<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Authentizität Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
	<atom:link href="https://www.matschnig.com/tag/authentizitaet/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description>Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</description>
	<lastBuildDate>Sun, 14 Sep 2025 18:00:24 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.3</generator>

<image>
	<url>https://www.matschnig.com/wp-content/uploads/2023/05/cropped-MM-Fav-32x32.png</url>
	<title>Authentizität Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
	<link></link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Lieb mich so, wie ich bin</title>
		<link>https://www.matschnig.com/lieb-mich-so-wie-ich-bin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Oct 2023 06:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreflexion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=34886</guid>

					<description><![CDATA[Eine romantische Wunschvorstellung]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>&#8222;Mir ist egal, was du denkst, akzeptiere mich einfach, wie ich bin!&#8220;</em> Klingt nach einer romantischen Wunschvorstellung, oder? Die Welt wäre perfekt, wenn wir im Job, in Freundschaften und <a href="https://www.matschnig.com/liebe-illusion/" target="_blank">Partnerschaften</a> einfach für unser authentisches Ich bedingungslos geliebt werden würden. Authentizität als Nonplusultra, und wir könnten uns ungehindert präsentieren, so wie wir es aus unserer kindlichen Perspektive gewohnt waren.</p>



<p>Aber sorry, die Realität hat andere Pläne, und das ist nicht zwangsläufig schlecht. In stabilen und erwachsenen Beziehungen, sei es im Beruf oder im Privatleben, müssen wir uns aufeinander zubewegen. Ja, das bedeutet, auch unangenehme Gefühle und unbequeme Gespräche zu schlucken, sich bewusst auf das Gegenüber einzulassen und nicht gleich beleidigt zu sein, wenn nicht alles nach unserer Nase geht.</p>



<p>Die Forderung <em>&#8222;Lieb mich so, wie ich bin&#8220;</em> sabotiert den Erfolg von Beziehungen. Im Job oder in der <a href="https://www.matschnig.com/geheimrezept-partnerschaft/">Partnerschaft</a> können wir nicht einfach jede Laune und jede neurotische Marotte ungefiltert ausleben. Hier sind <a href="https://www.matschnig.com/selbstreflexion-koerpersprache/">Selbstreflexion</a> und die Fähigkeit, sich zurückzunehmen, mitzufühlen und die Sichtweise des anderen zu verstehen, gefordert.</p>



<p><a href="https://www.matschnig.com/authentizitaet/">Authentizität</a> bedeutet nicht rauszuhauen, was einem gerade durch den Kopf schießt. In Führungsetagen &#8211; natürlich nicht bei Ihnen, sondern den anderen &#8211; mag das (leider) noch seinen Platz haben, wird aber zunehmend als Bumerang erkannt.</p>



<p>Authentizität in Beziehungen verlangt</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Rücksicht und Toleranz</li>



<li>Einhalten von Spielregeln</li>



<li>reflektiertes Agieren in Konfliktsituationen</li>



<li>sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen</li>



<li>Interesse am DU</li>
</ul>



<p>Die Frage, die wir uns stellen sollten: <em>&#8222;Was bringen wir mit zum (Verhandlungs-)Tisch?&#8220;</em>. Welche Launen bringe ich mit? Wie blicke ich auf den anderen? Wie behandle ich den anderen? Wir sehen alles immer nur durch unsere Brillen!</p>



<p>Eine gute Beziehung ist harte Arbeit – an uns selbst. Es ist nicht die Aufgabe des anderen, sich zu verändern ODER unsere Erwartungshaltung zu erfüllen. Was können wir ändern? Nur uns selbst.</p>



<p>Ja, es mag die romantische Vorstellung des bedingungslosen Geliebtwerdens zerstören, aber es spiegelt die Realität wider und ebnet den Weg zu tiefgreifenderen und nachhaltigeren Beziehungen – sei es im Beruf, in Freundschaften oder in romantischen Partnerschaften. Authentizität ist eben nicht immer bequem, aber sie ist der Weg zu Beziehungen mit Substanz und Tiefe.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><small><em>Bildquelle: MNStudio / istockphoto</em></small></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Authentisch als Führungskraft</title>
		<link>https://www.matschnig.com/fuehrungskraft-authentisch-glaubwuerdig-wirken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2023 05:25:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Charisma]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=16965</guid>

					<description><![CDATA[So wirken Sie glaubwürdig]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>„Sei authentisch!</strong>“ – ein Satz, der in Führungstrainings und Ratgebern ständig fällt.<br>Doch Hand aufs Herz: Ist das wirklich immer sinnvoll?</p>



<p>Vor einigen Jahren wurde ich von einem Personalleiter gebeten, an der Überzeugungskraft einer Führungskraft zu arbeiten. Die Reaktion meines Gegenübers:<br><em>„Ich möchte mich nicht verbiegen! Ich bin, wie ich bin.“</em><br>Mein Gedanke: <em>„Tja, und was können die anderen dafür?“</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Mythos Authentizität in der Führung</h2>



<p>Buchhandlungen sind voll mit Ratgebern zum Thema <a href="https://www.matschnig.com/authentizitaet/">Authentizität</a> – und inzwischen gibt es sogar „authentische Lebensmittel“. Aber die Vorstellung, immer „echt“ und ungefiltert zu sein, ist ein Trugschluss. Schon 1924 schrieb Helmuth Plessner:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><em>„Nichts ist künstlicher als der Mensch.“ </em></strong></p>
</blockquote>



<p>Besonders in Führungspositionen ist Contenance gefragt. Oder möchten Sie, dass Ihnen jemand im Affekt die ungefilterte Meinung ins Gesicht sagt? Wahrscheinlich nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Authentizität muss zugeschrieben werden</h2>



<p>Niemand kann von sich behaupten: „Ich bin authentisch.“ Authentizität – genau wie <a href="https://www.matschnig.com/charisma-erlernbar/">Charisma</a> – entsteht erst in der <a href="https://www.matschnig.com/so-schaerfen-sie-ihre-wahrnehmung/" target="_blank">Wahrnehmung</a> anderer. Mitarbeitende, Kund:innen, Partner oder Lieferanten entscheiden, ob Sie als authentisch und glaubwürdig wirken.</p>



