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	<title>Präsenz Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
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	<description>Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</description>
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	<title>Präsenz Archiv - Körpersprache und Wirkungskompetenz für Führungskräfte, Manager, Politiker</title>
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		<title>Die Kraft der Langsamkeit</title>
		<link>https://www.matschnig.com/die-kraft-der-langsamkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2025 06:20:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Langsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Langsamsprechen]]></category>
		<category><![CDATA[Pausen]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentieren]]></category>
		<category><![CDATA[Präsenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkung]]></category>
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					<description><![CDATA[„Langsam sprechen ist das neue Schnell.“]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>„Langsam sprechen ist das neue Schnell.“ </em>Dieser Satz klingt im ersten Moment paradox, besonders in einer Welt, in der Geschwindigkeit als Zeichen von Intelligenz, Kompetenz und Effizienz gilt. Doch gerade beim <a href="https://www.matschnig.com/ist-praesentieren-erlernbar/">Präsentieren</a> liegt die Kraft oft im Gegenteil: im Innehalten, im langsamen Entwickeln von Gedanken – und in der Stille zwischen den Sätzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Langsamkeit wirkt</h2>



<p>Je komplexer oder bedeutender ein Thema ist, desto mehr Raum braucht es. Dieser Raum entsteht durch <a href="https://www.matschnig.com/pausen-gekonnt-einsetzen/">Pausen</a>. Wer langsam spricht, wirkt nicht unsicher – sondern souverän. Langsamkeit ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Gute Redner wissen das. Denken Sie an Ursula von der Leyen – achten Sie einmal bewusst auf ihre Sprechweise, ganz unabhängig von ihrer politischen Rolle. Ihre Art zu sprechen – ruhig, klar, bedacht – gibt dem Gesagten Gewicht. Sie spricht nicht, um zu beeindrucken, sondern um zu erreichen. Und genau darum geht es.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pausen schaffen Präsenz</h2>



<p>Eine bewusste Pause alle 20 &#8211; 30 Sekunden (also etwa 2 – 3 pro Minute) ermöglicht es dem Publikum, das Gesagte zu verarbeiten. Gleichzeitig signalisieren Sie damit: <em>„Ich habe etwas Wichtiges gesagt – nehmen Sie sich einen Moment.“</em></p>



<p>Die Pause ist kein Zeichen von Leere. Sie ist ein kraftvoller Moment des Nachhalls. Denken Sie an großartige Redner oder Comedians – ihnen kann man stundenlang zuhören, weil sie den Rhythmus beherrschen: Spannung, Pause, Auflösung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was uns am langsam Sprechen hindert</h2>



<p>Viele Menschen sprechen zu schnell – aus vier typischen Gründen:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Nervosität</strong> – man will „durchkommen“</li>



<li><strong>Schnelles Denken</strong> – der Mund versucht, dem Kopf hinterherzukommen</li>



<li><strong>Komplexität</strong> – man glaubt, alles erklären zu müssen</li>



<li><strong>Übervorbereitung</strong> – man will alles liefern, was vorbereitet wurde</li>
</ol>



<p>Doch genau hier liegt das Missverständnis: Gute Präsentationen liefern nicht alles – sie führen. Und Führung braucht Ruhe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Gedankenexperiment</h2>



<p>Versuchen Sie einmal, so langsam zu sprechen, dass Sie selbst denken: <em>„Meine Zuhörer sterben vor Langeweile.“</em> Und dann holen Sie sich Feedback ein. Sie werden überrascht sein: Ihre Zuhörer werden Ihnen dankbar sein. Denn langsames Sprechen schafft zwei Dinge: <strong>Verständnis</strong> und <strong>Verbindung</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sprache als Einladung</h2>



<p>Was wäre, wenn Sie Ihre Rede als Einladung verstehen? Nicht als Lieferung. Nicht als Show. Sondern als Gespräch – auch dann, wenn nur Sie sprechen. Dann wird jedes Wort bedeutungsvoller. Dann wird jede Pause eine Möglichkeit zur Resonanz.</p>



