch hin!“</em> Ja, und es funktionierte, irgendwie. Und nun einige Zeit später wissen wir alle, dass Videokonferenzen gekommen sind, um zu bleiben. Und müde machen, sehr müde sogar.</p>



<p>Die Mehrheit der Menschen finden Video Calls enorm anstrengend. Sie sind wahre Energiefresser. Nicht umsonst würde der Begriff <strong>Video Calls Fatigue</strong> bzw. <strong>Zoom Fatigue</strong>, also Zoom-Müdigkeit, geprägt.</p>



<p>Für diese Müdigkeit gibt es vier Gründe:</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Feedback-Verlust</h2>



<p>Wir sind menschliche Kreaturen. Unbewusst sammeln wir mit unsere Sinnen Informationen vom Gegenüber. Die virtuelle Welt entzieht uns diese Quellen. Wir bekommen nicht das Feedback, was wir in einem Face-to-face-Gespräch gewohnt sind. Die Aufnahme von Reizen ist brüchig. Die gewohnte Atmosphäre geht verloren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Empathie- und Emotions-Verlust</h2>



<p>Wir sehen lauter kleine virtuelle Boxen. Erkennen aber nicht, wie sich der andere wirklich fühlt. Unsere Spiegelneurone haben nichts zu tun. Was sind Spiegelneurone? Spiegelneurone erfassen – einfach ausgedrückt – unbewusst die <a href="https://www.matschnig.com/emotionen-siegen/">Emotionen</a> des Gegenübers. Bei Videokonferenzen geht unsere Gefühlswelt geht verloren, die Aufmerksamkeitsspanne ist extrem reduziert. Wir können uns höchstens 10 Minuten konzentrieren. Nehmen wir keine Emotionen wahr, dann fällt es uns schwerer eine Entscheidung zu treffen. Aus der Neurowissenschaft weiß man, dass Entscheidungen zum großen Teil auf Emotionen liegen.&nbsp; In der virtuellen Welt fehlen die wahrnehmbaren Emotionen und somit sinkt die Entscheidungsfähigkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Kontroll-Verlust</h2>



<p>Video heißt: <em>„Ich sehe dich!“</em>, Video heißt: <em>„Ich vergesse nichts!“</em>, Ich erinnere mich an alles! Viele Konferenzen werden mittlerweile aufgenommen. Somit fühlen wir uns beobachtet: Wenn wir an einer <a href="https://www.matschnig.com/tipps-fuer-videokonferenzen/">Videokonferenz</a> teilnehmen, wissen wir, dass uns alle ansehen und auch beobachten. Wir stehen quasi auf der Bühne, also kommt der soziale Druck und das Gefühl, dass wir auftreten müssen. Performativ zu sein ist nervenaufreibend und stressiger.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Kooperations-Verlust</h2>



<p>Menschen sehnen sich nach Kontakt, aber den richtigen physischen Kontakt. Da nützen 600 Instagram- und Facebook-Freunde nichts. Im Gegenteil, diese lassen uns vereinsamen. Bei Video Calls fühlen wir uns nicht mehr voll verpflichtet und das Vertrauen geht schneller verloren.</p>



<p><strong>WOW, ganz schön viele Gründe gegen Videokonferenzen!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind die Auswirkungen?</h2>



<p>Es kommt zu einer nonverbalen Überforderung. Die körpersprachlichen Reaktionen sind immer zeitlich verzögert, oder wir nehmen kaum nonverbale Signale wahr. Wir haben dann 3, 5, 10, 20 virtuelle Räume und sollten alle beobachten und die Stimmung einschätzen. Gleichzeitig sehen wir uns selbst. Das ist unmöglich. Es entsteht eine kognitive Dissonanz und es kommt zu einer Überforderung des Gehirns. Wir stehen unter Stress, ermüden schneller. Die Folge: <strong>Video Calls Fatigue</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die Lösung?</h2>



<p>Übung macht den Meister. Wir sind Gewohnheitstiere. Wir müssen unser Gehirn auf die neue Kommunikationsform trainieren. <br></p>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><small><em>Bildquelle: istockphoto / monkeybusinessimages<br></em></small></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die weibliche Stimme in Videokonferenzen</title>
		<link>https://www.matschnig.com/weibliche-stimme-videokonferenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 May 2023 06:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenstimme]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Videokonferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[weibliche Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Zoom]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachteile für Frauen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Frauen sind wegen der Stimmverarbeitung bei <a href="https://www.matschnig.com/videokonferenzen-tipps/" target="_blank" rel="noopener">Videokonferenzen</a> laut einer Studie der Universität Magdeburg benachteiligt. Frauenstimmen werden als weniger ausdrucksstark, kompetent und <a href="https://www.matschnig.com/charisma-erlernbar/" target="_blank" rel="noopener">charismatisch</a> wahrgenommen.</p>



