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	<title>Psychologie Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
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	<description>Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</description>
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	<title>Psychologie Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
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		<title>Mein bester Freund</title>
		<link>https://www.matschnig.com/koerper-bester-freund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 13:32:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer ist Ihr verlässlichster Freund?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Denken Sie kurz darüber nach. Sie dachten nun an Peter, Maria, Leon oder sogar an Ihren Vater oder Ihre Mutter. Doch soll ich Ihnen Ihren wahren verlässlichsten und besten Freund verraten? Es ist: Ihr <strong>Körper</strong>!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unser Körper meint es immer gut mit uns.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Er will das Beste für uns und möchte uns beschützen. Immer. Er wehrt Pollen, Viren und Bakterien ab, sorgt für Sauerstoff, den Herzschlag, die Durchblutung und er gibt uns Signale, wenn uns etwas emotional belastet. Dann kommen die Nackenschmerzen, das Knieproblem, die Schlafstörungen, Konzentrationsschwächen. Und was tun wir: Werfen uns eine Pille ein und machen weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schauen Sie hin.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gefühlslage eines Menschen ist in der Außenwirkung sichtbar. Was erzählt der Körper? Beobachten Sie die Psychomotorik der Menschen: Ein ängstlicher, leidender Mensch geht mit hochgezogenen Schultern. Menschen die sich eingeengt fühlen, haben einen verkrampften Oberkörper und spüren die Enge im Brustkorb, bekommen schlecht Luft. Menschen ohne Energie, gehen mit einem schleifenden Gang und hängendem Oberkörper. Blockierte Arme beim Gehen sind ein Hinweis, dass er nicht frei ist und unbeschwert gehen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Körper ist lange belastbar doch wenn es sein muss, dann drückt er den Notfallknopf und sorgt dafür, dass wir uns das nehmen müssen, was wir benötigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hören Sie auf ihn.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Körper ist ein Wunderwerk, unser Beschützer und bester Freund. Er ist der beste Therapeut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geben Sie Ihrem besten Freund auch mal ein wenig Freiraum. Wie? Indem Sie „Haltung“ einnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stellen Sie sich vor, dass Sie eine Eiche sind. Sie steht auf einer freien Wiese mit Weitblick. Sie stehen fest, richten sich auf, atmen tief ein und dehnen sich aus. Gehen Sie mit Ihrem Körper bewusst in eine befreite Haltung. Das wiederum wirkt sich positiv auf Ihre Gefühle aus. So geben Sie Ihrem besten Freund auch mal ein wenig Zeit zum Durchatmen. Körper und <a href="https://www.matschnig.com/gedanken-sind-nur-gedanken/" target="_blank">Gedanken</a> sind nun mal eine Einheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Konstruktiv mit Konflikten umgehen</title>
		<link>https://www.matschnig.com/konstruktiv-mit-konflikten-umgehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2023 12:14:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Amygdala]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstdistanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>
		<category><![CDATA[W.I.S.E.R. Modell]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>
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					<description><![CDATA[Nutzen Sie das W.I.S.E.R. Modell]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Konflikte mag keiner. Doch jeder hat sie. Konflikte sind wichtig, da sie uns zeigen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Häufig reagieren wir inadäquat auf Konflikte. Aus einem Konflikt wird ein Streit, öfters ein böser Streit. Die Lösung? Runterschlucken? Eher nicht. Sprechen wir Konflikte nicht an, sondern schlucken sie runter, dann gehen sie nicht weg. Im Gegenteil: Sie beginnen zu schwelen und irgendwann macht es PENG! Sie brechen unkontrolliert aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sind wir emotional angegriffen, dann reagieren wir wie ein Automat. So als würde ein Arzt mit einer Spatel die hintere Wand Ihres Rachens berühren und automatisch haben Sie das Gefühl, es kommt alles hoch. Wir alle kennen es: Jemand sagt etwas, das bei uns eine große innere Wut auslöst. Schon auf die kleinsten Aussagen oder Verhaltensweisen reagieren wir mit beleidigten Kommentaren, wütendem Schreien oder Worten, die dann zu einem echten Dilemma führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorgesetzte und Führungskräfte sollten Ihre Wut unter Kontrolle haben. Das <a href="https://www.matschnig.com/gefuehle-zeigen/">negative Verhalten einer Führungskraft</a> verankert sich in den Köpfen der Mitarbeiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Konflikte konstruktiv lösen &#8211; mit dem „W.I.S.E.R.“ Modell</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt eine Methode, wie Sie konstruktiv reagieren können. Hierbei hilft uns das so genannte „W.I.S.E.R.“ Modell vom Psychiater Robert Waldinger und klinischem Psychologen Marc Schulz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sind Sie wieder einmal in einer Situation, die Sie in Rage bringt, dann kontrollieren Sie Ihre Amygdala – ihr Wutzentrum. Die Amygdala will nur das Beste für Sie und Sie vor unangenehmen Situationen schützen. Leider reagiert sie nicht rational. Sondern feuert unreflektiert drauflos. Das Ergebnis: wir beleidigen andere ungewollt. Was ist zu tun?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt eins ist: Erkennen Sie das Wutgefühl. Haben Sie sich dabei ertappt, dann folgt Schritt 2. Umschalten auf das W.I.S.E.R. Modell. </strong>Schaffen Sie das, dann werden Sie Herr der Lage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das W.I.S.E.R. Modell ist eine perfekte Methode, um nicht noch tiefer in Streit zu geraten, sondern konstruktiv zu agieren.</p>