<p>Der Schlüssel: <strong>Konsistenz</strong>. Ihre Umgebung sollte wissen, wie Sie in bestimmten Situationen reagieren. Das schafft Vertrauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Emotionen dosiert zeigen</h2>



<p>Führungskräfte sollten ihre wahren Emotionen nicht immer ungefiltert zeigen. Wer im Meeting cholerisch reagiert, bleibt lange negativ im Gedächtnis – und das Team wartet auf den nächsten Ausbruch.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Mein Rat:</h5>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Seien Sie immer spontan im Positiven – und zurückhaltend, reflektiert im Negativen.</strong></p>



<p>Das bedeutet nicht, Kritik zu vermeiden. Im Gegenteil: Rückmeldungen sind wichtig, aber sie sollten mit Empathie und Bedacht erfolgen.</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Authentisch wirken statt alles zeigen</h2>



<p>„Echt“ zu sein heißt nicht, jedes Gefühl ungebremst zu zeigen. Als Führungskraft geht es darum, bewusst zu steuern, <strong>wie</strong> Sie wirken – konsistent, vertrauenswürdig und glaubwürdig. So schaffen Sie ein Umfeld, in dem sich Menschen sicher fühlen und Ihnen gerne folgen.</p>



<p></p>



<p><span class="din-reg-18">Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</span></p>



<p><span style="font-size: 10pt;">Bild: ©wajditurki / Fotolia<br></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Don&#8217;t change me!?</title>
		<link>https://www.matschnig.com/dont-change-me/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jul 2022 07:30:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=6817</guid>

					<description><![CDATA[Kann Coaching die Wirkungskompetenz einer Führungskraft wirklich verändern?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><span class="din-reg-18">„Unser Chef benötigt ein Coaching!“. So die ersten Worte am Beginn einer Telefonkonferenz. „Es gelingt ihm nicht, bei Vorträgen den Spirit unseres Unternehmens und unserer Produkte zu transportieren. Und die Handelsvertreter gähnen schon, wenn er die ersten Worte spricht. Er muss an seiner <a href="https://www.matschnig.com/wirkung-ist-macht/" target="_blank">Wirkung</a> arbeiten!“ Harte Ansage, also vereinbarten wir ein <a href="https://www.matschnig.com/executive-coaching/">Wirkungs-Coaching</a> und wenige Wochen später kam ich ins Unternehmen. Höflich wurde ich von der Assistentin abgeholt, in das oberste Stockwerk ins Büro des CEOs geführt und wartete. Dann kam er zur Tür hinein und nach einer höflichen Begrüßung setzen wir uns an den Meetingtisch und führten ein längeres Kennenlerngespräch.</span></p>



<p><span class="din-reg-18">Wie üblich nutzte ich die Zeit bereits für meine erste Wirkungsanalyse. Ich war überrascht, denn seine <a href="https://www.matschnig.com/grundlagen-koerpersprache/" target="_blank">Körpersprache</a> war kongruent zu den Worten, die Stimmmodulation dynamisch, seine Sprache klar und er wirkte freundlich, nahbar und aufmerksam. Wir hatten eine richtig gute Konversation. Es gab jedoch einen Satz, der mich aufhorchen ließ: „Man kann keinen Menschen ändern, und schon gar nicht, wenn er über 50 ist.“ Indirekt sagte er mir damit: „Please don´t change me.“</span></p>



<h2 class="wp-block-heading"><span class="grey-25-med">Ich möchte nicht, dass Sie mich verändern!</span></h2>



<p><span class="din-reg-18">Ich erlebe es immer wieder, dass Kunden zu einem Coaching kommen und sagen „Ich möchte nicht, dass Sie mich verändern! Ich bin wie ich bin, und das ist gut so.“ Hier möchte ich klar stellen: Ich kann und möchte niemanden verändern. Alles, was ich in einem Coaching tue, ist, die besonderen Qualitäten meines Gegenübers zu erkennen und das Beste daraus herauszuholen, kurzum: eine positive <a href="https://www.matschnig.com/wirkung-als-kompetenz/" target="_blank">Wirkungskompetenz</a> zu implementieren, passend zur jeweiligen Person. Und das wollte ich auch in der anfangs geschilderten Situation schaffen. Deshalb: Nächster Schritt und Kamera an!</span></p>



<p><span class="din-reg-18">Nun passierte es: Die Videokamera lief, der CEO stellte sich hinter das Rednerpult und sollte zuerst nur einige Fragen beantworten, doch plötzlich war seine gute Ausstrahlung, die im face-to-face Gespräch noch so präsent war, verschwunden. Die Wirkung drehte sich sogar vollkommen ins Gegenteil. Dieser Mensch hier vor mir war nun hölzern, gehemmt, langweilig, uninteressiert, unsympathisch und kühl, seine Körpersprache paralysiert. Nun verstand ich, warum er bei Vorträgen und <a href="https://www.matschnig.com/vom-folienchaos-zur-wirkungsexzellenz/" target="_blank">Präsentationen</a> nicht wirkungskompetent und authentisch rüberkam: Der CEO hatte sich vor laufender Kamera schlicht und einfach verändert. Meine Aufgabe war es nun, diese aufmerksame, dynamische, freundliche Person wiederzufinden, die er während unseres Gesprächs war.</span></p>



<p><span class="din-reg-18">Es ist ein weit verbreitetes Phänomen, dass sich Menschen in entscheidenden Situationen verändern. Nur wichtig ist: Jeder sollte der bleiben, der ist. Und zwar in seiner besten Form. Jeder Mensch hat seine persönlich Wirkung in sich und keiner kann sie so gut ausspielen wie man selbst. Dafür braucht es einen inneren Kompass, um eine authentische Wirkung und positive Ausstrahlung zu erzeugen. Glauben Sie mir, <a href="https://www.matschnig.com/charisma-erlernbar/">Charisma</a> ist in jedem von uns vorhanden, man muss es nur hervorholen und wissen, wie man es erfolgreich einsetzt.</span></p>



<p><span class="din-reg-18">Was also empfahl ich nun dem um 180-Grad gedrehten CEO und was können Sie persönlich für sich und Ihre Wirkungskompetenz tun?</span></p>



<h2 class="wp-block-heading"><span class="grey-25-med">Der beste Kommunikator verändert nicht seinen Grundtypus</span></h2>



