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	<title>Blickkontakt Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
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	<description>Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</description>
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	<title>Blickkontakt Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
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		<title>Grundlagen erfolgreicher Körpersprache</title>
		<link>https://www.matschnig.com/grundlagen-koerpersprache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2023 06:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Blickkontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Entspanntheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesten]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewusstsein]]></category>
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					<description><![CDATA[Von Entspanntheit bis Selbstbewusstsein]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Körpersprache </strong>ist die älteste und zugleich mächtigste Form der Kommunikation. Noch bevor wir ein Wort sagen, senden wir über Haltung, Mimik, Gestik, Stimme und Bewegungen Botschaften aus, die unser Gegenüber deutet. Ob im Business, auf der Bühne oder im Alltag – Körpersprache entscheidet über Glaubwürdigkeit, Sympathie und Wirkung.</p>



<p>Doch es gibt nicht die eine richtige Körpersprache. Jeder Mensch ist ein Unikat, geprägt von Persönlichkeit, Kultur und Kontext. Und dennoch: Erfolgreiche Führungspersönlichkeiten teilen bestimmte Grundlagen. Sie wirken entspannt, zugewandt, kongruent und selbstbewusst.</p>



<p>In der Welt der Führung sind individuelle Nuancen entscheidend, denn es gibt nicht DIE Körpersprache. Jeder von uns ist ein Unikat, geprägt von verschiedenen Branchen und Kulturen, die jeweils eigene Normen für eine wirkungsvolle Führungspersönlichkeit setzen. Trotz dieser Vielfalt teilen erfolgreiche Führungskräfte einige grundlegende Elemente: Entspanntheit, Zugewandtheit, <a href="https://www.matschnig.com/kongruenz/">Kongruenz </a>und <a href="https://www.matschnig.com/selbstbewusstsein-staerken-tipps/">Selbstbewusstsein</a>.</p>



<p>Hier sind einige unkomplizierte Richtlinien, die in vielen Unternehmenskontexten Anwendung finden:</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Haltung ist alles: Aufrecht statt bucklig</h2>



<p>Eine aufrechte Haltung wirkt selbstbewusst, es sei denn, die informelle Atmosphäre erfordert das Gegenteil. In Meetings schaffen Sie durch eine gemeinsame Haltung (Rapport) eine Verbindung auf einer Wellenlänge.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. <a href="https://www.matschnig.com/gesten-wirken-immer/" target="_blank">Gesten</a> mit Bedacht</h2>



<p>Lassen Sie Ihre Arme nicht zur Barriere werden. Halten Sie sie locker an Ihrer Seite oder legen Sie Ihre Hände entspannt ineinander. Wenn Sie sprechen, unterstreichen Sie Ihre Worte mit wenigen, aber prägnanten Gesten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Blickkontakt: Der Schlüssel zur Überzeugung</h2>



<p>Dosierter <a href="https://www.matschnig.com/blickkontakt-schafft-kontakt/">Blickkontakt</a> vermittelt Selbstbewusstsein und Engagement. Zu wenig wirkt desinteressiert, zu viel kann abschreckend wirken. Finden Sie das richtige Gleichgewicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Emotionen durch Körpersprache beeinflussen</h2>



<p>Aus der <a href="https://www.matschnig.com/gestik-mimik-haltung/">Mimik</a> schließen wir auf die Intentionen oder Gefühle des Gegenübers. Sie schwächen das Gesagte, wenn der emotionale Ausdruck inkongruent ist.&nbsp; Emotionen machen Sie menschlich. Emotionen schaffen Verbindung. Selbst kleine Signale wie gelegentliches <a href="https://www.matschnig.com/nicken/" target="_blank">Nicken</a>, wenn Sie jemandem zuhören, oder lächeln, wenn sie etwas Interessantes sagen, können ihr Gefühl der Verbindung mit Ihnen erhöhen. In ernsten Situationen achten Sie auf ein entspanntes Gesicht. Werden Sie jedoch nicht zu einem Pokerface.</p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Ändern Sie Ihre Körpersprache, um Ihre Gefühle zu ändern.</h2>



