Flirt, das Training für den Richtigen

4 Flirt-Tipps

Die vier Grundregeln des Flirtens

Das Wort Flirten kommt vom englischen „to flirt“ und bedeutet wörtlich übersetzt nichts anderes als – sich bewegen, hin- und her tanzen, flattern – also FLIRTEN ist Körpersprache pur. Und genau das sollten Sie beim Flirten tun. Je interessierter eine Frau an einem Mann ist, desto mehr bewegt sie sich, um dadurch die Aufmerksamkeit auf ihren Körper zu ziehen und ihre Attraktivität zu betonen. Sie tanzt förmlich. Bei Männern äußert sich die Flirtbereitschaft anders – sie möchten möglichst stark, souverän und selbstbewusst erscheinen. Das Spannende ist, das die Aufforderung zu einem Flirt generell von einer Frau kommt. Sie verwendet kleine, fast unmerkliche Gesten – und dennoch sind sie klare Signale – wenn sie bewusst wahrgenommen werden. Ein intensiver Blickkontakt, spielen mit dem Haar oder ein verführerisches Lächeln. Also schärfen Sie Ihre Wahrnehmung!

Während eines Flirts tauschen die Beteiligten körpersprachlich typische Flirt- und Haltesignale aus. Ich möchte Ihnen 4 Flirt-Grundregeln an die Hand geben.

Regel Nr. 1:
Flirten Sie, ohne gleich an Mr. oder Mrs. Right zu denken!

Betrachten Sie den Flirt als Gelegenheit, um nette Männer oder Frauen kennenzulernen. Und hoffen Sie nicht immer, gleich den Partner des Lebens kennenzulernen. Ansonsten sind Ihre Ansprüche zu hoch und Enttäuschungen vorprogrammiert.

Der US-Psychologe Peter Todd vom Max-Planck-Institut in Berlin hat eine spannende „Liebesformel“ herausgefunden: Wer im Laufe seines Lebens zwölf Liebespartner erprobe, könne ziemlich sicher sein, danach Glück bei der Partnerwahl zu haben. Diese Formel ist natürlich nicht rechtsverbindlich, aber sie besagt, dass wir wohl einige Erfahrung benötigen, um den oder die Richtige zu finden.

Regel Nr. 2:
Beachten Sie stets die Unverbindlichkeit des Flirts!

Sprich, ein Flirt verpflichtet zu gar nichts. Lächeln und flirten Sie Menschen an, die Sie sympathisch finden. Ein Flirt kann Ihnen auch ganz andere Erfolge bringen, zum Beispiel ein nettes kollegiales Verhältnis oder einen neuen Kontakt in der Nachbarschaft. Wenn Sie keine Lust mehr am Flirt haben, dann beenden Sie ihn, aber gestehen dieses Recht auch Ihrem Flirtpartner zu.

Regel Nr. 3:
Übung macht den Meister!

Die Schauspielerin Senta Berger hat es auf den Punkt gebracht: „Flirt ist das Training mit dem Unrichtigen für den Richtigen.“ Je geübter Sie im Flirten sind, desto leichter wird es für Sie, und desto mehr Spaß haben Sie daran. Fangen Sie also gleich mit dem Üben an. Sie können überall jemanden finden, mit dem es sich lohnt zu flirten: im Supermarkt, im Wartezimmer beim Arzt, im Schwimmbad, im Fitness-Center, in der Bibliothek, an der Ampel – alles ist möglich.

Regel Nr. 4:
Halten Sie sich nie eines Flirts für „unwürdig“!

Gehören Sie zu den Menschen, die sich erst einmal umschauen, wenn ihnen jemand zulächelt, weil Sie glauben, dass Sie gar nicht gemeint sind? Vielleicht weil Sie Ihrer Meinung nach zu dick, zu dünn, zu alt, zu langweilig aussehen? Mit dieser negativen Einstellung zu sich selbst verbauen Sie sich selbst mögliche Flirt-Gelegenheiten. Merken Sie sich, es gilt die Erfahrungsregel: Was man denkt, strahlt man aus. Was man ausstrahlt, zieht man an. Negative Gedanken verursachen negative Reaktionen. Positive Gedanken verursachen positive Reaktionen, das wurde wissenschaftlich bewiesen. Üben Sie sich im positivem Denken. Damit schaffen Sie die Basis für einen erfolgreichen Flirt.

Ihre Monika Matschnig,
Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance

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