<p><span class="din-reg-18">Bleiben Sie die Person, die in Ihnen ist. <a href="https://www.matschnig.com/authentizitaet/" target="_blank">Authentizität</a> ist das A und O! Verändern Sie NICHT Ihre Wirkung, egal ob Sie auf einer Bühne stehen, ein Interview geben oder in einem Meeting sind. Vorausgesetzt Sie wirken interessant! Nehmen Sie sich selbst mit der Kamera aufm und sehen Sie sich die Aufzeichnung ohne Ton an. Bewerten Sie sich: Wirken Sie langweilig, okay, interessant, oder sogar positiv unvergesslich? Interessant ist okay, aber alles darunter heißt, Sie sollten an Ihrer Wirkung arbeiten!</span></p>



<h2 class="wp-block-heading"><span class="grey-25-med">Weg mit vorgefertigten Redemanuskripten</span></h2>



<p><span class="din-reg-18">Sprechen Sie frei und in einfachen, bildhaften, emotionalen Worten. Ziehen Sie sich aus einer vorgefertigten Rede die Stichwörter heraus und sprechen Sie mithilfe eines Stichwortzettels. Dass Sie sich nicht hinter einem Rednerpult verstecken sollten, versteht sich von selbst. Machen Sie sich „verwundbar“ und zeigen Sie Ihr gesamtes Wesen den Zuhörern. Stehen Sie beispielsweise zu Versprechern. Das macht Sie menschlich und damit sympathisch.</span></p>



<h2 class="wp-block-heading"><span class="grey-25-med">Es ist immer ein Dialog</span></h2>



<p><span class="din-reg-18">Die Zuhörer sprechen zwar häufig nicht zurück, aber sie senden Signale und indirekt über die Körpersprache empfangen Sie die Signale der Zuhörer. Lernen Sie, körpersprachliche Signale zu lesen.</span></p>



<p><span class="din-reg-18"><a href="https://www.matschnig.com/selbstreflexion/">Selbstreflexion</a> ist gefragt: Umso höher die Position, desto geringer die Reflexion. Deshalb empfehle ich jeder Führungskraft, sich regelmäßig zu reflektieren, und zwar in allen Bereichen, vor allem auch in Bezug auf ihre Wirkung. Denn die Wirkungskompetenz hat die Sachkompetenz überholt. Nur wenn eine Führungskraft gut wirkt, dann wird sie auch gehört.</span></p>



<p><span class="din-reg-18">Der CEO war ganz erstaunt, als er sich sein Video ohne Ton anschaute. „So wirke ich also auf andere!“, sagte er verblüfft. „Dabei meine ich das doch ganz anders.“ Schnell merkte er, wo es haperte und warum ihm seine Nervosität, die er ohne Kamera nicht an den Tag legte, im Wege stand. Nach einigen weiteren Übungen hatte er seine Wirkungskompetenz bereits deutlich verbessert und es fiel ihm sichtbar leichter, frei und ungehemmt vor der Kamera zu reden.</span><br></p>



<p><span class="din-reg-18">Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache und Wirkungskompetenz</span></p>



<p><span style="font-size: 10pt;">Illustration: Shai_Halud / Shutterstock.com</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Körpersprache lernen</title>
		<link>https://www.matschnig.com/koerpersprache-lernen-das-kann-jeder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Nov 2021 10:44:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Video-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Fox Effekt]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache lernen]]></category>
		<category><![CDATA[nonverbale Signale]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=31723</guid>

					<description><![CDATA[Warum jeder seine Wirkung trainieren kann]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>„Übung ist alles, und insofern ist Genie Charakter.“ </strong><br><strong>– Christian Morgenstern</strong></p>



<p>Wir wirken immer. Die Frage ist nur: <strong>Wie?</strong></p>



<p>Schon 1970 stellten sich US-amerikanische Wissenschaftler die Frage, ob es möglich sei, eine Gruppe von Experten mit einem Vortrag voller Nonsens so zu täuschen, dass sie ihn begeistert aufnehmen.</p>



<p>Sie engagierten einen Schauspieler und trainierten seinen Auftritt tagelang. Das Ergebnis: Sämtliche Experten klebten an den Lippen des brillanten Vortragsstils – und bemerkten nicht, dass der Inhalt völliger Unsinn war.</p>



<p>Seitdem heißt diese Studie <strong>„Dr.-Fox-Effekt“</strong>.</p>



<p>Die Erkenntnis: So überzeugend Ihre Inhalte auch sein mögen – <strong>wirklichen Erfolg erreichen Sie nur mit einer starken <a href="https://www.matschnig.com/wirkung-ist-macht/" target="_blank">Wirkung</a>, also einer überzeugenden <a href="https://www.matschnig.com/grundlagen-koerpersprache/" target="_blank">Körpersprache</a></strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Körpersprache entscheidend ist</h2>



<p>Wenn wir einem Menschen begegnen, nehmen wir zuerst seine Körpersprache wahr. Worte spielen am Anfang nur eine untergeordnete Rolle. Studien zeigen: <strong>Über 60 % unserer Kommunikation läuft nonverbal.</strong></p>



<p>Menschen folgen Menschen mit ausdrucksstarker Körpersprache. Würden Sie einem Chef vertrauen, der wie ein Mauerblümchen um die Ecke schielt? Oder einem <a href="https://www.matschnig.com/leere-gesten-trump-biden/" target="_blank">Politiker</a> Ihre Stimme geben, der zusammengesunken mit hängenden Schultern ein Interview gibt? Wohl kaum.</p>



<p>Mächtige Menschen setzen bewusst oder unbewusst <strong>nonverbale Signale und rhetorische Mittel</strong> ein, um ihre Ziele zu erreichen. Sie demonstrieren Stärke durch Haltung, <a href="https://www.matschnig.com/macht-der-gesten/" target="_blank">Gestik</a>, Mimik und Stimme.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Körpersprache lässt sich trainieren</h2>



<p>Die gute Nachricht: <strong>Körpersprache ist erlernbar.</strong></p>



<p>Natürlich gibt es universelle, genetisch festgelegte Reaktionen – etwa <a href="https://www.matschnig.com/das-gesicht-sagt-mehr-als-1000-worte/" target="_blank">Mikroausdrücke</a> oder vegetative Reaktionen. Doch der Großteil unserer Körpersprache ist <strong>antrainiert</strong>, kulturell und soziologisch geprägt.</p>