<div class="wp-block-image size-full wp-image-32635">
<figure class="aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="588" height="256" src="https://www.matschnig.com/wp-content/uploads/2023/04/wiser-model.png" alt="Konflikte konstruktiv lösen - The W.I.S.E.R. Model" class="wp-image-32635" srcset="https://www.matschnig.com/wp-content/uploads/2023/04/wiser-model.png 588w, https://www.matschnig.com/wp-content/uploads/2023/04/wiser-model-300x131.png 300w" sizes="(max-width: 588px) 100vw, 588px" /><figcaption class="wp-element-caption">Grafik aus: The Good Life von Robert Waldinger und Marc Schulz, Seite 150.</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Schritt 1:&nbsp; WATCH &#8211; Beobachte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Machen Sie nichts. Seien Sie neugierig. <strong>Neugierde beruhigt.</strong> Fragen Sie sich: Was passiert gerade im Außen? Was nehme ich in der Umgebung wahr? Was passiert in mir? Wo spüre ich diese <a href="https://www.matschnig.com/zorn/">Wut</a>? Wie fühlt es sich an? Der zentrale Punkt: Kommen Sie in die SELBSTDISTANZIERUNG – beobachten Sie sich selbst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 2: INTERPRET &#8211; Interpretiere</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gehen Sie in den Schuhen des Anderen – Walking in your shoes! Versetzen Sie sich in die Lage Ihres Gesprächspartners. Eine wunderbare Übung, um <a href="https://www.matschnig.com/mit-empathie-die-beziehung-staerken/">Empathie</a> zu erlernen. Bedenken Sie: &nbsp;Es dreht sich nicht immer alles um einen Selbst. Was geschieht gerade im Leben Ihres Kollegen? Ändern Sie die Perspektive und gehen Sie mal eine Zeit in den Schuhen Ihres Kollegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man tendiert dazu frühzeitig etwas anzunehmen, was gar nicht der Wahrheit entspricht. Es ist der klassische Bestätigungsfehler. D.h. Sie wählen sich nur die Informationen aus, die Ihre eigenen Erwartungen bestätigen. Alleine die Frage: „Warum könnte er so reagieren?“ kann schon genug Antworten bringen, um Sie wieder auf den Boden zu bringen. Auch „Was könnte ich übersehen?“, „Was steht hier auf dem Spiel?“, „Was ist für mich an dieser Situation so herausfordernd?“ sind wichtige Fragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 3: SELECT &#8211; Selektiere</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sie haben sich nun dazu entschieden, die Situation zuerst zu beobachten, dann neu zu interpretieren. Jetzt stellen Sie sich die Frage: „Was soll ich tun?“, „Wie reagiere ich adäquat?“, „Was sage ich?“. &nbsp;Sind Sie sich unsicher, dann besprechen Sie es mit einem vertrauenswürdigen Menschen. Wir alle haben einen blinden Fleck, den andere oft einfacher sehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 4: ENGAGE &#8211; Engagement</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Werden Sie aktiv und suchen Sie das Gespräch mit dem Kollegen. Achten Sie auf den richtigen Zeitpunkt, den passenden Kontext, eine angenehme <a href="https://www.matschnig.com/stimme-der-ton-macht-die-musik/" target="_blank">Stimme</a>, zugewandte Körpersprache. Starten Sie mit: „Unsere Arbeitsbeziehung und du sind mir wichtig. Ich möchte mit dir sehr gerne einen Punkt klären und einen Kompromiss finden, damit wir auch in Zukunft erfolgreich zusammenarbeiten können&#8230;“ Kommt es zu einem Kompromiss, wunderbar. Wenn nicht dann kommt Schritt 5 ins Spiel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 5: REFLECT &#8211; Reflektiere</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn alles vorbei ist, hilft uns die Reflexion. Am besten machen Sie sich eine Liste mit Fragen. Diese könnten lauten: „Gibt es alternative Möglichkeiten, diese Situation zu verstehen?“, „War ich mir über das gewünscht Ergebnis im Klaren?“, „Habe ich Mittel gewählt, die für die aktuellen Herausforderungen am besten waren?“, „Habe ich meine Reaktion geübt oder mit einer Vertrauensperson gesprochen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, das sie erfolgreich wird?“, „Was habe ich gelernt?“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den ersten Blick erscheint das Modell sehr umfassend zu sein. Es braucht durchaus ein wenig Übung, um erstens die Amygdala zu bändigen und zweitens reflektiert nach dem W.I.S.E.R. Modell zu agieren. In 90 Prozent reagieren wir adäquat. Es sind nur die 10 Prozent, die uns zu schaffen machen. Doch die schaffen Sie auch. Üben Sie es nicht nur im beruflichen Umfeld, auch in der <a href="https://www.matschnig.com/liebe-illusion/" target="_blank">Partnerschaft</a>, bei Kindern und Freunden. Und schneller als Sie glauben, werden sich die Beziehungen verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viel Spaß und Erfolg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache und Wirkungskompetenz</p>