<p>Verändern Sie absichtlich Ihre Körpersprache, dann verändert sich Ihre Gehirnchemie und folglich Ihre Gefühle. Das ist <a href="https://www.matschnig.com/koerper-und-psyche/">Embodiment</a>. Wollen Sie stark wirken, dann stehen Sie wie ein Fels in der Brandung. Wollen Sie ihren Ärger loswerden, dann lachen Sie sich einfach eine Minute lang selbst im Spiegel an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">6. Kleidung und Erscheinungsbild</h2>



<p>Ihr Äußeres spielt eine Rolle. Passen Sie Ihren Stil der Branche an, ohne Ihre <a href="https://www.matschnig.com/authentizitaet/" target="_blank">Authentizität</a> zu verlieren. Kleider machen zwar keine Leute, aber sie beeinflussen den <a href="https://www.matschnig.com/erster-eindruck/" target="_blank">ersten Eindruck</a></p>



<p>In der Führungswelt ist Körpersprache Ihr ständiger Begleiter. Meistern Sie sie mit diesen einfachen Tipps und verleihen Sie Ihrer Wirkung den nötigen Schliff. Denken Sie daran: Ihre Körpersprache spricht lauter als Worte – sorgen Sie dafür, dass sie die richtige Melodie spielt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Körpersprache begleitet uns immer – bewusst oder unbewusst. Wer sie versteht und gezielt einsetzt, steigert seine Wirkung, baut Vertrauen auf und überzeugt andere leichter von seinen Ideen. Besonders für Führungskräfte ist Körpersprache ein zentrales Werkzeug: Sie stärkt Präsenz, fördert <a href="https://www.matschnig.com/authentizitaet/">Authentizität</a> und schafft Verbindlichkeit.</p>



<p>Wenn Sie tiefer einsteigen möchten: In meinen Blogartikeln finden Sie praxisnahe Tipps zu einzelnen Themen wie <a href="https://www.matschnig.com/mit-worten-kann-man-vieles-behaupten-doch-das-gesicht-verraet-meist-die-wahrheit/">Gesichtsausdruck</a>, <a href="https://www.matschnig.com/mehr-wirkungskompetenz-bei-vortraegen/">Wirkungskompetenz bei Vorträgen</a> und <a href="#">nonverbale Kommunikation</a>.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p class="has-small-font-size"><em>Bild: GeorgePeters / istockphoto.com</em></p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gesichtsausdruck und Körpersprache</title>
		<link>https://www.matschnig.com/mit-worten-kann-man-vieles-behaupten-doch-das-gesicht-verraet-meist-die-wahrheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2022 11:53:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Video-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blickkontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesichtsausdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Gestik]]></category>
		<category><![CDATA[Mimik]]></category>
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					<description><![CDATA[Gefühle, Intentionen und zwischenmenschliche Einstellungen spiegeln sich im Gesicht wider. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Doch Achtung, der Ausdruck ist selten eindeutig. Er muss richtig interpretiert werden. Besonders Spitzen<a href="https://www.matschnig.com/leere-gesten-trump-biden/" target="_blank">politiker</a> und Manager setzen bewusst mimisches Verhalten ein. Denken Sie nur an eine Talkshow. Wie schauen die Mächtigen bei der Vorstellung in die Kamera? Genau! Sie grinsen uns entgegen, um einen hoffentlich positiven Eindruck zu hinterlassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Wahrheit der Mimik</h2>



<p>Häufig sollen mithilfe der Mimik die wahren Gefühle kaschiert werden. Werden wir etwa mit einem negativen Thema konfrontiert, versuchen wir gerne, es mit einem Lächeln zu überspielen. Werden wir ge<a href="https://www.matschnig.com/lob-geben-und-annehmen/" target="_blank">lobt</a>, dann bleibt unser <a href="https://www.matschnig.com/gesichtsausdruck-entspanntes-gesicht/" target="_blank">Gesichtsausdruck</a> ernst, um den Eindruck zu vermitteln, dass wir bescheiden und auch weiterhin bei der Sache sind. Ein situationsgerecht eingesetztes Mienenspiel ist wichtig, um professionell, überzeugend und stark zu wirken. Beherrschen wir es, werden uns Eigenschaften wie <a href="https://www.matschnig.com/selbstbewusstsein-staerken-tipps/">Selbstbewusstsein</a>, Vertrauenswürdigkeit und Tatkraft zugeschrieben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Blickkontakt</h2>