<p><strong>Der Grund:</strong> Die Videosoftware wie Zoom, Skype, Teams überträgt nicht alle Anteile der Sprache. Bestimmte Frequenzen, Ober- und Untertöne werden ausgedünnt. Bei der Untersuchung gab es Testhörer die trainierte Audiostimmen bewerteten. Danach wurden Stimme <strong>und Klang bewertet. </strong></p>



<p><strong>Das Ergebnis war folgendes:</strong> Frauenstimmen werden in Online-Konferenzen im Vergleich zu männlichen schlechter beurteilt. Es fehlen wesentliche emotionale Komponenten!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was kann FRAU tun:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Trainieren Sie Ihre Stimme – Summen Sie Lieder.</li>



<li>Artikulieren Sie sauber – Öffnen Sie den Mund beim Sprechen.</li>



<li>Bauchatmung &#8211; Atmen Sie tief in den Bauch.</li>



<li>Richten Sie sich auf, so öffnet sich ihr Resonanzkörper.</li>



<li>UND: Stimmunterstützend ist ein qualitativ hochwertiges Mikrofon.</li>
</ul>



<p>Mit ein wenig Übung klingen auch Sie bei Videokonferenzen ausdrucksstark und kompetent.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><small><em>Bildquelle: istockphoto / GeorgePeters<br></em></small></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ich sehe dich!</title>
		<link>https://www.matschnig.com/videokonferenz-ich-sehe-dich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2022 10:48:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache Campus]]></category>
		<category><![CDATA[Videokonferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Zoom]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf der Suche nach einer guten Wirkung]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><a href="https://www.matschnig.com/videokonferenzen-tipps/" target="_blank">Videokonferenzen</a></strong> sind nicht mehr wegzudenken und sie bleiben.</p>



<p>Leider erlebt man noch immer so einige <a href="https://www.matschnig.com/videokonferenzen-guter-eindruck/">Gruselauftritte</a>. Einige wirken als wäre das Badezimmer nicht vorhanden – unrasiert und nicht gekämmt. Es gibt die Dauergrinser, die Paralysierten, Schreibstuhl-Lümmler und Motivationsunterversorgte. So manches Mal ist es eine pure Komödie &#8211; eine Gruselige! Auch bei Videokonferenzen ist eine Performance, also <a href="https://www.matschnig.com/wirkung-ist-macht/" target="_blank">Wirkung</a>, erforderlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video heißt „Ich sehe dich!“.</h2>



<p>Bei Videokonferenzen wirkt Ihr Verhalten und Ihre Wirkung intensiver als im realen Gespräch.</p>



<p>Möchten Sie kompetenter, attraktiver und engagierter wirken? Dann beherzigen Sie diesen kleinen, aber effektiven Tipp:</p>



<p>Positionieren Sie die <strong>Laptopkamera in Augenhöhe</strong>. Die meisten wissen es, tun es aber nicht. Kommunizieren Sie auf einer Ebene mit Ihrem Gegenüber. Das beginnt mit dem gleich hohen <a href="https://www.matschnig.com/blickkontakt-schafft-kontakt/" target="_blank">Blickkontakt</a>. Stellen Sie einfach einen Stapel Bücher unter Ihren Laptop, oder besorgen Sie sich am besten einen Laptopständer. Eine Aufnahme von unten nach oben wirkt immer unvorteilhaft. Dadurch wirken Sie älter, vor allem aber unattraktiver. Gleichzeitig tendieren Sie dazu Ihren Oberkörper fallen zu lassen. Das wirkt unengagiert und unsicher.</p>



<p>Mit einfachen Kniffen können Sie sich Ihr passendes Setting zaubern. Egal von wo aus Sie Ihr virtuelles Meeting halten. Dann wirken Sie bei Videokonferenzen kompetenter, überzeugender und einladender.</p>



<p>Welche Basics Sie für Ihr Auftreten in Videokonferenzen unbedingt beachten sollten, habe ich im Artikel <a href="URL">Gruselkabinett Videokonferenzen</a> beschrieben.</p>



<p>Wenn Sie gezielt mit Ihrem Blickkontakt Wirkung erzielen möchten, lesen Sie meinen Beitrag <a>Der Blick in die Kamera</a>.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig, <br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><small><em>Bildquelle: istockphoto.com / filo<br></em></small></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Digitale Empathie</title>
		<link>https://www.matschnig.com/digitale-empathie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2021 13:22:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Online Meetings]]></category>
		<category><![CDATA[Videokonferenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit 0 und 1 fühlen lernen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Virtuelle Gespräche finden in allen Bereichen Einzug. Was früher undenkbar war, ist jetzt für viele schon normal. Ein Facharzt beispielsweise berät einen Patienten einfach und schnell per Videogespräch. Kennt der Arzt den Patienten und sind es einfache Beschwerden, dann klappt das schon hervorragend. Schwieriger wird es bei diffusen körperlichen Symptomen, wo der direkte Kontakt eine Diagnose deutlich leichter macht.</p>