<p class="wp-block-paragraph"><small><em>Quelle: Waldinger, R. Schulz, Marc: The Good Life and how to live it: Lessons from the World’s Longest Study on Happiness, Rider, 2023.<br>Bildquelle: <span class="OCaJq7eAp0PnG7aO_A_3">yuriyzhuravov</span> / istockphoto<br></em></small></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mein Feind: Die Angst!</title>
		<link>https://www.matschnig.com/angst-feind-freund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2023 10:22:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Angststörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Lampenfieber]]></category>
		<category><![CDATA[Phobien]]></category>
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					<description><![CDATA[Oder doch mein Freund?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Hatten Sie schon eine <strong>Angststörung</strong>? Das chronische Gefühl der Beengtheit, der Beklemmung, des Zusammenschnürens der Kehle. Noch nicht? Ein Teufelskreis. Er zieht einen tief nach unten. &nbsp;Hatten Sie noch keine Angststörung, dann steht die Chance gut, dass Sie noch eine einholt. Ungefähr jeder Dritte erlebt im Laufe des Lebens eine Angststörung. In Europa leiden rund 60 Millionen Menschen unter einer Angststörung, ungefähr zwölf Millionen sind es in Deutschland, Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Angststörungen haben seit den Krisenjahr 2020 einen eindeutigen Anstieg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Angst ist generell ein normales Gefühl und sinnvoll.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Angst rettet uns ständig das Leben, etwa wenn wir eine Straße überqueren und plötzlich zurückspringen, da ein Auto an uns vorbeirast. Wenn wir die dunklen Straßen entlanggehen. Uns an einem Geländer bei Sturm festhalten. Doch entgleist die Angst und wird sie zu einem krankhaften Zustand, dann spricht man von einer Angststörung. Dazu zählen Panikattacken, die plötzlich und mit voller Wucht plötzlich zuschlagen, soziale Phobien &#8211; Angst vor öffentlichen Plätzen -, spezifische Phobien &#8211; die Spinnen- oder <a href="https://www.matschnig.com/15-tipps-gegen-lampenfieber/">Redeangst</a>. Und sehr häufig verbreitet ist die generalisierte Angst. Ein diffuses Gefühl der Angst durchflutet permanent den Körper. Dieses Angstgefühl lässt sich nicht kontrollieren und schränkt den Alltag ein. Beschwerden wie Herzrasen, Verspannungen, Schlafprobleme, Magenprobleme, Schwindelgefühle, Konzentrationsprobleme, <a href="https://www.matschnig.com/gedanken-sind-nur-gedanken/" target="_blank">Gedankenflut</a> usw. können Begleiterscheinungen sein. Das alles klingt übel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was aber macht uns Angst?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Leon_Windscheid" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Psychologe Dr. Leon Windscheid</a> spricht von <strong>3 Variablen</strong>: Das Unbekannte, das Unkontrollierbare und das Außergewöhnliche.&nbsp;<sup>1</sup> Denken wir an das C-Virus: Es war unbekannt, unkontrollierbar und außergewöhnlich. Die Politik in Deutschland hat in der Corona-Krise ein gesellschaftliches Klima der Angst geschaffen. Angst ist hochgradig wirksam, wenn es darum geht einschneidende Verhaltensänderungen zu bewirken. Die Kollateralschäden werden nun sichtbar.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>„Was man zu verstehen gelernt hat, fürchtet man nicht mehr.“<br></em></strong>Marie Curie</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die Lösung?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die eine Lösung gibt es nicht. Angststörungen sind differenziert zu betrachten. Doch für jeden wartet seine individuelle Lösung.</p>



<h5 class="wp-block-heading">1. Die Angst vor der Angst sollte besiegt werden</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt die Macht unserer Wahl. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“</em>, so Viktor Frankl. Taucht dieses fiese Gefühl auf (Reiz), dann liegt es an unserer Bewertung (Freiheit) und dementsprechend entwickelt sich die Angst zu einem gesunden Gefühl oder wird krankmachend. Wenn wir das Angstgefühl als schädlich bewerten, dann wird es auch Schaden zufügen. Wenn nicht, dann kann es sogar behilflich sein.&nbsp; In einer Studie von Alison Brooks mussten 300 Menschen ein Lied vor Publikum singen. Die Hälfte der Gruppe sollte sich selbst sagen „Ich bin ängstlich“ und die andere Gruppe musste sich sagen „Ich bin aufgeregt“. Die Änderung eines Wortes hatte einen verblüffenden Effekt: Die Gruppe der „Aufgeregten“ empfanden die Angst als einen Motivationsschub. Die Gruppe der „Ängstlichen“ als pure Angst.&nbsp; Die Angstreaktionen waren in beiden Gruppen gleich, doch das Empfinden war ein anderes. ² Wir können somit lernen die die Angst als Quelle der positiven Energie zu nutzen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">2. Sich mit der Angst konfrontieren</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Wir lenken uns oft ab, um der Angst zu entgehen. Doch das Angstgefühl schiebt sich immer wieder nach vorne, wie einen Ball, den wir versuchen unters Wasser zu drücken. Was bleibt, ist die Sorge um die Angst. Der Psychologe Prof. Jürgen Margraf rät den Mut aufzubringen sich direkt mit der Angst zu konfrontieren. Angenommen wir <a href="https://www.matschnig.com/warum-machen-sie-sich-sorgen/" target="_blank">sorgen</a> uns, dass uns der Partner irgendwann verlässt. Dann sollten Sie tief in diese Vorstellung einsteigen und sich der beängstigenden Vorstellungen direkt und massiv aussetzen. Wenn Sie die Angst wirklich fühlen, dann werden Sie bemerken, dass die Angst abflacht, das Sorgenkarussell wird beendet. Die Kunst dabei ist es, das Gefühl der Angst wahrzunehmen, ohne es zu bewerten. Angst fühlen, ohne Angst vor der Angst haben. Das kann am Anfang sehr unangenehmen sein, hilft aber, da wir lernen „Ängste kommen und gehen.“ Professionelle Unterstützung kann hierbei eine wahre Erleichterung sein.</p>