<p>Sprechen Sie mit einer Person, dann halten Sie <a href="https://www.matschnig.com/blickkontakt-schafft-kontakt/">Blickkontakt</a>. Wie intensiv dieser ist, hängt von Thema, der Persönlichkeit und dem Verhältnis zum Gesprächspartner ab. In der Regel blickt der Hörer den Sprecher rund 75 Prozent der Gesprächsdauer an, der Sprecher den Hörer dagegen nur um die 40 Prozent. Grundsätzlich wird der Blickkontakt als Einladung zur Kommunikation und Aufmerksamkeit verstanden. Je länger wir unser Gegenüber ansehen, desto mehr steigert das unsere <a href="https://www.matschnig.com/erster-eindruck-sympathiewerte/">Sympathiewerte</a>. Kurze Blicke signalisieren nämlich Schüchternheit oder Desinteresse &#8211; allerdings auch, dass wir seine Dominanz erkennen und akzeptieren.</p>



<p>Ganz allgemein gilt: Der Blick von oben kann herrschsüchtig und arrogant wirken, der Blick von unten nach oben hilfesuchend und unsicher. Der seitliche Blick drückt häufig Geringschätzung oder Misstrauen aus, dient aber auch der heimlichen Beobachtung.</p>



<p><a href="https://www.matschnig.com/grundlagen-koerpersprache/" target="_blank">Körpersprache</a>, <a href="https://www.matschnig.com/macht-der-gesten/" target="_blank">Gestik</a> und Mimik bewusst einzusetzen, erfordert Übung und Training. Fangen Sie gleich damit an! </p>



<p>Warum ein entspannter Gesichtsausdruck so wichtig für Ihre Wirkung ist, lesen Sie hier: <a href="https://www.matschnig.com/gesichtsausdruck-entspanntes-gesicht/">Das entspannte Gesicht</a>.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



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<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<item>
		<title>So punkten Sie im Bewerbungsgespräch</title>
		<link>https://www.matschnig.com/bewerbungsgespraech/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jan 2022 09:57:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungsgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Blickkontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Sympathiewerte]]></category>
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					<description><![CDATA[Ist hier noch frei?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Erzeugen Sie <a href="https://www.matschnig.com/praesenz-ausstrahlung/" target="_blank">Präsenz</a>, indem Sie einen Gedanken lang Ihr Gegenüber anblicken. Doch wie lange ist ein Gedanke? Studien haben herausgefunden, dass sich eine Person nach drei Sekunden <a href="https://www.matschnig.com/blickkontakt-schafft-kontakt/">Blickkontakt</a>, wahrgenommen fühlt und nach vier Sekunden die <a href="https://www.matschnig.com/erster-eindruck-sympathiewerte/">Sympathiewerte</a> steigen. Nun können Sie aber die Zeit nicht stoppen. Es gibt einen Trick: Finden Sie die Augenfarbe Ihres Gegenübers. Das ist genau die optimale Zeitspanne.</p>



<p>Aber Achtung es gibt auch ein No-go: <strong>Blicke können auch töten.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Sie im Bewerbungsgespräch beherzigen sollten:</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Starren Sie nicht. </strong>Ein Anstarren wird als unangenehm empfunden und kann sogar Aggressionen hervorrufen. Den Blick können Sie zwischendurch kurz abwenden, während Sie einen neuen Gedanken fassen.</li>



<li>Spricht der <strong>Personalentscheider</strong>, dann schauen Sie ihn an. Sprechen Sie, dann blicken Sie auch weg, um leichter einen neuen Gedanken zu fassen.</li>



<li><strong>Gleiche Augenhöhe</strong> ist von Vorteil, damit niemand zu sehr nach rechts oder links schielen muss. Notfalls korrigieren Sie die Sitzposition.</li>



<li><strong>Bleiben Sie aufmerksam</strong> und achten Sie auf Blicksignale des Gesprächspartners, sodass Sie wahrnehmen, wenn Sie zu einer Antwort aufgefordert werden oder zum Ende der Antwort kommen sollten.</li>