<p>Auch psychologische und psychotherapeutische Videositzungen werden immer häufiger angeboten. Ein Bereich, der viel Empathie erfordert.</p>



<p>Und nicht zu vergessen die Bildungsbetriebe. Die Umstellung auf Distanzunterricht ging vielerorts erstaunlich schnell und erstaunlich gut. Viele Lehrer haben aber auch festgestellt, dass sie beim Fernunterricht das Gespür für bestimmte Kinder verlieren und diese ihnen entgleiten.</p>



<p>Und dann gibt es noch all die Führungskräfte und Mitarbeiter, die plötzlich vom Schreibtisch im Büro zum Esstisch in der Küche wechselten. Und auch wenn die technische Umstellung schnell erledigt war, blieb doch das Wir-Gefühl auf der Strecke. Kein Wunder, handelt es sich doch bei all diesen Formen um eine „entkörperte Kommunikation“. Ein sehr treffender Begriff des Psychiaters und Philosophen Prof. Thomas Fuchs.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em><strong>Verständigung ist mehr als Informationsaustausch. Wo immer Leben beteiligt ist am Prozess der Interaktion, geht es auch um nicht konkret Fassbares.<br></strong></em>Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Fuchs</p>
</blockquote>



<p>Dieses nicht konkret Fassbare erleichtert in einer Face-to-face-Kommunikation den Informationsaustausch. Fällt es digitalen Kanälen zum Opfer, sind vor allem die Zwischentöne in einem Gespräch schwerer zu erfassen. In Zeiten zahlreicher <a href="https://www.matschnig.com/videokonferenzen-tipps/" target="_blank">Videokonferenzen</a> und Online-Meetings fragen sich daher viele: Wie kann ich online eine Verbindung zu meinen Kunden oder Mitarbeitern aufbauen? Wie lässt sich verhindern, dass das Gefühl auf der Strecke bleibt? Die Antwort: Indem wir <strong>digitale Empathie</strong> entwickeln. Angewandt auf die fünf elementaren Bausteine in puncto Empathie ergeben sich daraus folgende Aufgaben:</p>



<h5 class="wp-block-heading">1. Empathie erfordert <a href="https://www.matschnig.com/praesenz-ausstrahlung/" target="_blank">Präsenz</a></h5>



<p>Empathie erfordert Präsenz, auch wenn diese nur virtuell ist. Fokussieren Sie sich auf den bzw. die Gesprächspartner, die auf Ihrem Bildschirm erscheinen. Das bedeutet: Kein Bearbeiten von E-Mails oder Dokumenten nebenbei, sondern volle Konzentration auf den digitalen Austausch.</p>



<h5 class="wp-block-heading">2. Empathie erfordert Wahrnehmung</h5>



<p>Empathie erfordert Wahrnehmung. Auch wenn uns nur ein zweidimensionales Bewegtbild unserer Gesprächspartner zur Verfügung steht, können wir jede Menge unausgesprochener Botschaften entziffern, indem wir Ohren und Augen und vor allem unser Herz öffnen. Denn nur so sind wir in der Lage, andere wahrzunehmen, sie zu erkennen und zu verstehen. <a href="https://www.matschnig.com/macht-der-gesten/" target="_blank">Gestik</a>, Mimik und <a href="https://www.matschnig.com/stimme-der-ton-macht-die-musik/" target="_blank">Stimme</a> des Gegenübers verraten uns, wie sein emotionaler Zustand ist, wie es ihm geht. Dabei ist unbedingt zu beachten, dass ein einzelnes körpersprachliches Signal noch keine große Aussagekraft hat. Der Gesamteindruck zählt!</p>



<h5 class="wp-block-heading">3. Empathie erfordert Verständnis</h5>



<p>Für einen Gesprächspartner können ganz andere Aspekte wichtig sein als für Sie selbst. Daher geht es darum, herauszufinden, was dem anderen wichtig ist, wie er denkt und tickt, was ihn bewegt. Dieses Interesse sorgt für das Gefühl, verstanden zu werden. Der Versuch, in den anderen einzutauchen, Fragen zu stellen, nachzuhaken, erzählen zu lassen und nicht immer Ratschläge zu geben, sind elementarer Teil einer empathischen Kommunikation.<br><strong>Empathie erfordert, dass wir unser Denken, unsere Meinungen, unser Weltbild gezielt zur Seite legen und versuchen, die Erfahrungen anderer Menschen zu verstehen!</strong></p>



