Der Händedruck – Ihre Visitenkarte

Der Händedruck hat eine nicht zu unterschätzende Aussagekraft

Erfahren Sie, was im Berufsleben aus einem Händedruck zu schließen ist:

Setzt jemand zur Begrüßung seine ganze Hand ein, sodass die Hände tief ineinandergreifen, signalisiert er »ich bin für alles offen«. Dieser Mensch zeigt vollen Einsatz. Wer beim Händeschütteln einen Hohlraum zwischen den Handinnenflächen formt, ist zwar offen, will aber im Moment noch nicht alles von sich preisgeben. Auch jemand, der Ihnen eine »steife« Hand zur Begrüßung reicht, möchte auf Distanz bleiben.

Wer Ihnen nur ein paar Finger entgegenstreckt, ist körperlich zwar anwesend, aber Emotional nicht beteiligt. Zeigt Ihr Handrücken bei der Begrüßung nach unten, haben Sie es mit einer dominanten und entschlossenen Person zu tun. Bestimmend wirkt auch jemand, der mit seiner freien Hand Ihren Unterarm greift. Er will Sie führen.

Anderes will ausdrücken, wer seine freie Hand auf die Oberseite Ihrer »Begrüßungshand« legt. Diese emotionale Geste kann als sehr wertschätzend verstanden werden.

Feuchte Hände sind unangenehm – für beide Seiten. Ein Taschentuch in der Hosen- oder Jackentasche macht es möglich, die Hände kurz vor der Begrüßung unauffällig zu trocknen.

 

Ihre Monika Matschnig,
Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance

 

Illustration: Larysa Ray / Shutterstock.com


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