<li>Wechseln Sie nicht ständig zwischen den <strong>Augen des Gesprächspartners</strong>, das wirkt hektisch. Schauen Sie bewusst nur in ein Auge oder noch besser: Fokussieren Sie den Nasenrücken. Das Augenspiel will geübt sein.</li>
</ol>



<p><br>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><small><em>Bildquelle: istockphoto.com / LinaDes<br></em></small></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie blickst du mich an?</title>
		<link>https://www.matschnig.com/wie-blickst-du-mich-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2020 08:40:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Blickkontakt]]></category>
		<category><![CDATA[erster Eindruck]]></category>
		<category><![CDATA[in die Augen schauen]]></category>
		<category><![CDATA[Sympathiewerte]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Blick verrät etwas über Status und Dominanz]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em><strong>„Wenn ihr eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet ihr sie brauchen, um zu weinen.“</strong></em></p>
<cite>Jean Paul Sartre</cite></blockquote>



<p>Gesprächspartner halten <a href="https://www.matschnig.com/blickkontakt-schafft-kontakt/">Blickkontakt</a>. Wie intensiv dieser ist, hängt von Thema, Persönlichkeit und dem Verhältnis der beiden zueinander ab. In der Regel blickt der Hörer den Sprecher rund 75 % der Dauer der Konversation an, wogegen der Sprecher den Hörer bloß um die 40 % der Gesprächsdauer anschaut. Eine erweiterte Pupille kann dabei ein Zeichen von Interesse sein, aber auch von <a href="https://www.matschnig.com/angst-feind-freund/" target="_blank">Angst</a>. Auf den Kontext kommt es an. Im Allgemeinen wird der Blickkontakt als Einladung zur Kommunikation und Aufmerksamkeit verstanden. Schaut man genau hin, erkennt man eine tanzende Bewegung der Augen – wir blicken unserem Gegenüber im Dreiecksverhältnis in die Augen und auf den Mund, um weitere emotionale Auskünfte im Gesicht abzutasten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Blick verrät etwas über Status und Dominanz</h2>



<p>Fixiert uns jemand mit starrem Blick, dann schreiben wir ihm mehr Dominanz zu als jemandem, der immer wieder wegschaut. Blicken wir eine Person länger und häufiger an, dann steigert das unsere <a href="https://www.matschnig.com/erster-eindruck-sympathiewerte/">Sympathiewerte</a>. Kurze Blicke vermitteln Schüchternheit oder Desinteresse. Das Wegblicken auf einen anhaltenden Blick hin signalisiert unserem Gegenüber, dass wir seine Dominanz akzeptieren. Das Vermeiden von Blickkontakt kann richtig weh tun. Jemand keines Blickes zu würdigen demonstriert Überlegenheit – wenn der Manager der Assistentin eine Aufgabe hinlegt, ohne sie anzusehen. Der Blick von oben kann herrschsüchtig und arrogant wirken und der Blick von unten nach oben hilfesuchend und unsicher. Der seitliche Blick drückt Geringschätzung oder Misstrauen aus. Er dient aber auch der heimlichen Beobachtung.</p>



<p><strong>Tipp:</strong> Treffen Sie auf einen Menschen, dann suchen Sie die Augenfarbe des Gegenübers. Ihr Gegenüber fühlt sich wahrgenommen und automatisch steigen Ihre Sympathiewerte. Doch starren Sie nicht. Sie wissen, Blicke können auch töten.</p>



<p>Mehr über kulturelle Unterschiede, Studien und praktische Tipps zum Blickkontakt lesen Sie hier: <a href="https://www.matschnig.com/blickkontakt-schafft-kontakt/">Blickkontakt – Bedeutung, Wirkung &amp; Tipps für jede Kultur</a>.</p>



<p><span class="din-reg-18">Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</span></p>