<p>Viele Menschen fragen sich: <a href="https://www.matschnig.com/koerpersprache-veraendern/">Kann man Körpersprache überhaupt verändern?</a> Die klare Antwort lautet: Ja – und zwar mit dem richtigen Training. Was wir uns antrainieren, können wir auch wieder abtrainieren – und durch bessere Muster ersetzen.</p>



<p>In meinen <a href="https://www.matschnig.com/seminar-wirkung-immer-ueberall/">Seminaren</a> und <a href="https://www.matschnig.com/executive-coaching/">Coachings</a> habe ich wahre Metamorphosen erlebt: Menschen, die durch konsequentes Training ihre <strong>Ausstrahlung und Wirkungskompetenz</strong> enorm verbessert haben.</p>



<p>Von nichts tun, ändert sich nichts. Aber: <strong>Es funktioniert bei jedem.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Neuroplastizität: Das Gehirn lernt mit</h2>



<p>Wir kommen nicht als fertiges Produkt auf die Welt. Unser Gehirn ist ein lernender Schwamm. Jede Erfahrung, die wir machen, verändert die synaptischen Verschaltungen – und damit auch unsere Körpersprache.</p>



<p>Das bedeutet: <strong>Sie können Ihr Auftreten jederzeit verbessern.</strong><br>Mit jedem Training <a href="https://www.matschnig.com/selbstbewusstsein-staerken-tipps/">stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein</a>, Ihre <a href="https://www.matschnig.com/praesenz-ausstrahlung/" target="_blank">Präsenz</a> und Ihre Wirkung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Wirkung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von Übung, Training und Bewusstsein. Körpersprache lernen heißt: sich selbst verändern, Muster durchbrechen und Wirkungskompetenz aufbauen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Es ist harte Arbeit – aber es lohnt sich. Denn mit jeder Geste, jedem Blick und jeder Haltung senden Sie Botschaften, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.</strong></p>
</blockquote>



<p>Deshalb &#8211; abonnieren Sie jetzt gleich meinen Youtube-Kanal und verpassen Sie die nächste Folge nicht.<br><a href="https://bit.ly/3z2KYPu" target="_blank" rel="noopener">https://bit.ly/3z2KYPu</a></p>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>







<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Bild: Kapitosh / Shutterstock.com</em></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kongruenz &#8211; Stimmig von Kopf bis Fuß</title>
		<link>https://www.matschnig.com/kongruenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2020 10:09:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Kongruenz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=28574</guid>

					<description><![CDATA[So wirken auch Sie authentisch]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><em>„Im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit sind wir alle Schauspieler.<br>Dabei echt zu wirken ist die Kunst.“</em></strong></p>
</blockquote>



<p>Denkt man an Kongruenz, ist die <a href="https://www.matschnig.com/authentizitaet/">Authentizität</a> nicht fern. Der Ausdruck „kongruent sein“ ist weniger geläufig, trifft die Sache aber gut auf den Punkt. Bei Kongruenz geht es, wie auch bei der Authentizität, um den Eindruck von Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit.</p>



<p>Diese positiven Attribute werden uns von anderen Menschen zugestanden; sie werden also zuerkannt, nachdem unser Verhalten bewertet wurde: Wenn die <a href="https://www.matschnig.com/auf-drei-ebenen-ueberzeugen/">drei Ebenen der Kongruenz</a> &#8211; <a href="https://www.matschnig.com/grundlagen-koerpersprache/" target="_blank">Körpersprache</a>, Stimmqualität und Worte &#8211; dieselbe Botschaft vermitteln, wirken Sie stimmig und damit authentisch.</p>



<p>Eine kongruente Persönlichkeit wirkt flexibel, spontan, selbstsicher, ungekünstelt, in sich ruhend, selbstsicher, glaubwürdig, kreativ. Es wäre jedoch ein Fehler, <a href="https://www.matschnig.com/charisma-erlernbar/">charismatische Menschen</a> als perfekter, zufriedener, <a href="https://www.matschnig.com/gluecklich/" target="_blank">glücklicher</a> zu betrachten. Bei öffentlichen Auftritten mag ihre <a href="https://www.matschnig.com/wirkung-ist-macht/" target="_blank">Wirkung</a> kongruent sein, wie es jedoch in ihrem Inneren aussieht, wie sie sich privat geben, das steht auf einem anderen Blatt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Kongruenz bedeutet letztlich: <strong>authentisch wirken</strong>. <a href="https://www.matschnig.com/koerpersprache-authentisch/">Hier erfahren Sie, wann Körpersprache wirklich authentisch ist.</a></p>
</blockquote>



<p><span class="din-reg-18">Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</span></p>



<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Illustration: LinGraphics / Shutterstock.com</em></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit Empathie die Beziehung stärken</title>
		<link>https://www.matschnig.com/mit-empathie-die-beziehung-staerken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2020 07:58:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Mitfühlen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=28403</guid>

					<description><![CDATA[„Wo es an Empathie mangelt, wird jede Beziehung schal.“
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>So wie <a href="https://www.matschnig.com/authentizitaet/">Authentizität</a> ist <strong>Empathie</strong> ein überstrapaziertes Wort in vielen aktuellen Diskussionen. In ihm schwingt vieles mit: Mitgefühl, <a href="https://www.matschnig.com/empathie-verstehen-und-bewusst-einsetzen/" target="_blank">Einfühlungsvermögen</a>, Rücksichtnahme, Verständnis, Sensibilität. Während Authentizität stets etwas schwammig bleibt, sind zumindest die Grundlagen für Empathie wissenschaftlich abgesichert. Hirnforscher haben entdeckt, dass die Spiegelneuronen unseres Gehirns es ermöglichen, dass wir uns in andere Menschen hineinversetzen können. Wir müssen nur sehen, wie jemand in eine Zitrone beißt, und schon verziehen wir den Mund. Die Spiegelneuronen sind auch schuld, wenn wir im Kino weinen. Wir fühlen mit den Figuren im Film mit, spüren ihren Schmerz, ihr Glück, ihre Euphorie. Ohne diese Hirnzellen, die uns helfen, das Gefühlsleben anderer Menschen zu spiegeln, wäre Empathie nicht denkbar. Dank Empathie können wir besser verstehen, wie uns andere wahrnehmen.</p>