<p>Der Management-Vordenker Dr. Reinhard K. Sprenger ist ein Meister dieses Prinzips. Nach starken Aussagen schweigt er bewusst – und lässt sein Publikum denken. So entsteht <a href="https://www.matschnig.com/praesenz-ausstrahlung/">Präsenz</a>. Nicht durch Lautstärke. Sondern durch <a href="https://www.matschnig.com/wirkung-als-kompetenz/">Wirkung</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Übung für Ihren nächsten Auftritt</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nehmen Sie sich ein Thema. Formulieren Sie drei Kernaussagen.</li>



<li>Sprechen Sie jede Aussage <strong>einzeln</strong>, in die Kamera oder vor einem Spiegel.</li>



<li>Nach jeder Aussage: <strong>Pause von 3 – 5 Sekunden.</strong> Aushalten. Atmen.</li>



<li>Sprechen Sie weiter – und beobachten Sie, wie sich Ihr innerer Zustand verändert.</li>
</ul>



<p>Optional: Nehmen Sie sich auf Video auf und analysieren Sie, <strong>wann</strong> Sie sprechen – und <strong>wann</strong> Sie wirken.</p>



<p>Langsamkeit ist keine Stilfrage. Sie ist ein Zeichen von Souveränität. In einer Zeit, in der alle immer schneller kommunizieren, wird die Langsame zur Führungskraft im Raum. Sie gibt Orientierung, schafft Klarheit – und öffnet die Tür zur echten Verbindung.</p>



<p>Langsam zu sprechen heißt nicht, wenig zu sagen. Es heißt, <strong>klug zu führen</strong>.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p class="has-small-font-size"><em>Bild: Rybakova</em> <em>/ istockphoto.com</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Macht des Zuhörens</title>
		<link>https://www.matschnig.com/die-macht-des-zuhoerens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2025 07:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Präsenz]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Zuhören]]></category>
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					<description><![CDATA[So gewinnen Sie Vertrauen und Einfluss]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Hören Sie wirklich zu?</strong> Oder warten Sie lediglich auf den Moment, in dem Sie wieder an der Reihe sind zu sprechen? Es mag provokant klingen, aber genau hier liegt der Kern eines der größten Missverständnisse in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Die meisten Menschen glauben, sie seien gute Zuhörer, doch in Wirklichkeit verbringen sie den Großteil eines Gesprächs mit der Formulierung ihrer eigenen Antwort – oft, noch bevor ihr Gegenüber den Satz beendet hat.</p>



<p>Dabei wäre <strong>aktives Zuhören</strong> eine der einfachsten Möglichkeiten, zwischenmenschliche Beziehungen zu vertiefen, <a href="https://www.matschnig.com/konstruktiv-mit-konflikten-umgehen/">Konflikte zu entschärfen</a> und sogar Macht zu gewinnen. Wer zuhört, erhält nicht nur Informationen, sondern auch Zugang zu Emotionen, Perspektiven und unausgesprochenen Bedürfnissen.</p>



<p><strong>Das Problem ist nur:</strong> Echtes Zuhören ist anstrengend. Es erfordert <a href="https://www.matschnig.com/praesenz-ausstrahlung/" target="_blank">Präsenz</a>, Disziplin und die Fähigkeit, sich selbst für einen Moment zurückzunehmen. <strong>Aktives Zuhören</strong> bedeutet, das Gesagte nicht nur akustisch zu erfassen, sondern auch emotional zu spiegeln und nonverbale Signale aufzunehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktives Zuhören als Spiegel der Persönlichkeit</h2>



<p>Der Philosoph Martin Buber unterschied zwischen dem „Ich-Du“ und dem „Ich-Es“-Modus der Begegnung. Während das „Ich-Du“ eine wirkliche Beziehung zum Gegenüber aufbaut, betrachtet das „Ich-Es“ den anderen als Objekt – als Mittel zur Erreichung eigener Zwecke.&nbsp; </p>