<h5 class="wp-block-heading">3. Ängste hinterfragen</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Hilfreich ist es die Ängste genauer zu beleuchten. Stellen Sie sich Fragen wie <em>„Was genau fürchte ich?“</em>, <em>„Wie realistisch ist es, dass diese Befürchtungen zutreffen?“</em>, <em>„Was wäre das schlimmste Szenario und wie wahrscheinlich ist es?“</em>. Bearbeiten Sie diese Fragen auch gerne schriftlich. Ziel ist es, den Gedanken das „Ohnmachtsgefühl“ zu nehmen und das Gefühl „Ich bin Herr meiner selbst“ zu stärken.</p>



<h5 class="wp-block-heading">4. Sich in Gelassenheit üben</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die Angst vor der Angst erhöht die Angst. Umso stärker wir auf die kleinsten Symptome achten, desto massiver tritt das Gefühl in den Vordergrund. Treten Sie dem entschieden entgegen. Meditationen, sportliche Aktivitäten, Musik hören, Treffen mit Freunden bieten eine Ablenkung von der permanenten Selbstbeobachtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angst hat seinen Sinn. Angst sichert uns das Überleben. Doch ein Zuviel macht das Leben grau und nicht bunt. Deshalb lassen Sie sich selbst <a href="https://www.matschnig.com/gedanken-beherrschen/">nicht alles von Ihrem Körper gefallen</a>. Nehmen Sie das Steuer Ihres Lebens in die Hand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viel Erfolg!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache und Wirkungskompetenz<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><small><em><sup>1</sup> Windscheid, L.: Besser fühlen, Rohwolt Polaris, 12. Aufl., 2022..<br></em></small><small><em><sup>2</sup> Brooks: Get Excited – Reappraising Pre-Performance anxiety as Excitement, Journal of Experimental Psychology: General, 2014.</em></small></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="font-size: 10pt;"><em>Bildnachweis: Anna Leskinen / istockphoto.com</em></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ich pendle, also bin ich!</title>
		<link>https://www.matschnig.com/ich-pendle-also-bin-ich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2022 08:07:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksmomente]]></category>
		<category><![CDATA[oszillieren]]></category>
		<category><![CDATA[Pendeln]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Mensch, ein ambivalentes Wesen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Der Mensch, ein ambivalentes Wesen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir genießen die heißen Sommertage und saugen die warmen Sonnenstrahlen in uns auf. Wir erfreuen uns an den lauen Sommerabenden und die gefühlte Leichtigkeit. Und irgendwann ist es uns dann doch zu heiß und es wird schwer. Wo bleibt die Abkühlung? Eine Prise Regen? Wir schweben mal auf Wolke sieben, dann sind wir wieder zu Tode betrübt. Wir rackern an einem Projekt, dann wieder genießen wir das Nichtstun. Wir lieben es uns mit den Liebsten zu umgeben und sind doch dankbar für ein wenig Einsamkeit.&nbsp; Wir oszillieren. „Oscillāre“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet, sich hin und her zu bewegen, zu pendeln, zu schwingen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pendeln als Kraft eines gelungenen Lebens</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind mal so und mal so. Wir pendeln nach links, um dann wieder nach rechts zu pendeln. Und dieses permanente Pendeln ist kein Widerspruch, sondern die Kraft eines gelungenen Lebens. Stellen Sie sich vor, Sie essen immer nur Eiscreme, sehen immer nur den gleichen Menschen, gehen immer nur ins Kino, fahren immer an den gleichen Urlaubsort, haben immer nur die gleiche Arbeit, sind immer ernst &#8211; was dann? Tja, „täglich grüßt das Murmeltier.“. Zu viel Einseitigkeit fördert die Langeweile.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Menschliches Glück stammt nicht so sehr aus großen Glücksfällen, die sich selten ereignen, als vielmehr aus kleinen glücklichen Umständen, die jeden Tag vorkommen.“</strong><br><em>Benjamin Franklin</em></p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Wir erspüren das Glück, wenn wir schwingen.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Haben wir immer nur Erfolg, fühlen wir uns irgendwann erfolglos. Haben wir nichts zu tun, droht das Boreout. Andersrum das Burnout. Essen wir immer nur im Sterne-Restaurant, dann freuen wir uns auf Currywurst. Werden wir mit Liebe zugeknallt, werden Liebesschwüre wertlos. Ohne geht es auch nicht. Um das Leben zu genießen, müssen wir “oszillieren“. Dann erfühlen wir den Glücksmoment, der so nah ist. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Polaritäten als Quelle von Freude und Sinn</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Erfreuen Sie sich an den Polaritäten: Mehrsamkeit und Einsamkeit, Schaffensdrang und Langeweile, Fröhlichkeit und Ernsthaftigkeit, Erfolge und Misserfolge, Sonne und Regen, Tag und Nacht, Gesundheit und Krankheit, Glück und Unglück. Wir pendeln und nach dem Unglück wartet der Glücksmoment. Ergreifen und erfühlen Sie ihn mit Genuss.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Ihre Monika Matschnig,<br>Dipl. Psychologin und Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gedanken meistern</title>
		<link>https://www.matschnig.com/gedanken-sind-nur-gedanken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 May 2022 07:30:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Mentaltechniken]]></category>
		<category><![CDATA[negative Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewusstsein]]></category>
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					<description><![CDATA[Macht, Kontrolle und der Weg zu positivem Denken]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gedanken</strong> bestimmen, wie wir uns fühlen, handeln und wahrgenommen werden. Ob wir als optimistisch, mutig und erfolgreich gelten – oder als ängstlich, unsicher und erfolglos – beginnt im Kopf. Jeden Tag gehen uns rund <strong>65.000 Gedanken</strong> durch den Sinn, und jeder davon trägt das Potenzial, unsere Realität zu formen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Artikel zeigt, wie Sie die <strong>Macht der Gedanken</strong> erkennen, negative Denkmuster durchbrechen und gezielt eine positive, lösungsorientierte Denkweise trainieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Macht der Gedanken</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gedanken sind keine zufälligen Begleiter – sie sind die unsichtbare Steuerzentrale unseres Lebens. Schon der Talmud beschreibt diesen Zusammenhang:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.<br>Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.<br>Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.<br>Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.<br>Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.“</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Ein einzelner Gedanke kann Tränen auslösen oder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Er kann uns antreiben oder lähmen. <strong>Wir strahlen aus, was wir über uns denken</strong> – und ziehen dadurch entsprechende Reaktionen an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gefahr negativer Gedanken</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Negative Gedanken sind wie kleine Samen, die sich im Unterbewusstsein einnisten. Werden sie regelmäßig „gegossen“, wachsen sie zu Überzeugungen, die unser Verhalten und unsere Ergebnisse prägen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wer denkt <em>„Ich kann das nicht“</em>, sendet seinem Unterbewusstsein ein Signal der Hilflosigkeit.</li>