<h5 class="wp-block-heading">4. Empathie erfordert Antizipation</h5>



<p>Stellen Sie sich vor, Sie tauschen sich zwei Mal in der Woche zu einem festgelegten Zeitpunkt per Videokonferenz mit einem Ihrer Mitarbeiter aus. Er erscheint pünktlich, ist immer vorbereitet, ordentlich frisiert und anständig gekleidet. Doch an einem Tag kommt er verspätet, unrasiert und in einem zerknitterten T-Shirt. Die Folge: Ihre Erwartungshaltung wird irritiert, der Mitarbeiter entspricht nicht seiner üblichen sozialen Rolle. Zu einer empathischen Haltung gehört neben dem Verstehen und Wahrnehmen auch die Bereitschaft, Reaktionen zu antizipieren. Man kann das auch als „vorausschauende Emotionsreaktion“ betrachten, indem man sich fragt, wie das Gegenüber wohl reagieren wird. In unserem Beispiel sollten wir uns in den Mitarbeiter einfühlen und uns überlegen, wie wir möglichst sensibel auf seinen unerwarteten Zustand reagieren. Ironisch, rational oder emotional? Sachlich fragen, ob alles in Ordnung ist? Oder Kritik äußern? Welche Variante die Beste ist, hängt ganz vom Typus des Gegenübers ab. Mit genügend <a href="https://www.matschnig.com/empathie-verstehen-und-bewusst-einsetzen/">Empathie</a> wird Ihre Intuition Ihnen automatisch den richtigen Weg weisen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">5. Empathie erfordert Resonanz. </h5>



<p>Last but not least sind Ihr Verhalten und Ihre Reaktionen entscheidend, ob sie im virtuellen Gespräch auf eine Wellenlänge kommen. „In Resonanz gehen“ bedeutet, verbale, vor allem aber auch nonverbale Gleichheit herstellen. Das heißt: Passen Sie Ihre Körpersprache an die Situation und die Ihres Gesprächspartners an und verhalten Sie sich ähnlich. Üben Sie sich in einer synchronen Körpersprache und identischen <a href="https://www.matschnig.com/gesten-wirken-immer/" target="_blank">Gesten</a>. Das bedeutet, dass Sie sich Ihrem Gegenüber körpersprachlich annähern und das macht unwillkürlich sympathisch.</p>



<p></p>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><small><em>Bildquelle: Shutterstock / Vladystock<br></em></small></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tipps für Videokonferenzen</title>
		<link>https://www.matschnig.com/tipps-fuer-videokonferenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 May 2021 09:22:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Ablehnung]]></category>
		<category><![CDATA[körpersprachliche Signale]]></category>
		<category><![CDATA[verräterische Signale]]></category>
		<category><![CDATA[Videokonferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Zustimmung]]></category>
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					<description><![CDATA[Verräterische Signale vor der Kamera
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Videos sind öfters verzerrt, das Licht nicht perfekt, der Ton schlecht. All das erfordert höhere Konzentration auf das Gesagte. In <a href="https://www.matschnig.com/videokonferenzen-tipps/">Videokonferenzen</a> rücken die körpersprachlichen Reaktionen in den Hintergrund. Und doch, es gibt Zustimmungs- und <a href="https://www.matschnig.com/ablehnung-perspektivwechsel/" target="_blank">Ablehnungssignale</a>, auf die Sie achten können. Ich weise explizit darauf hin, dass ein Signal keine Aussagekraft haben muss. Es sollten das übliche Verhalten, mehrere Signale und der Kontext immer in die Beobachtung und zur Interpretation miteinbezogen werden. Eruieren Sie auch die <a data-type="post" data-id="32436" href="https://www.matschnig.com/baseline-koerpersprache/">Baseline</a>, das übliche Verhalten, des Gesprächspartners.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tipps, auf die Sie achten können:</h2>



<h5 class="wp-block-heading">Schauen Sie auf die Körperhaltung</h5>



<p>Unabhängig von der Videoqualität kann die <a href="https://www.matschnig.com/die-symmetrische-koerperhaltung/" data-type="post" data-id="2771">Körperhaltung</a> gut erkannt werden. Gibt es Veränderungen?</p>



<p>Sinkt eine zuvor aufrechte Körperhaltung in eine eingefallene, dann könnte es ein Zeichen von Entspannung bis hin zur Langeweile sein. Generell zeigt ein interessierter Gesprächspartner einen aufgerichteten Oberkörper, der sich der Kamera zuwendet.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Unbewusste Gesten</h5>



<p>Distale Bereiche (Hände oder Füße) können wir nicht permanent kontrollieren. Es sind subtile Bewegungen, die uns etwas mitteilen können. Achten Sie auf unruhige, trommelnde Bewegungen am Tisch. Diese Signale können ein Anzeichen von Unlust oder Unaufmerksamkeit sein. Putzt er einen virtuellen Krümel von Tisch, dann war es eventuell Ihr Argument. Reibt er die Finger aneinander oder kratzt er sich, dann könnte er sich unwohl fühlen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Gesichtsausdrücke</h5>