<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Illustration: Tartila / Shutterstock.com</em></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schau mir in die Augen!</title>
		<link>https://www.matschnig.com/blickkontakt-kulturkreise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2020 12:44:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Augen]]></category>
		<category><![CDATA[Blickkontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Cross-Cultural]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturkreise]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wenn ihr eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet ihr sie brauchen, um zu weinen.“
Jean Paul Sartre]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>„Schau mir in die Augen, Kleines.“ Diesen Satz sagt Humphrey Bogart zu Ingrid Bergman in dem Film &#8222;Casablanca&#8220;. Der Film gilt als der berühmteste Liebesfilm aller Zeiten. Man kann sich von einer geliebten Person nicht sattsehen. Auch wir lernten in unserer Kultur, dass Blickkontakt wichtig ist. Aber wie sieht es in anderen Kulturen aus?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Blickkontakt beinhaltet in verschiedenen Kulturen ein nicht zu unterschätzendes Konfliktpotential.</h2>



<p>In <strong>Nord-Europa</strong> und <strong>Nord-Amerika</strong> gilt ein direkter Augenkontakt als Zeichen von Offenheit, Aufrichtigkeit, Integrität und auch als Zeichen von Interesse.</p>



<p>Auch <strong>arabische Kulturen</strong> pflegen einen intensiven Blickkontakt – signalisieren damit aber nicht unbedingt ein Interesse, den Kontakt zu ihrem Gegenüber zu intensivieren. Vielmehr wollen Sie – aufgrund der Überzeugung, dass „Augen nicht <a href="https://www.matschnig.com/wir-alle-luegen/" target="_blank">lügen</a> können“ – mit ihrem Blick die wahren Absichten des anderen erforschen. Eine mimische Eigenheit, die allerdings noch in anderer Hinsicht missverstanden werden kann. Wer in der arabischen Kultur seine innersten Gefühle nicht preisgeben möchte, behält aus diesem Grund sozusagen auch seinen Blick für sich und schaut in einer solchen Situation häufig auf andere Menschen und nicht auf sein Gegenüber. Ein Verhalten, das leicht als Desinteresse gedeutet werden könnte, allerdings vermutlich nur von Schüchternheit bzw. Zurückhaltung zeugt.</p>



<p>Von einem nicht direkten <a href="https://www.matschnig.com/blickkontakt-schafft-kontakt/">Blickkontakt</a> auf mangelndes Interesse von Seiten des Gesprächspartners auszugehen, wäre übrigens auch in <strong>Japan</strong> eine falsche Schlussfolgerung. Der Grund: Hier wird direkter Blickkontakt schnell als Verletzung der Intimsphäre und in jedem Fall als unhöflich empfunden. Selbst zwischen Japanern, die in ihrem Büro eng nebeneinandersitzen, gilt es als unausgesprochener Code, sich nicht in die Augen zu sehen und so die Privatsphäre des anderen zu tolerieren, und sogar bei der Begrüßungsverbeugung sehen Japaner aneinander vorbei. Blick auf den Hals ist bei Japanern ein Zeichen für Blickkontakt. Beachten Sie, dass der Blick direkt in die Augen in vielen Ländern als Versuch der Dominanz erlebt wird. Fehlender Blickkontakt muss nicht unbedingt ein Zeichen für Unsicherheit oder Verschlagenheit sein. In asiatischen Ländern ist er ein Mittel, um <a href="https://www.matschnig.com/der-feinsinn-des-zwischenmenschlichen/" target="_blank">Respekt</a> zu zeigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong>: </h2>



<p>Häufigkeit und Intensität von Blickkontakt variieren in verschiedenen Kulturen. Im Allgemeinen ist Blickkontakt in der Interaktion in arabischen, lateinamerikanischen und südeuropäischen Kulturen weiterverbreitet, während Menschen in Nordamerika und Nordeuropa meist seltener und weniger intensiv Blicke austauschen.</p>



<p><br>Ihre Monika Matschnig;<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>


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<p><span style="font-size: 10pt;">Bild: Ekaterina Chvileva / Shutterstock.com</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Blickkontakt</title>
		<link>https://www.matschnig.com/blickkontakt-schafft-kontakt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 08:30:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Blickkontakt]]></category>
		<category><![CDATA[in die Augen schauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Bedeutung, Wirkung &#038; Tipps für jede Kultur]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Blickkontakt</strong> ist weit mehr als nur das Sich-in-die-Augen-Sehen. Er schafft Verbindung, verrät Emotionen und kann – je nach Kultur – Nähe, <a href="https://www.matschnig.com/der-feinsinn-des-zwischenmenschlichen/" target="_blank">Respekt</a> oder Dominanz ausdrücken. Schon Filmklassiker wie <em>Casablanca</em> zeigen die Kraft eines intensiven Blickes: <em><strong>„Schau mir in die Augen, Kleines“</strong></em> – ein Satz, der bis heute unvergessen ist.</p>