<li>Wer sich bei Fehlern selbst als „Versager“ bezeichnet, trainiert sich Misserfolg an.</li>



<li>Wer überall Probleme sieht, findet auch überall Probleme – ob rote Ampeln, vergessene Regenschirme oder leere Kaffeepackungen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fatale: Unser Gehirn sucht Beweise für das, was wir glauben. Wer sich für erfolglos hält, wird immer wieder Bestätigung dafür finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gedanken kontrollieren – der „Wagenlenker“-Effekt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gedanken kommen und gehen – doch wir sind nicht ihr Opfer. Wir können lernen, sie zu steuern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stellen Sie sich Ihre Gedanken wie Pferde vor, die einen Wagen ziehen. Ohne Lenker laufen sie in alle Richtungen. <strong>Sie sind der Wagenlenker</strong> – Sie entscheiden, wohin die Gedankenkräfte Sie führen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Negative Gedankengänge, die <a href="https://www.matschnig.com/angst-feind-freund/" target="_blank">Angst</a>, <a href="https://www.matschnig.com/traurigkeit/" target="_blank">Traurigkeit</a> oder Pessimismus verbreiten, brauchen einen klaren Stopp.</li>



<li>Positive, lösungsorientierte Gedanken gilt es zu fördern.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Gedankendisziplin ist ein <strong>schöpferischer Akt</strong>: Sie gestalten Ihr Leben aktiv, indem Sie steuern, worauf sich Ihr Geist richtet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Positive Gedanken trainieren – 5 Schritte</h2>



<h5 class="wp-block-heading">Schritt 1: Gedanken bewusst machen</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Notieren Sie eine Woche lang Ihre Gedanken. Markieren Sie negative Formulierungen und ersetzen Sie sie schriftlich durch positive.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Schritt 2: Bessere Fragen stellen</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Fragen lenken den Fokus. Ersetzen Sie „Warum passiert mir das immer?“ durch „Was kann ich daraus lernen?“<br>Beispiele für stärkende Fragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wofür bin ich heute dankbar?</li>



<li>Worüber könnte ich mich freuen, wenn ich es wollte?</li>



<li>Was möchte ich noch erleben?</li>



<li>Worauf bin ich stolz?</li>
</ul>



<h5 class="wp-block-heading">Schritt 3: Ziele positiv formulieren</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Statt „Ich will versuchen, mehr Sport zu machen“ → „Ich laufe dreimal pro Woche 30 Minuten“.<br>Klar, knapp, gegenwartsnah formulieren.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Schritt 4: So tun, als ob</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Visualisieren Sie Ihr Ziel, als wäre es schon erreicht. Spüren Sie das Gefühl des Erfolgs – so verändert sich Ihre Wahrnehmung und Ihre Entscheidungen folgen automatisch.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Schritt 5: Dankbarkeit üben</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Dankbarkeit verstärkt Positives. Notieren Sie täglich drei Dinge, für die Sie dankbar sind, um Ihre Aufmerksamkeit bewusst zu steuern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praktische Übungen für den Alltag</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Perspektivwechsel</strong>: Wenn etwas schiefgeht, suchen Sie aktiv nach einer positiven Deutung.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Selbstgespräche</strong>: Ersetzen Sie „Ich kann das nicht“ durch „Ich finde einen Weg“.</li>



<li><strong>Körpertrick</strong>: Klemmen Sie einen Stift zwischen die Zähne (ohne Lippenkontakt) – Ihre Mundwinkel gehen nach oben und Ihre Stimmung bessert sich automatisch.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Checkliste: 5 Regeln für klare und positive Gedanken</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Gedanken täglich beobachten</li>