<p><a href="https://www.matschnig.com/nicken/" data-type="post" data-id="35847">Nickt er</a> während Ihrer Ausführungen, wunderbar. Sagt er „Ja“, doch Sie nehmen eine verneinende Kopfbewegung wahr, dann ist es ein inkongruentes Verhalten. Wendet sich der Blick häufig ab, dann verlieren Sie sein Interesse. Bemerken Sie zusammengezogene Augenbrauen, dann sieht er schlecht, ist hochkonzentriert oder lehnt etwas ab. Ziehen sich jedoch die Augenbrauen immer wieder mal nach oben, dann kann es ein Signal von Interesse sein. Senken sich die Augenbrauen und er beginnt zu lächeln, dann haben Sie ihn womöglich gewonnen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Bewegung</h5>



<p>Verändert Ihr Gesprächspartner häufig die Sitzposition, könnte er unruhig sein. Vielleicht fällt es ihm aber auch nur schwer, so lange zu sitzen. Es könnte aber auch ein Zeichen sein, dass er mit Ihrem Vorschlag nicht einverstanden ist.</p>



<p>Worte sind wichtig, doch durch das bewusste Wahrnehmen der Körpersprache kann eine <a href="https://www.matschnig.com/kommunikations-gold/">Kommunikation</a> noch effektiver sein.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><small><em>Bildquelle: Shutterstock / Stockvector 1908349318<br></em></small></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nur kein RBF-Gesicht</title>
		<link>https://www.matschnig.com/resting-bitch-face/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 May 2021 09:48:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesichtsausdruck]]></category>
		<category><![CDATA[RBF]]></category>
		<category><![CDATA[Resting Bitch Face]]></category>
		<category><![CDATA[Videokonferenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die größte Herausforderung in einer Videokonferenz
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die größte Herausforderung in einer <a href="https://www.matschnig.com/tipps-videokonferenzen/">Videokonferenz</a> ist kein <strong>RBF-Gesicht</strong> aufzusetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">RBF?</h2>



<p>RBF kommt aus dem Englischen und steht für, verzeihen Sie den Ausdruck, <strong>Resting Bitch Face</strong>. Zweifelsohne eine sexistische Bezeichnung für eine Person, meist eine Frau, die böse wirkt, weil ihr Gesicht emotionslos ist, auch wenn sie es gar nicht ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aber wann entsteht RBF?</h2>



<p>Ganz einfach: Wenn Sie zum Beispiel mit ihren Gedanken ganz woanders sind, nicht bei der Sache, uninteressiert oder sich unbeobachtet fühlen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Fatale am RBF:</h2>



<p>Es wirkt wie ein Pokerface – stumpf, missachtend und oft auch arrogant. Deshalb, noch bevor Sie sich in eine Video-Konferenzschaltung einwählen, blicken Sie freundlich!</p>



<p><br>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><small><em>Bildquelle: Shutterstock / Pewara Nicropithak<br></em></small></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Wirkung „unsichtbarer“ Gesten</title>
		<link>https://www.matschnig.com/unsichtbare-gesten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 08:54:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Armbewegungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesten]]></category>
		<category><![CDATA[Gestik]]></category>
		<category><![CDATA[Videokonferenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Unterstreichen Sie das Gesagte mit den Armen -
auch wenn man sie nicht sieht
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bei <a href="https://www.matschnig.com/videokonferenzen-tipps/" target="_blank">Videokonferenzen</a> liegt der Hauptfokus zuerst auf dem Gesicht, dann kommen die Arme. Ist der Bildausschnitt so gewählt, dass nur ein Teil des Oberkörpers zu sehen ist, vergessen wir meist, das Gesagte mit den Armen zu unterstreichen.</p>



<p><strong>Aber: Auch wenn die Zuseher Ihre Arme nicht sehen, gestikulieren Sie trotzdem, denn <a href="https://www.matschnig.com/gesten-wirken-immer/" target="_blank">Gesten</a> haben eine ganzheitliche Wirkung auf Ihre <a href="https://www.matschnig.com/grundlagen-koerpersprache/" target="_blank">Körpersprache</a>.</strong></p>