<p>Doch so universell der Blickkontakt wirkt, so unterschiedlich wird er interpretiert. Wer die Signale richtig deuten und gezielt einsetzen möchte, braucht Wissen über <strong>Blickkontakt Bedeutung</strong>, kulturelle Unterschiede, nonverbale Psychologie und die Wirkung auf Status und Sympathie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Blickkontakt so wichtig ist</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Verbindungsaufbau</strong>: Blickkontakt signalisiert Interesse und Aufmerksamkeit.</li>



<li><strong>Emotionserkennung</strong>: Über Augenbewegungen, Pupillenweite und Blickrichtung erkennen wir Gefühle.</li>



<li><strong>Statusanzeige</strong>: Intensität und Dauer können Dominanz oder Unterordnung zeigen.</li>



<li><strong>Kommunikationsverstärker</strong>: Er erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Botschaften verstanden und positiv aufgenommen werden.</li>
</ul>



<p>Im Gespräch wirkt Blickkontakt wie eine Brücke – er lädt zum Dialog ein und schafft Vertrauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Blickkontakt im Gespräch – Wirkung und Dauer</h2>



<p>Studien zeigen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Der Hörer</strong> blickt den Sprecher im Durchschnitt <strong>75 %</strong> der Gesprächsdauer an.</li>



<li><strong>Der Sprecher</strong> schaut den Hörer rund <strong>40 %</strong> der Zeit an.</li>
</ul>



<h5 class="wp-block-heading">Interpretationen der Blickdauer:</h5>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Langer Blick</strong> → steigert Sympathie oder signalisiert Dominanz (Kontext beachten).</li>



<li><strong>Kurze Blicke</strong> → können Schüchternheit oder Desinteresse vermitteln.</li>



<li><strong>Blickausweichen</strong> → kann Unterordnung oder Respekt ausdrücken.</li>
</ul>



<p>Ein komplett verweigerter Blickkontakt wirkt oft abweisend oder herabwürdigend – besonders im Business-Kontext.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Dreiecks-Blick – so nehmen wir Gesichter wahr</h2>



<p>Unser Blick wandert im Gespräch meist zwischen den Augen und dem Mund des Gegenübers – das sogenannte <strong>Dreiecks-Muster</strong>.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>So nehmen wir mehr emotionale Signale wahr.</li>



<li>Pupillenvergrößerung kann Interesse anzeigen – oder <a href="https://www.matschnig.com/angst-feind-freund/" target="_blank">Angst</a>. Der Kontext zählt.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Blickkontakt in verschiedenen Kulturen – Unterschiede im Überblick</h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><td><strong>Region / Kultur</strong></td><td><strong>Bedeutung &amp; Besonderheiten des Blickkontakts</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td><strong>Nord-Europa &amp; Nord-Amerika</strong></td><td>Direkter Blickkontakt = Offenheit, Ehrlichkeit, Integrität, Interesse</td></tr><tr><td><strong>Arabische Länder</strong></td><td>Intensiv, um Absichten zu prüfen („Augen lügen nicht“), nicht zwingend Kontaktvertiefung</td></tr><tr><td><strong>Japan &amp; viele asiatische Länder</strong></td><td>Direkter Blick gilt oft als unhöflich oder Eindringen in die Intimsphäre; Blick auf Hals oder unter Augen ist respektvoll</td></tr><tr><td><strong>Lateinamerika &amp; Südeuropa</strong></td><td>Intensiver Blickkontakt als Zeichen von Nähe und Interesse</td></tr><tr><td><strong>Afrikanische Kulturen</strong></td><td>Je nach Region eher zurückhaltend oder stark dominanzorientiert – oft stark kontextabhängig</td></tr></tbody></table></figure>