<li>Negative Formulierungen umwandeln</li>



<li>Fragen stellen, die Chancen statt Probleme betonen</li>



<li>Ziele konkret und positiv formulieren</li>



<li>Täglich Dankbarkeit trainieren</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ – Häufige Fragen zu Gedanken</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Kann man Gedanken wirklich kontrollieren?</strong><br>Ja, durch Achtsamkeit, gezielte Fragen und bewusstes Umlenken lassen sich Denkmuster verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Wie lange dauert es, negative Gedankenmuster zu verändern?</strong><br>Das hängt von der Intensität der Muster ab – erste Veränderungen sind oft schon nach wenigen Wochen spürbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Hilft positives Denken allein zum Erfolg?</strong><br>Nein – aber es schafft die innere Haltung, die Handlungen und Chancen begünstigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4. Was tun, wenn Gedanken ständig abschweifen?</strong><br>Mit Achtsamkeitstechniken und klaren Zielen die Aufmerksamkeit trainieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>5. Sind alle negativen Gedanken schädlich?</strong><br>Nicht unbedingt – sie können warnen oder motivieren, wenn man sie als Impuls nutzt statt als Dauerzustand.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><span class="din-reg-18"><br>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</span></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><em>Bild: MaDedee / Shutterstock.com</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Willkommen in Holland</title>
		<link>https://www.matschnig.com/mutmacher-neue-perspektiven/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Mar 2022 08:05:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Holland]]></category>
		<category><![CDATA[Mutmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektiven]]></category>
		<category><![CDATA[zerplatzte Träume]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=31974</guid>

					<description><![CDATA[Mutmacher für neue Perspektiven]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Hängen gerade dicke Wolken über Ihnen. Ihr Job strengt Sie an, Ihr Partner hat Sie verlassen, Sie haben einen <a href="https://www.matschnig.com/die-schoenheit-des-verlustes/" target="_blank">Verlust</a> erlitten, ein tragisches Erlebnis gehabt, Ihre Kinder, Ihr Partner, Ihr Leben ist einfach nicht so wie Sie es wollen? Und Ihr Lebenstraum zerplatzt wie eine Seifenblase.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn dem so ist, dann sollten Sie die Geschichte von <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Emily_Kingsley" target="_blank" rel="noopener">Emily Perl Kingsley</a> „<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Welcome_to_Holland" target="_blank" rel="noopener">Willkommen in Holland!</a>“ kennen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wir planen unser Leben bewusst oder unbewusst.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben immer eine Vorstellung, wie unser Leben sein sollte. Dann malen wir uns die schönsten Szenarien aus. Es ist, als würde man eine unglaublich tolle Reise planen &#8211; nach Italien. Sie kaufen sich einige Reisehandbücher und machen großartige Pläne. Das Kolosseum, der David von Michelangelo und die Gondeln in Venedig. Vielleicht lernen Sie sogar ein paar nützliche Sätze auf Italienisch. Das alles ist sehr aufregend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach monatelangen, hartem warten, ist der Tag endlich gekommen. Sie packen Ihre Sachen und verlassen das Haus. Einige Stunden später landet dann das Flugzeug, die Stewardess kommt und sagt: „Herzlich Willkommen in Holland!“. „Holland?“ fragen Sie erstaunt. „Was meinen Sie mit Holland? Ich wollte nach Italien! Ich müsste jetzt doch in Italien sein, alles, von dem ich mein ganzes Leben geträumt habe, ist Italien zu sehen!“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Änderung der Flugpläne</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aber es gab eine Änderung der Flugpläne. Sie sind in Holland gelandet und dort müssen Sie jetzt auch bleiben. Das Positive ist, dass Sie nicht an einem schrecklichen, ekelhaften, schmutzigen Ort, voll mit der Pest, Hungersnot und Krankheiten sind. Es ist einfach ein anderer Ort. Nun müssen Sie los gehen und neue Reisehandbücher kaufen. Sie müssen eine neue Sprache lernen und eine Gruppe neuer Leute treffen, die Sie unter anderen Umständen nicht getroffen hätten. Es ist nur ein anderer Ort. Er ist langsamer und weniger auffallend als Italien. Nachdem Sie eine Weile dort zugebracht haben und Zeit hatten, alles auf sich wirken zu lassen, sehen Sie sich um und bemerken, dass Holland Windräder hat. Holland hat auch Tulpen und Holland hat sogar Rembrandts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedoch ist jeder den Sie kennen, beschäftigt nach Italien zu fahren oder von dort zu kommen. Alle geben an und schwärmen über ihre Zeit in dem Land. Für den Rest Ihres Lebens werden Sie sagen „Ja, da hätte ich sein sollen, das war der Plan.“ Und der damit verbundene Schmerz wird niemals wieder vergehen… weil der Verlust eines Traumes, ein sehr wesentlicher Verlust ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber, wenn Sie Ihr ganzes Leben damit verschwenden, der Italien Reise nachzutrauern, wird es Ihnen niemals möglich sein, die ganz besonderen und wunderschönen Aspekte Hollands zu genießen. Also: „Willkommen in Holland!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte „Willkommen in Holland“ erinnert uns daran, dass es oft nicht die Umstände, sondern unsere Haltung ist, die über Lebensqualität entscheidet. <a href="https://www.matschnig.com/resilienz-2/" target="_blank">Resilienz</a>, innere Stärke und <a href="https://www.matschnig.com/grundlagen-koerpersprache/" target="_blank">Körpersprache</a> gehören zusammen – sie helfen uns, in herausfordernden Zeiten neue Perspektiven zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p class="wp-block-paragraph"><small>Übersetzung: Lisa Sternig<br>c. 1987 by Emily Perl Kingsley all rights reserved</small></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Irritiere deine Trigger</title>
		<link>https://www.matschnig.com/irritiere-deine-trigger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2021 11:48:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[kognitives Triangel]]></category>
		<category><![CDATA[neuronales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[positive Anker]]></category>
		<category><![CDATA[Trigger]]></category>
		<category><![CDATA[unliebsame Gefühle steuern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=31817</guid>