<p>Indem Ihr Schulterbereich durch Gesten automatisch aktiviert wird, wirken Sie leidenschaftlicher und Ihre <a href="https://www.matschnig.com/stimme-der-ton-macht-die-musik/" target="_blank">Stimme</a> dynamischer. Die Expertin für Geschäftsverhandlungen, Lakshmi Balachandra, analysierte das verbale und nonverbale Verhalten in 185 Videos von Risikokapitalpräsentationen. Sie stellte fest, dass der stärkste Prädiktor dafür, wer Geld erhielt, nicht die Anmeldeinformationen oder der Pitch-Inhalt waren, sondern das <a href="https://www.matschnig.com/selbstvertrauen/" target="_blank">Selbstvertrauen</a> und die leidenschaftliche Begeisterung, die eine Person ausstrahlte.</p>



<p>Allerdings sollte die Unterstreichung Ihrer Worte durch Gestik dem Medium Video angepasst erfolgen. Weniger ist hier definitiv mehr.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><small><em>Bildquelle: Shutterstock / world of vector<br></em></small></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Blick in die Kamera</title>
		<link>https://www.matschnig.com/der-blick-in-die-kamera/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2021 11:41:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Videokonferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Zoom]]></category>
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					<description><![CDATA[Überzeugend wirken in Videokonferenzen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bei <a href="https://www.matschnig.com/videokonferenzen-tipps/" target="_blank">Videokonferenzen</a> wirkt es häufig, als ob alle Teilnehmer wegblicken, also nach unten. Sie schauen auf die Unterlagen, die anderen Teilnehmer und nicht in die Kamera.</p>



<p>Wann immer Sie eine entscheidende Aussage treffen, blicken Sie in diesem Moment unbedingt in die Kamera!</p>



<p>Stehe ich auf einer Bühne, dann kann ich herumwandern, unterschiedliche Leute direkt einen Gedanken lang ansehen und so eine Interaktion mit den Zuhörern herstellen. Und wenn ich einen wichtigen Kernsatz formuliere, bleibe ich stehen und blicke direkt ins Publikum.</p>



<p>Bei Videokonferenzen verhält es sich folgendermaßen: Gibt es einen entscheidenden Punkt, den Sie ansprechen, dann fokussieren Sie sich auf die Kamera, blicken Sie direkt in den schwarzen Punkt, dann werden sich die Teilnehmer auch direkt angesprochen fühlen.</p>



<p><strong>Senden Sie einen Appell, eine Botschaft, dann gibt es nur einen Blick – den Blick zur Kamera.</strong></p>



<p>Meine wichtigsten Grundregeln für ein souveränes Auftreten in Videokonferenzen habe ich im Artikel <a href="https://www.matschnig.com/videokonferenzen-guter-eindruck/">Gruselkabinett Videokonferenzen</a> zusammengefasst.</p>



<p>Und wenn Sie lernen möchten, wie Sie nonverbale Signale auch am Bildschirm deuten können, empfehle ich Ihnen meinen Beitrag <a href="https://www.matschnig.com/videokonferenzen-verraeterische-signale/">Verräterische Signale erkennen</a>.</p>



<p><br><span class="din-reg-18">Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</span></p>



<p><small><em>Bildquelle: Shutterstock / Dwiky Okta Reza<br></em></small></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Körpersprache in Videokonferenzen</title>
		<link>https://www.matschnig.com/videokonferenzen-verraeterische-signale/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2020 07:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[nonverbale Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[verräterische Signale]]></category>
		<category><![CDATA[Videokonferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Zoom]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=27619</guid>

					<description><![CDATA[Verräterische Signale erkennen
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vergangene Woche haben Sie gelesen, worauf Sie bei <a href="https://www.matschnig.com/der-blick-in-die-kamera/">Videokonferenzen achten sollten</a>, um einen <a href="https://www.matschnig.com/wirkung-ist-macht/" target="_blank">wirkungsvollen</a> Eindruck zu hinterlassen. Heute geht es darum, wie Sie Signale Ihres Gegenübers &#8211; auch auf dem Bildschirm &#8211; erkennen und interpretieren können.</p>



<p>„<em>Bei Videokonferenzen sieht man nur einen kleinen Teil des Gesprächspartners. Es fehlen die <a href="https://www.matschnig.com/nonverbale-signale-bei-vortraegen/">nonverbalen Signale</a>, die eine effektive Kommunikation erleichtern. Worauf kann ich achten?</em>“, so eine Frage eines Interessenten.</p>



<p>Videos sind öfters verzerrt, das Licht nicht perfekt, der Ton schlecht. All das erfordert höhere Konzentration auf das Gesagte, die körpersprachlichen Reaktionen rücken in den Hintergrund. Und doch, es gibt Zustimmungs- und Ablehnungssignale, auf die Sie achten können. Ich weise explizit darauf hin, dass ein Signal keine Aussagekraft haben muss. Es sollten das übliche Verhalten, mehrere Signale und der Kontext immer in die Beobachtung und zur Interpretation miteinbezogen werden. Eruieren Sie auch die <a href="https://www.matschnig.com/baseline-koerpersprache/" target="_blank" rel="noopener">Baseline</a>, das übliche Verhalten, des Gesprächspartners.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tipps worauf Sie achten können:</h2>