<p>Mit Empathie bauen wir eine Beziehung zum Gegenüber auf. Wir spiegeln eine ähnliche Emotion zurück. Wir zeigen dadurch, dass wir den anderen mögen, und weil er das fühlt, mag er uns ebenfalls. Menschen mögen Menschen, die ihnen ähnlich sind. Empathie basiert darauf, in anderen Menschen Ähnliches oder Gemeinsames zu entdecken. Ähnliche oder gleiche Meinungen, Überzeugungen, Eigenschaften. Was uns ähnelt, mögen und bevorzugen wir. Das ist tief in uns verwurzelt und natürlich ist es uns etwas unangenehm, uns dies einzugestehen. Lässt es sich doch schnell als Ignoranz und Borniertheit auslegen, als unheilvolle Bestätigung, dass wir das Fremde ablehnen und nur das Vertraute schätzen. Auch hier ist ein aufgeklärter Blick wichtig.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">Gute Empathiker zeichnen sich dadurch aus, dass sie in so gut wie jedem Menschen eine Ähnlichkeit erkennen können. Sie knüpfen leichter Beziehungen zu anderen, kommunizieren besser.</h2>
</blockquote>



<p>Aus diesen Gründen scheint Empathie derart so angesagt zu sein. Im Berufsleben, in der <a href="https://www.matschnig.com/liebe-illusion/" target="_blank">Partnerschaft</a>, im täglichen Miteinander. Überall geht es heutzutage um reibungsloses Kommunizieren, um Konfliktvermeidung, Harmonie, Balance. Und da kommt die Schlüsselkompetenz Empathie wie gerufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tipps für mehr Empathie:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Gehen Sie unvoreingenommen auf andere zu. Seien Sie offen für das „Andere“.</strong></li>



<li><strong>Haben Sie Geduld. Empathie ist keine schnelle Nummer.</strong></li>



<li><strong>Lernen Sie Ihr Gegenüber genau wahrzunehmen.</strong></li>



<li><strong>Zeigen Sie Interesse.</strong></li>



<li><strong>Nehmen Sie Anteil an Gefühlen.</strong></li>



<li><strong>Interessieren sie sich für Ihr Gegenüber und bleiben Sie verständnisvoll.</strong></li>
</ul>



<p><br>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Bild: arloo / Shutterstock.com</em></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Coach dich selbst!</title>
		<link>https://www.matschnig.com/coach-dich-selbst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2020 08:18:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsttest]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=26477</guid>

					<description><![CDATA[Sich selbst kennen. Wissen, wer und wie man ist.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sich der eigenen Stärken und Schwächen bewusst sein ist die Grundvoraussetzung für eine authentische Lebenseinstellung. Allerdings handelt es sich dabei nur um die theoretische Prüfung. Wer sich selbst gut kennt, hat schon mal das nötige Rüstzeug. Was jedoch noch fehlt, ist die praktische Anwendung dieses kostbaren Wissens. Das umzusetzen, was wir über uns herausfinden, und diese Kenntnis in unser tägliches Leben zu integrieren, ist die wahre Kunst und das wahre Geheimnis eines authentischen Lebens.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der folgende kleine Test hilft Ihnen herauszufinden, wie fit Sie bereits in der »Authentizitäts-Praxis« sind.</h2>



<p>Lesen Sie sich die folgenden Aussagen genau durch und entscheiden Sie für sich, ob Sie sich darin wiederfinden. Je nachdem, mit wie vielen Aussagen Sie übereinstimmen, erfahren Sie dann, was Sie »praktisch« noch tun können, um ein authentischeres Leben zu führen.</p>



<p>1. Wenn Sie auf eine noch fremde Person treffen, dann begegnen Sie dieser unvoreingenommen und fangen nicht automatisch an, sich mit ihr zu vergleichen. Sie fühlen sich nicht schlechter, hässlicher oder inkompetenter als andere, sondern treten allen Menschen freundlich, offen und selbstbewusst entgegen. Ebenso geht es Ihnen, wenn Sie beispielsweise eine Zeitschrift durchblättern und mit perfekten Werbefotos von durchweg attraktiven Menschen konfrontiert werden. Sie sehen darin keinen Grund, an sich und Ihrem Erscheinungsbild zu zweifeln. Sie stehen zu Ihrem Aussehen und akzeptieren auch den einen oder anderen »Makel«.</p>



<p>2. Sie empfinden Ihr Leben als das Produkt Ihrer eigenen Entscheidungen, Wünsche und Pläne. Wenn alles so läuft, wie Sie sich das vorstellen, sind Sie zu Recht stolz auf sich und empfinden solche kleinen Erfolge als Motivation, Ihre Ziele weiterzuverfolgen. Läuft es mal nicht so gut, geben Sie nicht anderen die Schuld daran, sondern stecken Ihre Energie in die Lösung des Problems.</p>



<p>3. Sie sind stets offen für neue spannende Impulse und Denkanstöße, die Sie im Leben weiterbringen und Ihnen immer wieder neue Perspektiven eröffnen. Trotzdem übernehmen Sie nicht ohne Weiteres jedes Credo, sondern hinterfragen einen Ansatz, bevor Sie ihn Ihrer persönlichen Sammlung an Lebensweisheiten hinzufügen.</p>



<p>4. Sie konzentrieren sich auf Ihre Stärken, weil Sie wissen, dass Sie hier am meisten erreichen können – sei es im Job oder im Privaten. Auf der anderen Seite hadern Sie nicht mit Ihren Schwächen, sondern versuchen, in diesen Bereichen das Beste aus Ihren Fähigkeiten zu machen oder suchen sich Partner, die auf diesem Gebiet stark sind und Sie unterstützen. Wenn Ihnen ein Fehler unterläuft, stehen Sie dafür gerade und empfinden einen kleinen Ausrutscher nicht gleich als persönliche Niederlage.</p>