					<description><![CDATA[Wie Sie unliebsame Gefühle positiv steuern können]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Immer wenn Ihr Chef Ihr Büro betritt, verspüren Sie schlagartig einen Kloss im Hals und stottern nur noch unzusammenhängende Dinge. Oder Sie brauchen nur die „Boah-Kein Bock-Haltung“ Ihres Teenagers sehen und der Groll steigt in Ihnen hoch. Sie hören das schrille Lachen einer Person und finden sie super-doof.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder von uns kennt solche oder ähnliche Situationen. Sehen Sie immer die dunklen Wolken aufziehen? Grübeln Sie immer wieder mal? Ärgern Sie sich, wegen Lächerlichkeiten? Beziehen Sie alles auf sich selbst? Fühlen sich unzulänglich oder ängstlich? Wenn ja, dann herzlich willkommen im Club der Getriggerten!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir alle sind voll mit diesen <strong>Triggern</strong>, die in uns einen <a href="https://www.matschnig.com/gedanken-sind-nur-gedanken/" target="_blank">Gedanken</a>/eine Erinnerung auslösen und somit ein Gefühl entstehen lassen, das zu einem bestimmten Verhalten führt. Diese Trigger können zu starken oder milden, positiven oder leidvollen Reaktionen führen. Die Trigger, die zu einem leidvollen oder respektlosen Verhalten führen, sollten unterbrochen und in eine positive Richtung gelenkt werden. Damit schützen wir uns selbst und die anderen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unser neuronales Erlebnisnetzwerk</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor sollten wir aber das Verständnis für die Macht von emotionalen Erlebnissen haben. Einfach dargestellt, bedeutet dies: Ein emotionales Erlebnis speichert sich im Gehirn ab. Es entsteht ein neuronales Erlebnisnetzwerk. Umso intensiver das Erlebnis war, desto eher wird es im neuronalen Erlebnisnetzwerk verankert. Erlebnisse ohne emotionale Komponente verschwinden im Nirvana des Gehirns und haben keine Auswirkung. Oder können Sie sich heute noch erinnern, wie Sie die Haustüre aufgesperrt haben? Sie erinnern sich nur an die Erlebnisse, die mit Emotionen verbunden waren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der kognitive Triangel – immer gegenseitig beeinflussend</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aus der kognitiven Verhaltenstherapie ist bekannt, dass erstens Gedanken, zweitens Emotionen und drittens Verhalten sich wechselseitig beeinflussen. Man nennt es den <strong>kognitiven Triangel</strong>. Nehmen wir an, es gibt eine bestimmte Situation, die den kognitiven Triangel eines Vorgesetzten triggert. Was ist das? Die schlürfende Haltung eines Mitarbeiters. Das erinnert ihn an einen früheren Arbeitskollegen, mit dem er permanent Zoff hatte. Er war leistungsschwach und illoyal. Sieht der Vorgesetzte diese Haltung des Mitarbeiters, was passiert nun in seinem neuronalen Netzwerk?</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Gedanken poppen in ihm auf wie<em> „Der ist schon wieder vollkommen unmotiviert! So kann man keine Leistung erbringen! Wofür wird er bezahlt?“</em></li>



<li>Die Emotion Ärger steigt in ihm hoch. Emotionen haben psychische und physische Komponenten: Der Blutdruck steigt an, die Herzfrequenz wird schneller, der <a href="https://www.matschnig.com/gesichtsausdruck-entspanntes-gesicht/" target="_blank">Gesichtsausdruck</a> hart, der Körper steht unter Spannung.</li>



<li>Sein Verhalten: Er knallt der Assistentin (!) die Unterlagen auf den Tisch und antwortet: <em>„Von Ihnen erwarte ich mir mehr Leistung!“</em> Die Assistentin weiß nicht, wie ihr geschieht, reagiert vielleicht mit Selbstvorwürfen und fühlt sich schlecht. Das nächste Mal, wenn Sie den Chef sieht, macht sich in ihr ein unangenehmes Gefühl breit…. Der Chef, ist nun ein unangenehmer Trigger. Bravo.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Was wäre nun die Lösung, damit der Chef nicht den aufkommenden Ärger im Unternehmen verbreitet. Das neuronale Netzwerk muss irritiert werden!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im kognitiven Triangel – <strong>Gedanken, Emotion, Verhalten</strong> – muss ein Element irritiert werden. So geben Sie dem neuronalen Erlebnisnetzwerk keine Chance zum Feuern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die 2 Lösungsschritte:</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Der Trigger muss bekannt sein – in diesem Fall schleifender Gang</li>