<h5 class="wp-block-heading">Schauen Sie auf die Körperhaltung</h5>



<p>Unabhängig von der Videoqualität kann die Körperhaltung gut erkannt werden. Gibt es Veränderungen? Sinkt eine zuvor aufrechte Körperhaltung in eine eingefallene, dann könnte es ein Zeichen von Entspannung bis hin zur Langweile sein. Generell zeigt ein interessierter Gesprächspartner einen aufgerichteten Oberkörper, der sich der Kamera zuwendet.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Unbewusste Gesten</h5>



<p>Distale Bereiche (Hände oder Füße) können wir nicht permanent kontrollieren. Es sind subtile Bewegungen, die uns etwas mitteilen können. Achten Sie auf unruhige, trommelnde Bewegungen am Tisch. Diese Signale können ein Anzeichen von Unlust oder Unaufmerksamkeit sein. Putzt er einen virtuellen Krümel von Tisch, dann war es eventuell Ihr Argument. Reibt er die Finger aneinander oder kratzt er sich, dann könnte er sich unwohl fühlen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Gesichtsausdrücke</h5>



<p>Nickt er während Ihrer Ausführungen, wunderbar. Sag er „Ja“, doch Sie nehmen eine verneinende Kopfbewegung wahr, dann ist es ein inkongruentes Verhalten. Wendet sich der Blick häufig ab, dann verlieren Sie sein Interesse. Bemerken Sie zusammenzogen Augenbrauen, dann sieht er schlecht, ist hochkonzentriert oder lehnt etwas ab. Ziehen sich jedoch die Augenbrauen immer wieder mal nach oben, dann kann es ein Signal von Interesse sein. Senken sich die Augenbrauen und er beginnt zu lächeln, dann haben Sie ihn womöglich gewonnen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Bewegung</h5>



<p>Verändert Ihr Gesprächspartner häufig die Sitzposition, könnte er unruhig sein. Vielleicht fällt es ihm aber auch nur schwer so lange zu sitzen. Es könnte aber auch ein Zeichen sein, dass er mit Ihrem Vorschlag nicht einverstanden ist.</p>



<p>Worte sind wichtig, doch durch das bewusste Wahrnehmen der Körpersprache kann eine Kommunikation noch effektiver sein.</p>



<p>Warum der Blick in die Kamera bei Videokonferenzen entscheidend ist, erkläre ich Ihnen ausführlich im Artikel <a href="https://www.matschnig.com/der-blick-in-die-kamera/">Der Blick in die Kamera</a>.</p>



<p>Und wie Sie mit der richtigen Kameraeinstellung von Anfang an kompetent wirken, lesen Sie in meinem Beitrag <a href="https://www.matschnig.com/videokonferenz-ich-sehe-dich/">Ich sehe dich!</a>.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Bild: Gular Samadova / Shutterstock.com</em></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Gruselkabinett Videokonferenzen</title>
		<link>https://www.matschnig.com/videokonferenzen-guter-eindruck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2020 07:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Videokonferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Zoom]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=27591</guid>

					<description><![CDATA[Meine Tipps für ein souveränes Auftreten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Homeoffice ist nun selbstverständlich! Bei <a href="https://www.matschnig.com/videokonferenzen-tipps/" target="_blank" rel="noopener">Videokonferenzen</a> gibt es Verbesserungsbedarf. In den letzten Wochen erlebte ich so einige Gruselauftritte. Einige wirkten als wäre das Badezimmer von Covid-19 befallen, Schweiß perlt von der Selbstoptimierungseinheit über das Gesicht, Dauergrinser, Paralysierte, Smartphone-Tipper, Schreibstuhl-Lümmler, ADHS-Befallene, Motivationsunterversorgte. Es war eine Komödie, eine gruselige. Wir zoomen, skypen für den Job. Hier ist Performance erforderlich. Auch online zählt das Auftreten. Wirkung entsteht immer.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Video heißt „Ich sehe dich!“.  In Videokonferenzen wirkt unser Verhalten sogar intensiver als im persönlichen Gespräch. Und genau deshalb ist es wichtig, Ihr Auftreten gezielt zu gestalten.</em></p>
</blockquote>



<p>Videokonferenzen sind zeitintensiv und ja, anstrengend. Damit diese genauso effektiv wie Face-to-Face-Meetings sind, sollten Regeln eingehalten werden: Rechtzeitig einsteigen, mit der Technik vertraut sein, Ton sollte funktionieren, klare Kommunikation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schnell umsetzbare Tipps, die einen wirkungsvollen Eindruck hinterlassen:</h2>