<p>5. Werden Sie nach Ihren Lebenszielen gefragt, müssen Sie nicht lange überlegen, sondern können spontan darlegen, was Sie im Leben erreichen wollen, beruflich, familiär oder persönlich. Und Sie können auch erklären, warum Sie diese Ziele erreichen wollen und was Ihnen jedes einzelne bedeutet.</p>



<p>6. Wenn Sie eine Entscheidung getroffen haben, stehen Sie auch dazu und zweifeln nicht an ihrer Richtigkeit. Sie vertrauen Ihrem eigenen Urteilsvermögen und lassen sich in dieser Hinsicht nicht durch andere verunsichern. Ihr Bauchgefühl hat Sie in entscheidenden Momenten noch nie im Stich gelassen und selten haben Sie einen Entschluss im Nachhinein bereut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswertung: Wie gut verstehen Sie sich mit sich selbst?</h2>



<p>Sich selbst so anzunehmen wie man ist und dem eigenen Bauchgefühl zu vertrauen, bringt Sie in allen Lebenslagen weiter und hilft Ihnen, ein ausgeglichenes Leben zu führen. Je nachdem, in wie vielen Aussagen Sie sich am ehesten wiederfinden, verfügen Sie über eine ordentliche Portion Selbstachtung und <a href="https://www.matschnig.com/selbstvertrauen/" target="_blank" rel="noopener">Selbstvertrauen</a> oder können Ihr Verhältnis zu Ihrem inneren Ich noch optimieren. Hier die Auflösung:</p>



<h5 class="wp-block-heading">Sie finden sich in 1 bis 2 der getroffenen Aussagen wieder?<br>Hausaufgaben für Ihr persönliches Selbstcoaching:</h5>



<p>Sie kennen sich schon ganz gut, haben konkrete Ziele und Vorstellungen, eine feste Meinung zu den Fragen des Lebens. Sie wissen, was Sie wollen, was Ihnen guttut und wo Ihre Stärken liegen. In Ihrem Alltag ist davon allerdings davon noch nicht ganz so viel zu spüren. Sie lassen sich manchmal noch recht leicht von Ihrem Weg abbringen und werden häufig unsicher, wenn andere Menschen Ihre Meinungen&nbsp;und Vorstellungen nicht teilen. Oft hinterfragen Sie Entscheidungen im Nachhinein und sind sich nicht ganz sicher, richtig geurteilt zu haben. Auch Ihre Sicht auf sich selbst kann schnell durch andere beeinflusst werden und ist daher nicht immer sehr positiv.</p>



<p>Was das für Sie bedeutet? Konzentrieren Sie sich mehr auf sich selbst! Sie messen dem Urteil anderer in der Regel zu viel Bedeutung bei und degradieren damit Ihre eigene Intuition, der Sie oftmals weniger Glauben schenken. Blenden Sie in wichtigen Situationen die Menschen und Meinungen um Sie herum einfach aus und hören Sie nur auf Ihren Bauch. Er wird Ihnen garantiert die richtige Antwort geben. Der Effekt: Je mehr Sie Ihre Beziehung zu sich selbst pflegen, desto besser lernen Sie, sich selbst zu verstehen und zu mögen. Betrachten Sie sich dagegen mit den Augen anderer, wird Ihr Urteil immer kritisch ausfallen. Völlig zu Unrecht, denn Sie finden tausend Gründe, sich fast bedingungslos zu mögen – Sie müssen nur hinsehen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Sie finden sich in 3 bis 4 der getroffenen Aussagen wieder?<br>Hausaufgaben für Ihr persönliches Selbstcoaching:</h5>



<p>Sie verlieren Ihre Ziele nicht so schnell aus den Augen und haben eine ganz genaue Vorstellung davon, was Sie im Leben erreichen möchten. Trotzdem haben Sie von Zeit zu Zeit das Gefühl, das es allen anderen&nbsp;leichter fällt, voranzukommen, Erfolg zu haben, <a href="https://www.matschnig.com/gluecklich/" target="_blank" rel="noopener">glücklich</a> zu sein usw. Gründe für diese »Ungerechtigkeit« gibt es Ihrer Meinung nach mehrere.</p>



<p>Zum einen fühlen Sie sich oft vom Schicksal und den äußeren Umständen benachteiligt und wähnen das Glück auf der Seite der anderen. Hinzu kommen Ihre persönlichen Defizite, von deren Existenz Sie überzeugt sind, und die Sie ebenfalls für Rückschläge oder Durststrecken verantwortlich machen. Aus diesem Grund erscheinen Ihnen andere Menschen daher oft hübscher, erfolgreicher, klüger, sportlicher oder <a href="https://www.matschnig.com/charisma-erlernbar/" target="_blank" rel="noopener">charismatischer</a>. Schluss damit! Steigen Sie nicht zu tief ins Jammertal hinab und machen Sie sich eines bewusst: Sie allein haben das Steuer in der Hand und geben die Route vor. Erstens gehören kleinere und auch größere Niederlagen nun mal zum Leben dazu und zweitens hindert Sie niemand daran, das Ruder herumzureißen und erneut auf Kurs zu gehen.</p>



<p>Außerdem: Je mehr Sie sich auf Ihre Stärken besinnen und von diesen profitieren, desto realistischer werden Sie die Menschen in Ihrer Umgebung wahrnehmen, die sich ebenso wie Sie mit persönlichen Schwächen und Zeiten des Misserfolgs auseinandersetzen müssen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Sie finden sich in 5 bis 6 der getroffenen Aussagen wieder?<br>Hausaufgaben für Ihr persönliches Selbstcoaching:</h5>



<p>Kaum etwas oder jemand kann Sie von Ihrer Meinung und Ihrer Lebensphilosophie abbringen, denn Sie kennen sich selbst besser als jeder andere und – das Wichtigste – Sie sind mit sich im Reinen und können aus dieser ausgeglichenen Lebenshaltung eine Menge Energie schöpfen. Wenn es jedoch darum geht, Entscheidungen zu treffen, kommen Sie gelegentlich ins Straucheln und trauen sich selbst nicht immer über den Weg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Tipp</h2>