<p><strong>Fazit:</strong> Fehlender Blickkontakt ist nicht automatisch ein Zeichen von Unsicherheit – er kann kulturell bedingter Respekt sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Blickkontakt und Status</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Dominanz</strong>: Langer, starrer Blick wirkt wie eine Machtdemonstration.</li>



<li><strong>Unterordnung</strong>: Häufiges Abwenden signalisiert Akzeptanz der Überlegenheit.</li>



<li><strong>Sympathie</strong>: Längerer Blickkontakt, kombiniert mit offenem <a href="https://www.matschnig.com/gesichtsausdruck-entspanntes-gesicht/" target="_blank">Gesichtsausdruck</a>, steigert den Sympathiewert.</li>
</ul>



<p>Negativ wirkt es, wenn Blickkontakt bewusst verweigert wird – etwa, wenn eine Führungskraft Aufgaben gibt, ohne den Mitarbeiter anzusehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Blickkontakt im Berufsalltag optimieren</h2>



<h5 class="wp-block-heading">In Meetings</h5>



<ul class="wp-block-list">
<li>Blickkontakt bewusst verteilen – alle Anwesenden „mitnehmen“.</li>



<li>Beim Präsentieren einzelne Zuhörer 2–3 Sekunden ansehen, dann weiterwandern.</li>
</ul>



<h5 class="wp-block-heading">Im <a href="https://www.matschnig.com/good-vibrations-verkaufsgespraech/" target="_blank">Verkaufsgespräch</a></h5>



<ul class="wp-block-list">
<li>Blickkontakt nutzen, um Vertrauen aufzubauen.</li>



<li>Nicht starren, sondern rhythmisch aufbauen: Blick – kurzer Blickabbruch – wieder Blick.</li>
</ul>



<h5 class="wp-block-heading">In <a href="https://www.matschnig.com/videokonferenzen-tipps/" target="_blank">Videokonferenzen</a></h5>



<ul class="wp-block-list">
<li>In die Kamera blicken, nicht auf den Bildschirm, um echten Blickkontakt zu simulieren.</li>



<li>Kamera auf Augenhöhe positionieren.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Praxis-Checkliste: Blickkontakt halten</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Blickkontakt im Gespräch für einen Gedanken lang halten</li>



<li>Dreiecks-Technik zwischen Augen und Mund nutzen</li>



<li>Blickkontakt an Kultur des Gegenübers anpassen</li>



<li>Sympathie durch ruhigen, offenen Blick steigern</li>



<li>Blickkontakt bewusst einsetzen, aber nie erzwingen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ: Häufige Fragen zum Thema Blickkontakt</h2>



<p><strong>1. Was bedeutet es, wenn jemand Blickkontakt vermeidet?</strong><br>Das kann Unsicherheit, Desinteresse oder kulturell bedingten Respekt ausdrücken. Kontext und <a href="https://www.matschnig.com/grundlagen-koerpersprache/" target="_blank">Körpersprache</a> beachten.</p>



<p><strong>2. Wie lange sollte man Blickkontakt halten?</strong><br>In westlichen Kulturen etwa 2–3 Sekunden am Stück, bevor der Blick kurz gelöst wird.</p>



<p><strong>3. Ist intensiver Blickkontakt immer ein Zeichen von Interesse?</strong><br>Nein – in manchen Kulturen (z. B. arabischen) dient er eher der Prüfung der Absichten.</p>



<p><strong>4. Wie kann ich Blickkontakt trainieren?</strong><br>Mit kleinen Übungen im Alltag: Menschen beim Begrüßen bewusst länger ansehen, Dreiecks-Blick anwenden, in Meetings Blickkontakt verteilen.</p>



<p><strong>5. Was verrät Blickkontakt über Dominanz?</strong><br>Ein starrer, langer Blick wird oft als Machtdemonstration gedeutet, häufig in Hierarchien genutzt.</p>



<p>Wie Blickkontakt Status und Dominanz ausdrückt, erfahren Sie hier: <a href="https://www.matschnig.com/wie-blickst-du-mich-an/">Wie blickst du mich an?</a>.</p>







<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Bild: ©shutterstock.com</em></span></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
</rss>