<h5 class="wp-block-heading">Licht: </h5>



<p>Leuchten Sie den Raum gut aus. Starkes Gegenlicht und direkte Sonneneinstrahlung sollten Sie meiden, da das Bild sonst verblasst oder Sie sehr dunkel wirken. </p>



<p><strong>Tipp:</strong> Achten Sie auf indirekte Lichtquellen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Hintergrund: </h5>



<p>Achten Sie auf einen ordentlichen Hintergrund. Eine nur weiße oder sehr dunkle Wand lässt Sie blass erscheinen. Der Klassiker sind zurzeit ordentliche Bücherregale oder Kunstwerke im Hintergrund. Entfernen Sie auch leere Kaffeetassen, Essensreste und ordnen Sie den Schreibtisch. <strong>Tipp:</strong> Vorher über Video den Hintergrund testen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Kameraposition: </h5>



<p>Nicht zu tief und nicht zu hoch. Die Kamera sollte ungefähr in Augenhöhe sein. Von unten gefilmt wirken die wenigsten Menschen attraktiv. Ihr Oberkörper sollte sichtbar sein. </p>



<p><strong>Tipp:</strong> Einige dicke Schmöker eignen sich wunderbar, um Sie in die passende Kameraposition zu bringen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Kleidung: </h5>



<p>Es muss nicht das Hemd und Sakko sein. Aber bitte unterlassen Sie zerknitterte T-Shirts, ausgeleierte Hoodies, kleinkariertes, kleingemustertes. Ein gepflegtes Äußeres hinterlässt einen positiven <a href="https://www.matschnig.com/erster-eindruck/" target="_blank" rel="noopener">ersten Eindruck</a>. </p>



<p><strong>Tipp:</strong> Bluse, elegantes Shirt, Hemd, Polos funktionieren immer.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Sitzhaltung: </h5>



<p>Nehmen Sie eine aufrechte Sitzhaltung ein. Strecken Sie Ihr Kreuz durch. Balancieren Sie ein virtuelles Buch am Kopf, das wirkt kompetent. </p>



<p><strong>Tipp:</strong> Machen Sie sich drei Zentimeter größer!</p>



<h5 class="wp-block-heading">Gesten: </h5>



<p>Wenn Sie sprechen, dann unterstreichen Sie das Gesagte mit den Händen. Wichtig: Bei Videokonferenzen wirken Gesten intensiver. Deshalb kleinere Gesten einsetzen und diese ruhiger ausführen. Schnelle und große Bewegungen in Richtung Kamera wirken auf die Videokonferenz-Teilnehmer schreiend und lenken enorm vom Gesagten ab. </p>



<p><strong>Tipp:</strong> Unterarme auf den Tisch legen. So neigen Sie sich leicht nach vorne, es wirkt aktiv und interessiert.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Blick<strong>:</strong> </h5>



<p>Blicken Sie in Richtung Kamera, wenn Sie sprechen. Arbeiten Sie aktiv mit Ihrer Gesichtsmuskulatur.  Halten Sie auch zum Größenteil den <a href="https://www.matschnig.com/blickkontakt-schafft-kontakt/" target="_blank" rel="noopener">Blickkontakt</a>, wenn andere sprechen. Schauen Sie weg, dann wirken Sie desinteressiert oder unkonzentriert. </p>



<p><strong>Tipp: </strong>Schneiden Sie vorher Grimassen und aktivieren Sie Ihre Gesichtsmuskulatur.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Sei freundlich: </h5>



<p>Ein freundliches Gesicht sorgt für Bonuspunkte. </p>



<p><strong>Tipp:</strong> Positionieren Sie einen kleinen Smiley an Ihrem Laptop. Der sorgt für das Quäntchen an Freundlichkeit.</p>



<p>Mit diesen einfachen Kniffen gelingt Ihnen ein <strong>souveränes Auftreten in Videokonferenzen</strong> – egal, ob im Teammeeting oder im Kundengespräch.</p>



<p>Nächsten Freitag gibt es den <a href="https://www.matschnig.com/videokonferenzen-verraeterische-signale/">zweiten Teil zum Thema Videokonferenzen</a> und Sie erhalten Tipps zu verräterischen Signalen &#8211; die Sie auch am Bildschirm erkennen können.</p>



<p>Wenn Sie wissen möchten, wie Sie in Videokonferenzen durch gezielten Blickkontakt noch überzeugender wirken, lesen Sie meinen Artikel <a href="https://www.matschnig.com/der-blick-in-die-kamera/">Der Blick in die Kamera</a>.</p>



<p>Mehr Tipps zur richtigen Kameraeinstellung finden Sie in meinem Beitrag <a href="https://www.matschnig.com/videokonferenz-ich-sehe-dich/">Ich sehe dich!</a>.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Bild: Gular Samadova / Shutterstock.com</em></span></p>
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