<p>Suchen Sie den Dialog mit Ihrem inneren Ich. Wenn Sie sich nicht sicher sind und sich zwischen&nbsp;Ihrem Bauchgefühl und einer anderen Sichtweise der Dinge hin- und hergerissen fühlen, sollten Sie das Problem mit sich selbst ausdiskutieren. Wägen Sie die Pros und Kontras ab und treffen Sie »gemeinsam« eine Entscheidung. Je häufiger Sie damit richtig liegen, desto leichter wird es Ihnen von Mal zu Mal fallen, sich selbst voll und ganz zu vertrauen.</p>



<p>Sich selbst so anzunehmen, wie man ist, bringt Sie in allen Lebenslagen weiter. Nutzen Sie Selbstcoaching als Werkzeug, um Ihr Leben authentischer, selbstbewusster und erfüllter zu gestalten.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><em><span style="font-size: 10pt;">Bild: rudall30 / Shutterstock.com</span></em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wann wirkt unsere Körpersprache „authentisch“?</title>
		<link>https://www.matschnig.com/koerpersprache-authentisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2019 07:43:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[extrovertiert]]></category>
		<category><![CDATA[introvertiert]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=23794</guid>

					<description><![CDATA[Ihre Körpersprache muss zu Ihnen passen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Jeder Mensch ist unterschiedlich – wieso sollten wir also alle die gleiche <a href="https://www.matschnig.com/grundlagen-koerpersprache/" target="_blank">Körpersprache</a> sprechen? Auch wenn wir dieselben Signale und dieselbe <a href="https://www.matschnig.com/macht-der-gesten/" target="_blank">Gestik</a> und Mimik benutzen, so gibt es bezüglich der nonverbalen Kommunikation doch erhebliche Unterschiede. Dies liegt daran, dass jeder von uns seinen Körper mehr oder weniger intensiv als Sprachrohr benutzt.</p>



<p>Betrachten wir zum Beispiel einen sehr <strong>extrovertierten</strong> Menschen. Seine gesamte Körpersprache wirkt sehr energiegeladen und lebhaft. Das zeigt sich sowohl in ausladenden und überschwänglichen <a href="https://www.matschnig.com/gesten-wirken-immer/" target="_blank" rel="noopener">Gesten</a>, die vorwiegend vom Körper wegführen, als auch in einer ausdrucksstarken Mimik. Neben einer tendenziell aufrechten Haltung zeichnet diesen Typus außerdem eine schnelle und tänzelnde Gangart aus.</p>



<p>Ganz anders der <strong>introvertierte</strong> Typ. Bei ihm wirkt alles gedämpft: wenig Mimik, kleine Gesten, die meist zum Körper hinführen und eine gebückte Haltung. Diese minimale Körpersprache verrät kaum etwas, weshalb Menschen dieses Typus zunächst schwer durchschaubar sind.</p>



<p>Soviel zur Theorie. Im wirklichen Leben ist natürlich niemand ein hundertprozentig extrovertierter oder introvertierter Mensch, sondern findet sich irgendwo dazwischen wieder.</p>



<p>Doch was genau für ein »Typ« Sie sind, ist auch nicht das ausschlaggebende, wenn es um <a href="https://www.matschnig.com/wirkung-ist-macht/" target="_blank">Wirkung</a>, und vor allem um authentische Wirkung geht. Niemand kann aus seiner Haut und soll sich auch nicht zwanghaft ändern. Wenn Sie eher ein zurückhaltender Mensch sind, dann ist das so. Und es ist völlig in Ordnung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wichtig ist nur eines: Ihre Körpersprache muss zu Ihnen passen.</h2>



<p>Sie muss Ihre Persönlichkeit und Individualität unterstreichen und nicht verdecken. Selbstverständlich kann ein schüchterner Mensch versuchen, ein wenig selbstbewusster aufzutreten – trotzdem wird er sich nicht in einen souveränen Showmaster verwandeln, indem er einfach extremer gestikuliert. Denn eine »fremde« Körpersprache zu adaptieren, ändert nichts an der eigenen Persönlichkeit, sondern bewirkt nur, dass Sie »verkleidet«, unauthentisch und damit unsympathisch wirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: </h2>



<p>Menschen, die sich verstellen, die gekünstelt und unecht wirken, sind uns automatisch unsympathisch. Der Grund: Sie sind nicht sie selbst &#8211; sie sind unauthentisch. Dabei ist es gar nicht schwer, echt zu sein und trotzdem zu »wirken«. Wer sich treu bleibt, kann einen authentischen und zugleich sympathischen und souveränen Eindruck hinterlassen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Authentische Wirkung hängt eng mit <strong>Kongruenz</strong> zusammen – also der Stimmigkeit von Körpersprache, <a href="https://www.matschnig.com/stimme-der-ton-macht-die-musik/" target="_blank">Stimme</a> und Worten. <a href="https://www.matschnig.com/kongruenz/">Lesen Sie hier, was Kongruenz bedeutet und wie sie wirkt.</a></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Wenn Sie Ihre Authentizität noch stärker untermauern möchten, lohnt ein Blick auf die <strong>drei Ebenen der Kongruenz</strong>: Glaubwürdigkeit, Emotion und Argumente. <a href="https://www.matschnig.com/auf-drei-ebenen-ueberzeugen/">Hier geht’s zum Artikel.</a></p>
</blockquote>
</blockquote>



<p>Ihre Monika Matschnig<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Bild: Pewara Nicropithak / Shutterstock.com</em></span></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Authentizität</title>
		<link>https://www.matschnig.com/authentizitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Sep 2018 07:23:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[authentisch]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=21996</guid>

					<description><![CDATA[Zwischen Selbstinszenierung und echter Stimmigkeit]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><em>„Be a fake version of yourself – if possible, the best one!”</em></strong></p>
</blockquote>



<p><strong>Authentizität </strong>gilt heute als eine der wichtigsten Eigenschaften für persönliche Ausstrahlung, beruflichen Erfolg und zwischenmenschliche Beziehungen. Führungskräfte sollen authentisch wirken, Social-Media-Profile sollen „echt“ sein, und auch im Privatleben wird Ehrlichkeit als Schlüssel zu Vertrauen und Nähe gepriesen.</p>



<p>Doch was bedeutet es wirklich, <strong><em>authentisch</em> </strong>zu sein? Ist es überhaupt möglich, immer ganz „man selbst“ zu sein? Und wo liegt die Grenze zwischen gesunder Selbstoffenbarung und unkluger Naivität?</p>