<p><strong>Nun stellen Sie sich selbst die Frage:</strong> In wie vielen Gesprächen befinden Sie sich tatsächlich im „Ich-Du“-Modus? Oder ist Ihr Zuhören oft lediglich ein Mittel zum Zweck, um Informationen zu extrahieren, einen guten Eindruck zu hinterlassen oder den eigenen Argumenten mehr Gewicht zu verleihen? Ihre Körpersprache verrät es. </p>



<h5 class="wp-block-heading">Körpersignale des Nicht-Zuhörens</h5>



<p>Wer nicht wirklich zuhört, zeigt dies unbewusst durch kleine <a href="https://www.matschnig.com/gesten-wirken-immer/" target="_blank">Gesten</a>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>flüchtige Blicke auf das Handy, </li>



<li>ein leichtes Zurückweichen, </li>



<li>nervöses Fußwippen oder </li>



<li>das subtile Anheben der Schultern, sobald die eigene Antwort bereits geformt wird. </li>
</ul>



<p>Ihr Körper signalisiert:<em> „Ich bin zwar physisch anwesend, aber gedanklich schon zwei Schritte weiter.“</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Neurobiologie des aktiven Zuhörens</h2>



<p>Eine Untersuchung der Harvard-Professorin Judith Glaser zur Neurochemie der Kommunikation zeigt, dass aktives Zuhören einen direkten Einfluss auf die biochemischen Prozesse im Gehirn hat. Menschen, die sich gehört fühlen, schütten verstärkt Oxytocin aus – das sogenannte „Bindungshormon“. Oxytocin wiederum senkt den Cortisolspiegel (Stresshormon) und fördert Vertrauen sowie Offenheit. <strong>Das bedeutet: </strong>Zuhören ist eine soziale Handlung mit neurobiologischer Wirkung.</p>



<p>Wer präsent ist, sendet nicht nur ein psychologisches Signal des Interesses, sondern beeinflusst auf hormoneller Ebene, wie sehr sich das Gegenüber in der Interaktion öffnet. Diese Erkenntnis ist für Führungskräfte ebenso relevant wie für zwischenmenschliche Beziehungen. Menschen spüren instinktiv, ob ihnen wirklich zugehört wird – und reagieren entsprechend. Wer den Raum hält, wer schweigt, wer bewusst Pausen setzt, erlaubt dem anderen, sich tiefer einzulassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Körpersprache als Resonanzraum</h2>



<p>Wie aber sieht aktives Zuhören konkret aus? Welche körperlichen Signale verraten, dass Sie wirklich präsent sind?</p>



<h5 class="wp-block-heading">Signale des aktiven Zuhörens</h5>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Die Haltung der Stille</strong><br>Der Körper ist leicht nach vorne geneigt, die Schultern entspannt. Keine hektischen Bewegungen, keine unruhigen Hände. Wer zuhört, sollte in sich ruhen – denn nur dann fühlt sich das Gegenüber wirklich wahrgenommen.</li>



<li><strong>Die Kunst des Blicks</strong><br>Ein unaufdringlicher, sanfter <a href="https://www.matschnig.com/blickkontakt-schafft-kontakt/">Blickkontakt</a> signalisiert Interesse, während abwesendes Umherschweifen Unsicherheit oder Gleichgültigkeit ausdrückt. Doch Achtung: Ein starrer Blick kann als unangenehm oder dominierend empfunden werden. Die beste Balance entsteht durch <strong>synchrones Spiegeln</strong> – ein natürliches Anpassen der Blickrichtung an das Gegenüber.</li>



<li><strong>Die Mikromimik des Verstehens</strong><br>Minimale, fast unbewusste Bewegungen der Augenbrauen, ein leichtes Zucken der Lippen, ein zustimmendes <a href="https://www.matschnig.com/nicken/" target="_blank">Nicken</a> – all das signalisiert, dass das Gesagte emotional verarbeitet wird.</li>



<li><strong>Der Verzicht auf voreilige Reaktionen</strong><br>Eine der mächtigsten Techniken im Zuhören ist das <strong>Aushalten der Stille</strong>. Viele Menschen haben die Angewohnheit, sofort zu reagieren – doch wahre Zuhörer wissen: Eine kurze Pause nach einer Aussage schafft Tiefe. Manchmal sagt das, was nicht gesagt wird, mehr als jede Antwort.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Übung: Die 60-Sekunden-Regel:</h2>



