Selbstpräsentation

Selbstpräsentation

Aus der Masse positiv hervorstechen Selbstpräsentation oder –vermarktung ist eine subtile Kunst, bei der es darum geht, ein Fundament und Beziehungen aufzubauen, und nicht darum, das Mikrofon zu zücken und den Lebenslauf herauszuposaunen. Und das passiert auf vielen Ebenen. Ich empfehle auch mal die Softskills zu reflektieren, selbst wenn das harte Arbeit ist – Softskills […]

Aus der Masse positiv hervorstechen

Selbstpräsentation oder –vermarktung ist eine subtile Kunst, bei der es darum geht, ein Fundament und Beziehungen aufzubauen, und nicht darum, das Mikrofon zu zücken und den Lebenslauf herauszuposaunen. Und das passiert auf vielen Ebenen.

Ich empfehle auch mal die Softskills zu reflektieren, selbst wenn das harte Arbeit ist – Softskills sind Hardskills! Um ein Verhalten zu ändern und zu verinnerlichen, ist kontinuierliches Üben gefragt. Autofahren lernten wir ja auch nicht an einem Tag.

Anregungen:

Selbst-Reflexion: Fünf Fragen sollten ehrlich beantwortet werden:

  1. Wie will ich wahrgenommen werden?
    (bei Präsentationen, Verhandlungen, auf Videos, Verhandlungen, Netzwerken, Meetings)
  2. Wie wirke ich jetzt?
    Befragen Sie andere Menschen, am besten holen Sie sich für ein ehrliches Feedback einen kompetenten Berater.
  3. Welche Rollen muss ich im Job oder für die nächste Karrierestufe „verkörpern“?
    Für welche Aufgaben wurde ich engagiert und wie sollte die optimale Performance sein? Ein Unternehmen stellt Sie für eine Position ein, die Sie wirkungsvoll ausfüllen sollten. Und daran werden Sie gemessen.
  4. Was ist noch zu tun? Was sollte ich konkret verbessern?
    Achtung: Werden Sie nicht zu einer schlechten Kopie, sondern finden Sie Ihren eigenen Stil.
  5. Passen die Rollen zu meinem Temperament?
    Alles andere wäre zu mühsam.

Ressourcen aktivieren:

Das was Sie denken strahlen Sie aus! Um zu strahlen und nicht auszubrennen erarbeiten Sie Ihren Ressourcenkoffer: Was sind Ihre körperlichen und mentalen Ressourcen? Woraus schöpfen Sie Kraft? Arbeiten Sie auch bewusst an den beruflichen Ressourcen: Investieren Sie Zeit und Energie in Weiterbildung, berufliche Netzwerke und die Entwicklung von Fähigkeiten, die in Ihrem Arbeitsbereich gefragt sind. Das trägt dazu bei, Karrierechancen zu verbessern und das Selbstvertrauen zu stärken.

Begegnen Sie sich im DU!

Wollen Sie erfolgreich wahrgenommen werden, dann stellen Sie zuerst eine Verbindung zu Ihrem Gesprächspartner her. Besteht keine Verbindung, dann erreichen Sie nichts. Machen Sie es zuerst nonverbal. Nonverbaler Rapport ist Macht! Rapport wird durch Gleichheit produziert. Passen Sie Ihre Körpersprache an die Situation und die Ihres Gesprächspartners an. Angleichen und nicht nachäffen! Menschen mögen Menschen, die wie sind? Gleich wie wir! Oder wir mögen Menschen, die so sind, wie wir selbst gerne sein wollen.

Sichtbarkeit erhöhen:

Statt Homeoffice, zeigen Sie sich. Nutzen Sie Ihre Leistungen, um sich positiv hervorzuheben. Hierzu kann es sinnvoll sein, eigene Projekte zu initiieren, Vorträge zu halten oder Fachartikel zu schreiben. Wichtig dabei: Bleiben Sie stets ehrlich, respektvoll und integer!

Emotionsmanagement:

Der Grundsatz lautet: Sie können spontan in positiven Situationen reagieren, doch äußerst zurückhaltend und reflektiert in negativen. Negative Verhaltensweisen prägen sich stärker ein als positive. Lästern sie nicht über andere. Wenn Sie vor Wut heulen könnten, dann tun Sie es nicht. Atmen Sie 3-mal tief durch, damit Sie nicht aus dem Affekt reagieren.

Tue Gutes:

„Du erntest was du säst.“ Unterstützen und helfen Sie anderen, lassen Sie sie ruhig wachsen und in einem guten Licht erscheinen. Wenn Sie ein wohlwollender und positiver Mensch sind, der anderen gerne hilft und sie unterstützt, dann werden andere Menschen in Ihrem Umfeld sich eher revanchieren. Das ist das Gesetz der Reziprozität.

Kurz, prägnant, lebendig:

Ihre Selbstdarstellung sollte kurz und prägnant sein. Eine gute Übung ist es, die wichtigsten Punkte aufzuschreiben, damit Sie, wenn Sie in ein Gespräch verwickelt werden oder wenn Sie online etwas gefragt werden, schnell einige der besten Teile über sich abspulen können, anstatt einen Monolog zu halten, der ins Leere läuft. Bleiben sie locker und kommen Sie nicht zu „poliert“ rüber, sonst klingt es wie ein Verkaufsgespräch. Achten Sie auf Körperhaltung, Lebendigkeit und dynamische Stimme.

Ihre
Monika Matschnig

 

Bildnachweis: calvindexter / istockphoto.com

Monika Matschnig
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