In 3 Schritten zu einer optimalen Körperhaltung

optimale Körperhaltung

Mit einer aufrechten Haltung wirken Sie auf Ihr Gegenüber automatisch selbstsicher

Betrachten Sie einmal Ihre eigene Haltung: Stellen Sie sich seitlich vor einen Spiegel und schauen Sie genau hin. Steht Ihr Bauch nach vorne und Ihr Kreuz ist nach innen gebogen? Oder ist das Becken nach hinten geneigt und Sie sehen gerundete Schultern und einen eingedrückten Brustkorb?

Weder die eine noch die andere Haltung wirkt souverän, und zudem belasten beide den Halsbereich. Eine optimale Haltung dagegen, bei der wir aufrecht und in mit den Füßen auf Beckenbreite fest auf dem Boden stehen, die Brust heben und geradeaus blicken – den Körper also auf Spannung bringen – strahlt automatisch Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen aus. Sie vermitteln dadurch eine gute »Bodenhaftung« und signalisieren die Bereitschaft, auf andere zuzugehen. Verwechseln Sie diese Haltung aber nicht mit der »Brust raus-Bauch-rein-Position«, die eher Diszipliniertheit, Strenge und Verbissenheit demonstriert und mangelnde Flexibilität signalisiert.

Eine optimale Haltung in 3 Schritten

1. Stellen Sie sich Ihren Kopf leicht und schwebend vor und denken Sie sich einen imaginären Faden, der an Ihrer Wirbelsäule befestigt ist. Fühlen Sie, wie der Faden Ihre Wirbelsäule streckt.

2. Fühlen Sie nun, wie auch Ihr Kopf angehoben wird, fort vom Hals und Körper, so als sei oben am Schädel ein Haken angebracht. Dann senken Sie das Kinn ein wenig: Dadurch verlängert sich der Nacken.

3. Betrachten Sie die Schultern: Sind sie gekrümmt, nach vorne gebeugt oder zurückgezogen? Lassen Sie sie nach unten hängen und ihre natürliche Stellung finden – automatisch werden sich Brust und Rücken dehnen. Der Hals wird bewusst aus einer starren Haltung befreit und Sie verhindern Verkrampfungen. Der Vorteil ist, dass Sie dadurch souverän wirken, Verkrampfungen im Schulterbereich vermeiden und um zwei bis drei Zentimeter »wachsen«. In Stresssituationen kommt es häufig vor, dass wir die Schultern hochziehen, um einen verwundbaren Bereich – den Halsbereich – zu schützen. Diese Haltung vermittelt einen ängstlichen und steifen Eindruck. Ertappen Sie sich bei dieser Haltung, dann schütteln Sie den imaginären Ballast von Ihren Schultern, um wieder Flexibilität zu erlangen.

Ihre Monika Matschnig,
Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance

Bild: Amai House / Shutterstock.com


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