<p>Setzen Sie sich mit einer Person zusammen und führen Sie folgende Übung durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine Person erzählt eine persönliche Geschichte oder schildert ein Anliegen.</li>



<li>Der Zuhörer darf eine Minute lang nicht unterbrechen, nicht kommentieren, nicht nachfragen.</li>



<li>Nach 60 Sekunden gibt der Zuhörer die Essenz dessen wieder, was gesagt wurde – ohne zu interpretieren oder zu bewerten.</li>
</ul>



<p>Die <a href="https://www.matschnig.com/selbstreflexion-koerpersprache/">Reflexion</a> danach zeigt: <strong>Aktives Zuhören</strong> ist herausfordernd. Es erfordert Zurückhaltung, Präsenz und Respekt – aber genau das macht es so wirkungsvoll. Diese Übung schärft das Bewusstsein dafür, wie sehr unser Zuhören oft durch unseren eigenen Rededrang überlagert wird.</p>



<p>Zuhören ist keine passive Handlung, sondern eine Form von Führung. <strong>Aktives Zuhören</strong> lenkt Gespräche, ohne zu dominieren. Es baut Vertrauen auf, gibt anderen Raum und steigert die eigene Wirkungskraft. Wer Präsenz zeigt, gibt anderen den Raum, sich zu entfalten. Und wer sich selbst zurücknehmen kann, erzeugt Vertrauen.</p>



<p>Es sind nicht immer die Lauten, die Einfluss haben. Manchmal sind es die, die innehalten – und den anderen wirklich hören.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p class="has-small-font-size"><em>Bild: Planet Flem / istockphoto.com</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kamala Harris</title>
		<link>https://www.matschnig.com/kamala-harris/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2024 07:02:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Kamala Harris]]></category>
		<category><![CDATA[Präsenz]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wirkung &#038; Leadership]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Natürlich habe ich mir die Rede von Kamala Harris bei der „Democratic National Convention“ angesehen. In diesem Moment sah ich nicht nur eine Präsidentschaftskandidatin – ich sah die erste amerikanische Präsidentin vor mir. Hut ab. Der Weg wird nicht einfach sein, und der Höhenflug wird in den nächsten Monaten unweigerlich auch Tiefen erleben. Doch sie hat das Potenzial, es zu schaffen. Mehr noch, sie repräsentiert eine Politik, die über egoistische Interessen hinausgeht und das Wohl des gesamten Landes im Blick hat – im Gegensatz zu einem möglichen Präsidenten, der nur seine eigenen Vorteile sucht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was macht Kamala Harris so besonders, und was können wir von ihr lernen? Schauen wir genauer hin:</h2>



<p>Kamala Harris ist eine wahre Meisterin der <a href="https://www.matschnig.com/praesenz-ausstrahlung/">Präsenz</a> und <a href="https://www.matschnig.com/wirkung-ist-macht/" target="_blank">Wirkung</a>. Ihre Rede war ein Paradebeispiel dafür, wie persönliche Geschichten und politische Visionen auf höchstem Niveau miteinander verschmelzen können. Sie präsentierte sich als selbstbewusst, prinzipientreu und bereit, Verantwortung zu übernehmen. Diese Eigenschaften unterscheiden eine gute von einer großartigen Rede.</p>