<li>Es steigt die Emotion Ärger hoch und hier müssen Sie ansetzen. Der Clou ist, etwas vollkommen anderes zu tun, zu denken oder zu erfühlen. Und schon ist der Trigger unterbrochen.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Angenommen der Vorgesetzte spürt den Ärger aufgrund des schleifenden Gangs hochkommen, dann könnte er sich einfach mal um die eigene Achse drehen oder sich kurz auf einen Stuhl setzen oder die Arme kreisen und der Trigger verliert an Stärke. Wahrscheinlich muss er dann über sich selbst lachen. Wunderbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Assistentin könnte kognitiv, also gedanklich arbeiten, indem sie einfach die Schublade aufzieht und darin das Bild ihrer beiden geliebten Kinder vorfindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was könnte Ihr positiver Anker für Ihren Club der Marotten sein? Was wäre ein Verhalten, ein Gedanke oder ein herbeiprojiziertes Gefühl, um das neuronalen Erlebnisnetzwerke zu irritieren? Ein Ring? Ein Talisman? Ein Musikstück? Es darf alles sein, womit Sie ein positives Gefühl verbinden! Damit tun Sie sich und anderen was Gutes, denn das was du aussendest kehrt zu dir zurück!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aber merken Sie sich:</strong> Was einmal funktioniert, muss nicht immer funktionieren. Wir sind keine Maschinen. Aber das macht nichts, dann suchen Sie sich einen neuen positiven Anker!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>3 Bedürfnisse eines Menschen</title>
		<link>https://www.matschnig.com/drei-beduerfnisse-eines-menschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Nov 2021 08:52:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[3 Bedürfnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschätzung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=31671</guid>

					<description><![CDATA[Kommunizieren wir, dann steckt hinter einer Aussage häufig ein Bedürfnis.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Hier sind schon die Zahlen, Chef.“</strong><br><em>&nbsp;„Ok, aber da fehlt noch eine!“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Schatz, ich war beim Friseur.“</strong><br><em>„Ach ja, genau.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Ich habe das Auto gewaschen.“</strong><br><em>„Du weißt ja, mir ist es egal wie es aussieht, Hauptsache es fährt.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">So oder ähnlich hören wir es oft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch sind wir mit diesen Antworten zufrieden? Hand aufs Herz. Nein, meistens nicht. Im Gegenteil. Häufig schwingt ein schaler Beigeschmack mit. Was erwartet jemand bei solchen Aussagen? Er möchte wertgeschätzt, gesehen und anerkannt werden. Jeder Mensch möchte das. Egal, ob in der Familie, in der <a href="https://www.matschnig.com/liebe-illusion/" target="_blank">Partnerschaft</a>, im Beruf, bei Freunden. Aber häufig erhalten wir nicht die gewünschte Wertschätzung. Auf Dauer ist es verletzend, demotivierend und führt zu <a href="https://www.matschnig.com/konstruktiv-mit-konflikten-umgehen/" target="_blank">Konflikten</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie klingt es für Sie, wenn der Chef sagen würde: „Hut ab, was Sie in dieser Zeit alles auf die Beine gestellt haben. Eine kleine Bitte hätte ich noch. Könnten Sie bitte noch eine Zahl ergänzen?“ <br>Oder der Partner antwortet: „Wow, du siehst richtig gut aus.“ „Toll, das Auto glänzt mit Sicherheit wieder.“<strong> </strong>Das tut gut! Wir fühlen uns geschätzt, gesehen und anerkannt. Das Allerwichtigste aber ist, dass vieles dadurch als sinnvoll angesehen wird. Worauf sollten Sie achten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommunizieren wir, dann steckt hinter einer Aussage häufig ein Bedürfnis. Wir sollten lernen, auf der Beziehungsebene – also die Zwischentöne &#8211; zu hören.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fragen Sie sich häufiger: Was steckt hinter der Botschaft?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Reagieren Sie nicht immer auf die Aussage bzw. die Inhaltsebene, sondern auf der Beziehungsebene. Angenommen der Mann kocht, die Frau hebt den Kochtopfdeckel hoch und sagt: „Was ist das?“ und der Mann antwortet: „Keine Angst, ich will dich schon nicht vergiften.“&nbsp; Dahinter steckt die Botschaft: Schau was ich kann. Nun wäre es klug, wenn die Frau reagieren würde mit: „Wow, darauf bin ich gespannt. Ist sich lecker.“ Wie aber reagieren wir? Mit einem unangenehmen Unterton antwortet die Frau: „Sorry, man darf ja noch fragen.“ Das Ergebnis ist ein vollkommen anderes und die Konfliktwolken werden größer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. phil. Peter Suchla spricht von 3 Beziehungsbotschaften die häufig mitschwingen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Schau, was ich kann.</strong></li>



<li><strong>Schau, wie schön ich bin.</strong></li>



<li><strong>Schau, wie gut ich bin.</strong></li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Auf diese indirekten Aussagen sollten wir reagieren. Der Psychologe und Psychotherapeut ist davon überzeugt, dass 80 % der Streitfälle wegfallen, wenn wir diese 3 Bedürfnisse hören und darauf reagieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt kommt vielleicht der Einwurf: „Aber damit machen wir uns von anderen abhängig!“ Ja, stimmt. Das Ideal wäre: Ich sage es mir selbst! Wie schön, gut und toll ich bin. Es ist die Lehre des Buddhismus. Doch für unsere Gesellschaft wäre dieser Ansatz zu rigoros. Wir sind soziale Geschöpfe und auf andere angewiesen. Wir müssen nicht alles alleine können, sondern von anderen auch empfangen. Jeder brennt mit der Zeit aus, wenn er nicht zu hören bekommt, wie gut, schön und toll er ist. Für 81 % der Berufstätigen ist wertschätzendes Verhalten ihres Vorgesetzten wichtig, so eine Studie von pronova BKK im Jahre 2020. Und die meisten Führungskräfte bekommen diesbezüglich gerade mal ein befriedigend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch fangen wir selbst damit an. Hören Sie die <strong>3 Bedürfnisse</strong> bei Ihrem Gegenüber und reagieren Sie positiv. Und es dauert nicht lange, bis wir dadurch einen Schneeballeffekt in Gang bringen. Das was du aussendest, kehrt nämlich zu dir zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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