<p>Dieser Artikel räumt mit Mythen rund um Authentizität auf, zeigt, warum Authentizität immer situationsabhängig ist und gibt Ihnen praxisnahe Tipps, wie Sie stimmig auftreten, ohne sich selbst zu verraten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Die Mär der Authentizität – warum „Sei einfach du selbst!“ nicht reicht</h2>



<p>Der Strategieberater <strong>Jan Hiesserich</strong> und die Wirtschaftsjournalistin <strong>Ursula Weidenfeld</strong> warnen vor einem blinden Festhalten am Authentizitäts-Ideal. Die Vorstellung, dass „das Unverfälschte“ automatisch zu Erfolg führt, sei fahrlässig.</p>



<p><strong>Der Grund:</strong> Wir alle erfüllen im Alltag verschiedene Rollen – ob als Führungskraft, Elternteil, Freund oder Kollege. Jede Rolle bringt Erwartungen, Normen und Verhaltensweisen mit sich. Wer im Job zu viel von seinem Innenleben preisgibt, riskiert Missverständnisse, <a href="https://www.matschnig.com/konstruktiv-mit-konflikten-umgehen/" target="_blank">Konflikte</a> oder gar Karriereschäden.</p>



<p><strong>Praxisbeispiel:</strong> Eine Führungskraft, die alle Zweifel und Unsicherheiten offenlegt, wirkt vielleicht ehrlich – läuft aber Gefahr, an Autorität zu verlieren. Im Beruf geht es daher nicht darum, <em>alles</em> von sich zu zeigen, sondern die Facetten, die in der jeweiligen Rolle hilfreich sind.</p>



<p><strong>Fazit:</strong> Authentizität bedeutet nicht, jede Emotion ungefiltert nach außen zu tragen, sondern <strong>stimmig</strong> zu handeln – innen wie außen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Das „authentische Ich“ – eine Illusion?</h2>



<p>Soziale Medien sind voll von vermeintlich „echten“ Einblicken in das Leben anderer. Plattformen, die „ungefilterte“ Fotos fordern, wollen den Inszenierungsdruck durchbrechen. Doch selbst ein spontanes Selfie ist immer noch eine Inszenierung.</p>



<p>Der französische Philosoph <strong>Jean-Paul Sartre</strong> brachte es auf den Punkt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><em>„Der Mensch ist nicht ‘an sich’, sondern immer auch ‘für sich’ und ‘für andere’.“</em></strong></p>
</blockquote>



<p>Wir sind niemals völlig „wir selbst“. Unser Verhalten ändert sich je nach Kontext:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>In der Familie</strong> sind wir anders als im Meeting.</li>



<li><strong>Im Restaurant</strong> benehmen wir uns anders als auf der Couch.</li>



<li><strong>Unter Freunden</strong> sprechen wir anders als mit Vorgesetzten.</li>
</ul>



<p>Das „authentische Ich“ ist daher <strong>keine feste Größe</strong>, sondern eine Momentaufnahme, die sich wandelt – durch Erfahrungen, Situationen und die Menschen um uns herum. Der Soziologe <strong>Helmuth Plessner</strong> formulierte es zugespitzt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><em>„Der Mensch ist von Natur aus künstlich. Authentisch sind nur Tiere.“</em></strong></p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">3. Was macht authentische Menschen aus?</h2>



<p>Trotz der Vielschichtigkeit gibt es klare Merkmale, an denen wir authentische Menschen erkennen. Sie wirken <strong>stimmig</strong> – das, was sie sagen, tun und ausstrahlen, passt zusammen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">3 Eigenschaften authentischer Menschen:</h5>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Offenheit und Klarheit:</strong> Sie stehen zu ihren Bedürfnissen und kommunizieren diese ehrlich – auch auf die Gefahr hin, dass nicht jeder damit einverstanden ist.</li>



<li><strong><a href="https://www.matschnig.com/selbstakzeptanz-charisma/" target="_blank">Selbstakzeptanz</a>:</strong> Sie nehmen ihre Stärken und Schwächen an, ohne ständig an sich „herumdoktern“ zu wollen.</li>



<li><strong>Konsequenz:</strong> Sie handeln im Einklang mit ihren Werten und leben vor, was sie sagen.</li>
</ol>



<p><strong>Beispiel aus dem Arbeitsalltag:</strong><br>Sie bekommen einen neuen Kollegen, der ständig plaudern möchte, während Sie konzentriert arbeiten wollen. Wenn Sie aus Höflichkeit behaupten, es störe Sie nicht, handeln Sie unaufrichtig – vor allem sich selbst gegenüber. Ein klares, respektvolles Gespräch zu Beginn hätte Missverständnisse verhindert und langfristig für ein besseres Miteinander gesorgt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Authentizität im Berufsleben – ein pragmatischer Ansatz</h2>



<p>In vielen Unternehmen steht Authentizität weit oben in Anforderungsprofilen für Führungskräfte. Gemeint ist dabei weniger das kompromisslose Ausleben der eigenen Eigenheiten, sondern <strong>glaubwürdiges, vorbildliches Verhalten</strong>.</p>



<p>Eine Führungskraft gilt als authentisch, wenn sie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>vorlebt</strong>, was sie fordert,</li>



<li><strong>werteorientiert</strong> handelt (Fairness, Offenheit, Respekt),</li>



<li><strong>klar und nachvollziehbar</strong> kommuniziert.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">5. Fazit: Authentisch sein heißt, stimmig zu sein</h2>



<p><strong>Authentizität</strong> bedeutet nicht, in jeder Sekunde unverfälscht und „roh“ aufzutreten. Vielmehr geht es um <strong>Stimmigkeit</strong>: Passen Ihre inneren Werte zu dem, was Sie nach außen zeigen?</p>



<p>Prüfen Sie für sich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stimmen Selbstbild und Fremdbild überein?</li>



<li>Handeln Sie im Einklang mit Ihren Werten?</li>



<li>Kommunizieren Sie Ihre Bedürfnisse klar?</li>
</ul>



<p>Wenn <strong>Innen und Außen</strong> zusammenpassen, wirken Sie authentisch – und genau das bleibt bei anderen in Erinnerung.</p>



<p><br>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Bild: Microba Grandioza / ©shutterstock.com</em></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