<p>Ihr Einstieg war ein echter Coup: Sie begann mit ihrer persönlichen Geschichte, erzählte von ihrer Herkunft und der prägenden Rolle ihrer Mutter. Dadurch wirkte sie warm, nahbar und schuf eine starke emotionale Verbindung zum Publikum. Sie erzählte ihre Geschichte mit ihrem Körper.&nbsp;Ihre gesamte <a href="https://www.matschnig.com/grundlagen-koerpersprache/" target="_blank">Körpersprache</a> war „weich“, von ihrer melodischen <a href="https://www.matschnig.com/stimme-der-ton-macht-die-musik/" target="_blank">Stimme</a> bis hin zu ihrem emotionalen <a href="https://www.matschnig.com/gesichtsausdruck-entspanntes-gesicht/" target="_blank">Gesichtsausdruck</a>. Dadurch wirkte sie nahbar und erzeugte sogleich eine Verbindung mit dem Publikum. Menschen lieben Geschichten, die sie berühren und mit denen sie sich identifizieren können. Harris nutzte ihre eigene Geschichte, um die universellen Werte von Freiheit und Gerechtigkeit zu vermitteln – Werte, die tief in der amerikanischen Kultur verankert sind und über politische Grenzen hinweg Anerkennung finden.</p>



<p>Doch ihre Rede war nicht nur emotional, sondern auch ein kraftvolles Signal der Stärke und Führungsbereitschaft. Statt sich in leeren Phrasen zu verlieren, präsentierte Harris klare politische Prioritäten und grenzte sich deutlich von ihren Gegnern ab. Sie zeigte, dass sie bereit ist, am ersten Tag im Amt entschlossen zu handeln – ein entscheidender Punkt, um in unsicheren Zeiten Vertrauen zu gewinnen. Ihre <a href="https://www.matschnig.com/von-entspanntheit-bis-selbstbewusstsein/">Körpersprache</a> war dabei durchgehend kraftvoll: Der Körper angespannt, die Stimme kraftvoll, der Blick klar, der Gesichtsausdruck ernst. Diese körperliche Präsenz verstärkte ihre Botschaften und schuf Vertrauen in ihre Führungsfähigkeit.</p>



<p>Im Umgang mit ihrem Kontrahenten &#8211; Donald Trump &#8211; war sie ruhig, aber unerbittlich. Indirekt legte sie dar, welchen Schaden sein Verhalten in Amerika anrichten könnte. Im Gegensatz zu Trump ließ sie sich nicht auf plumpes Vokabular herab, sondern agierte stilvoll.</p>



<p>Von Kamala Harris’ Auftritt können Sie einige wertvolle Lektionen für Ihre eigene <a href="https://www.matschnig.com/kommunikations-gold/">Kommunikation</a> mitnehmen:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Nutzen Sie persönliche Geschichten:</strong> Erzählen Sie Geschichten aus Ihrem eigenen Leben, um eine tiefere Verbindung zu Ihrem Publikum aufzubauen. <a href="https://www.matschnig.com/authentizitaet/">Authentizität</a> und <a href="https://www.matschnig.com/emotionen-siegen/">Emotionen</a> sind mächtige Werkzeuge, die Menschen berühren und Ihre Botschaft unvergesslich machen.</li>



<li><strong>Seien Sie klar und entschlossen:</strong> Wenn Sie Ihre Ziele und Prioritäten darlegen, tun Sie dies mit Klarheit und Entschlossenheit. Menschen vertrauen Ihnen eher, wenn Sie deutlich machen, wofür Sie stehen und was Sie erreichen wollen.</li>



<li><strong>Inspirieren Sie und bieten Sie Lösungen an:</strong> Es reicht nicht aus, nur zu inspirieren. Zeigen Sie auch konkrete Wege auf, wie Ihre Visionen und Ideen umgesetzt werden können. Praktische Lösungen geben Ihrem Publikum das Vertrauen, dass Sie nicht nur reden, sondern auch handeln können.</li>



<li><strong>Finden Sie die richtige Balance:</strong> Erfolgreiche Kommunikation erfordert eine Balance zwischen Herz und Verstand, zwischen emotionaler Nähe und sachlicher Stärke. Zeigen Sie sowohl <a href="https://www.matschnig.com/mit-empathie-die-beziehung-staerken/">Empathie</a> als auch Kompetenz, um Ihr Publikum zu gewinnen und zu überzeugen.</li>
</ol>



