Worauf kommt es in einem guten Verkaufs- oder Beratungsgespräch wirklich an?

Good Vibrations sind das ausschlaggebende Argument

Worauf kommt es bei einem guten Verkaufs- oder Beratungsgespräch wirklich an? Sind es die genauen Fakten und Zahlen, präzise Argumentationen, Statistiken und Tabellen? Oder ist doch nur die Qualität des Essens oder Kaffees?

Sicher, diese Faktoren spielen eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Aber nein. Es sind die Good Vibrations. Sie sind das ausschlaggebende Argument für einen erfolgreichen Verlauf des Verkaufs- oder Beratungsgesprächs.

Good Vibrations bedeutet, den Partner, Kunden oder Mitarbeiter auf eine Wellenlänge zu bekommen. Ist man sich auf Anhieb sympathisch, entstehen diese Schwingungen automatisch.

Wie erkennt man das?

Ganz einfach, die Körperhaltungen und Bewegungen passen sich gegenseitig an.

Denken Sie an folgende Situation: Sie sitzen mit einem guten Freund bei einem Glas Wein. Sie greifen zum Glas, was macht er dann? Genau, er tut es auch. Lehnen Sie sich zurück, was macht er? Genau er tut es auch. Das sind Good Vibrations.

Generell kann man sogar sagen: Je intensiver und besser die Beziehung, desto “kopierfreudiger“ das gegenseitige Verhalten. Wollen Sie eine gute Verbindung zum Gesprächspartner herstellen, gilt es, sich einfühlsam und mit Respekt an die Körpersprache des anderen anzupassen. Versuchen Sie einen synchronen Bewegungsrhythmus zu erreichen. Passen Sie sich dem Rhythmus Ihres Gesprächspartners an. Nehmen Sie eine ähnliche Sitzhaltung ein.

Verwendet er dezente Gesten, dann erschlagen Sie Ihr Gegenüber nicht mit ausladenden Handbewegungen. Im Fachjargon spricht man hier vom Spiegeln der Körpersprache.

Doch verwenden Sie immer das sogenannte verschobene Spiegeln: Führen Sie die gespiegelte Geste einen Takt später aus und nähern Sie Ihre Gesichtsausdrücke, Körperhaltungen und Gesten nur an die des Gegenübers an. Machen Sie die Verhaltensweisen immer zu 100 % gleich, dann äffen Sie nach und Ihr Gegenüber fühlt förmlich veräppelt.

Ist ihr Gegenüber nervös oder gestresst, dann bitte nicht spiegeln, sondern bewusst ruhiger und langsamer sprechen und bedächtige Gesten verwenden. Dadurch übernehmen Sie die Führung im Gespräch.

Eine gemeinsame Wellenlänge kann übrigens auch über die Stimme erreicht werden. Mehr dazu im nächsten Video.

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P.S.: Noch mehr Tipps, um in Verhandlungen zu brillieren, finden Sie in meinem neuen Online KÖRPERSPRACHE CAMPUS. Kommen auch Sie in die Community.

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