<p>Setzen Sie diese Tipps um, und Sie werden sehen, wie Ihre Wirkung und Überzeugungskraft in Gesprächen, <a href="https://www.matschnig.com/vom-folienchaos-zur-wirkungsexzellenz/" target="_blank">Präsentationen</a> und Reden deutlich zunimmt.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p class="has-small-font-size"><em>Bildquelle: <a href="https://pixabay.com/users/owlisharts-10842167/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Owlish Arts</a> / Pixabay </em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der gelungene Vortrag</title>
		<link>https://www.matschnig.com/gelungener-vortrag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 May 2024 04:18:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Präsenz]]></category>
		<category><![CDATA[Publikum]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein harmonischer Tanz]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein <a href="https://www.matschnig.com/vortraege-koerpersprache/">Vortrag</a> beginnt zu leben, wenn Redner und Zuhörer in einen gemeinsamen Tanz eintreten. Der Redner bietet seine Gedanken an, die Zuhörer reagieren – so entsteht ein faszinierender Tanz von Reiz und Reaktion. 90 Minuten vergehen wie im Flug, und plötzlich ist das Ende da. Aber wie erreicht man diesen magischen Tanz?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Punkt 1: Sich auf die Erwartungshaltung der Zuhörer einstellen</h2>



<p>Der erste Schritt, um in diesen Tanz zu gelangen, besteht darin, sich auf die Erwartungen der Zuhörer einzustellen. Ein guter Redner versteht es, die stille Sprache der Blicke und <a href="https://www.matschnig.com/grundlagen-koerpersprache/" target="_blank">Körpersprache</a> zu lesen. Er spürt die Stimmungen im Raum und passt seine Botschaft entsprechend an. Nur so kann er eine echte Verbindung herstellen und die Zuhörer von Anfang an mitnehmen. Die Kunst liegt darin, im gleichen Takt zu tanzen, damit der Tanz harmonisch bleibt und nicht aus dem Rhythmus gerät.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Punkt 2: Präsenz im Hier und Jetzt</h2>



<p>Ein weiterer Schlüssel ist die volle <a href="https://www.matschnig.com/praesenz-ausstrahlung/">Präsenz</a> des Redners. Präsenz bedeutet, sich ganz auf den Moment einzulassen und jede Ablenkung, Wehwehchen, <a href="https://www.matschnig.com/warum-machen-sie-sich-sorgen/" target="_blank">Sorgen</a> und Nöte auszublenden. Sich von innen nach außen zu den Zuhörern zu wenden. Ein Redner, der im Jetzt agiert, schafft eine Atmosphäre der Glaubwürdigkeit und der direkten Verbindung. Es ist die Fähigkeit, voll und ganz bei der Sache zu sein und das Publikum zu spüren. Klingt einfach, muss aber trainiert werden. Um perfekt das Tanzbein zu schwingen braucht man auch viele Stunden an Training.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Punkt 3: Gute Vorbereitung und Raum für Spontaneität</h2>



<p>Gute Vorbereitung schafft die Basis, aber die Kunst liegt darin, im Moment flexibel zu bleiben. Ein Vortrag ist wie ein Tanz – man kann die Schritte planen, aber der eigentliche Tanz entsteht durch die Verbindung und das <a href="https://www.matschnig.com/empathie-verstehen-und-bewusst-einsetzen/" target="_blank">Einfühlungsvermögen</a>. Diese Mischung aus Struktur und Flexibilität ermöglicht es dem Redner, auf die Reaktionen der Zuhörer einzugehen und den Vortrag dynamisch zu gestalten; und das macht den Vortrag zusätzlich lebendiger.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drei Impulse für Ihre nächste Rede</h2>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Spüren Sie Ihr Publikum</strong>: Versuchen Sie, die Erwartungen und Stimmungen Ihrer Zuhörer wahrzunehmen und Ihre Botschaft entsprechend anzupassen.</li>



<li><strong>Seien Sie präsent</strong>: Konzentrieren Sie sich voll und ganz auf den Moment. Lassen Sie Ablenkungen hinter sich und seien Sie ganz im Hier und Jetzt.</li>



<li><strong>Bereiten Sie sich gründlich vor, aber bleiben Sie flexibel</strong>: Eine gute Vorbereitung ist die Basis, aber lassen Sie sich Raum für spontane Reaktionen und Anpassungen.</li>
</ol>
</div>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.matschnig.com/wp-content/uploads/2024/05/Begeisterung-1024x1024.jpg" alt="Begeisterung" class="wp-image-35527" srcset="https://www.matschnig.com/wp-content/uploads/2024/05/Begeisterung-1024x1024.jpg 1024w, https://www.matschnig.com/wp-content/uploads/2024/05/Begeisterung-300x300.jpg 300w, https://www.matschnig.com/wp-content/uploads/2024/05/Begeisterung-150x150.jpg 150w, https://www.matschnig.com/wp-content/uploads/2024/05/Begeisterung-768x768.jpg 768w, https://www.matschnig.com/wp-content/uploads/2024/05/Begeisterung.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>
</div>



<p>Ein Vortrag, der lebt, ist wie ein gemeinsamer Tanz von Redner und Zuhörern. Finden Sie den Rhythmus, spüren Sie den Moment und lassen Sie die Magie geschehen.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p class="has-small-font-size"><em>Und diesen Tanz hat der Fotograf Marc Schwarz eingefangen: <a href="http://www.marcschwarz.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.marcschwarz.at</a></em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Körpersprache in der Präsentation</title>
		<link>https://www.matschnig.com/gestik-mimik-haltung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2022 11:21:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Video-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[1x1 der Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgangsposition]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentieren]]></category>
		<category><![CDATA[Präsenz]]></category>
		<category><![CDATA[Publikum begeistern]]></category>
		<category><![CDATA[Standposition]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum Gestik, Mimik und Haltung entscheidend sind]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>2018 war ich auf einem großen Business Festival in Graz. Es gab 5.000 Besucher, eine enorme Zuhörerschaft. Jeder Redner hatte nur 15 Minuten Zeit. Und das, ist eine wahre Herausforderung. Es ist eine Meisterleistung in so kurzer Zeit so eine Masse zu erreichen. Ehrlich gesagt, vielen Rednern ist es nicht gelungen. Schade, denn für jeden wäre es DIE PR gewesen. Einige waren schlecht vorbereitet, einige waren OK, doch dann kam ER.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Beispiel: So begeisterte Matthew Banks 5.000 Zuhörer</h5>



<p>Matthew Banks, der Vizepräsident von Oracle. Er betrat die Bühne. Wie betrat er sie? Barfuß. Das war schon spannend. Und was passierte: In 15 Minuten schaffte er es, dass der Saal tobte. Der Funke sprang über. Er erreichte die Herzen aller Zuhörer! Bei ihm kamen nicht nur Worte aus seinem Mund, sondern er lebte das Gesagte, zeigte <a href="https://www.matschnig.com/emotionen-siegen/">Emotionen</a>, verstärkte das Gesagte mit seinen Händen &#8211; kurzum seine lebendige, begeisternde, mitreißende <a href="https://www.matschnig.com/grundlagen-koerpersprache/" target="_blank">Körpersprache</a> ließ den Funken überspringen.</p>



<p>Nun müssen Sie nicht wie Matthew Banks die Bühne rocken, aber Sie benötigen eine <a href="https://www.matschnig.com/positive-koerpersprache-gedanken/">positive Körpersprache</a>, egal ob Sie mit dem Kollegen, Lieferanten, Kunden oder Vorgesetzten sprechen. Worauf sollten Sie achten?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Achten Sie auf eine überzeugende Haltung.</h2>



<p>Wie genau komme ich zu einer optimalen Standposition? Was ist damit gemeint? Wie sollte ich die ersten paar Sekunden auf einer Bühne, vor einem Gesprächspartner stehen?</p>



<p>Ganz einfach, nehmen Sie die optimale Ausgangsposition ein.</p>



<p>Stellen Sie sich auf beide Beine, hüftbreit. Nun heben Sie Ihr Brustbein an, machen Sie sich 2 cm größer. Und damit Sie souverän wirken, stellen Sie sich noch eine virtuelle Krone auf Ihren Kopf. So wirken Sie schon mal relativ souverän und selbstsicher.</p>



<p>Am Anfang mag Ihnen diese Haltung komisch vorkommen, das ist aber normal, da sich unser Körper erst an die neue Haltung gewöhnen muss.</p>



<p>Wie auch Bewegung wirkt, <a href="https://www.matschnig.com/gezielte-bewegungen/">lesen Sie hier</a>.</p>



<p>Nun wissen wir, wie wir stehen sollten, doch was machen wir mit unseren Armen? Darüber spreche ich im nächsten Video! <a href="https://bit.ly/3z2KYPu" target="_blank" rel="noopener">Abonnieren Sie gleich meinen Youtube-Kanal</a>. So verpassen Sie die nächste Folge nicht.</p>



<p>Ihre Monika Matschnig<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



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		<title>Begeistern Sie Ihr Gegenüber mit Ihren Präsentationen</title>
		<link>https://www.matschnig.com/mit-praesentationen-begeistern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2022 11:06:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Video-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[1x1 der Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[frei reden]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentieren]]></category>
		<category><![CDATA[Präsenz]]></category>
		<category><![CDATA[Publikum begeistern]]></category>
		<category><![CDATA[Zuhörer gewinnen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Star sind Sie!
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es war ein Samstagmorgen. Ich war auf einem Kongress als Rednerin eingeladen. Vor mir gab es ein vielversprechendes Thema. Der Vortragstitel lautete: Steuerhinterziehung! Ich dachte mir, „Spannendes Thema“.</p>



<p>Und der Referent war nicht irgendjemand. Sondern es referierte der Inhaber und Fachanwalt einer renommierten Anwaltskanzlei. Auch für ihn war es eine große Chance. Hier konnte er sich und seine Kanzlei präsentieren. Jeder einzelne &#8211; der 600 Kongressteilnehmer &#8211; könnte ein potenzieller „Klient“ sein.</p>



<p>Ja, wäre da nicht das Wort <strong>KÖNNTE</strong>.</p>



<p>Und was passierte: Er kam auf die Bühne, verbarrikadierte sich hinters Rednerpult. Der Präsenter in der Hand diente als Stabilitätsanker und dann ging es los. Er machte eine Leseübung. Paragraphen für Paragraphen. Fall für Fall wurden Wort für Wort vorgelesen. Noch dazu hat er von der Leinwand gelesen. Das führte zwangsläufig dazu, dass man dem Publikum den Rücken zuwendet. Nach 10 Minuten hatte er es geschafft: Folienschlacht gewonnen, Zuhörer eingeschlafen.</p>



<p><strong>Frage an Sie? Sind solche Aktionen überhaupt noch erlaubt? Die klare Antwort lautet: Nein!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wem hören Sie am liebsten zu?</h2>



<p>Menschen, die hinter einem Rednerpult stehen und eine monotone Leseübung absolvieren oder Menschen, die einem das Gefühl geben, frei zu sprechen und sich bewegen?</p>



<p>Fakt ist, wir bezeichnen Menschen als wirkungsvoll, die Begeisterung versprühen und Leidenschaft übertragen. Leidenschaft bedeutet Bewegung und Bewegung ist <a href="https://www.matschnig.com/grundlagen-koerpersprache/" target="_blank">Körpersprache</a>.</p>



<p>Eine gute Performance ist eine kongruente Kombination aus Geist, Körper und Sprache. Wir können die besten Inhalte haben, doch wenn die Wirkung nicht stimmt, ist das Gesagte nichts wert.</p>



<p>Eindrucksvolle Vorbilder für dieses Prinzip sind einige <a href="https://www.matschnig.com/leere-gesten-trump-biden/" target="_blank">Politiker</a>, Spitzenführungskräfte oder Gewinner des bedeutsamen Cicero-Redner-Preises. Weder kämpfen sie sich mit einem Fremdwort-Jargon durch Gespräche, hetzen nicht durch eine endlose Folienschlacht, noch machen sie langweilige Lese-Übungen hinter einem Rednerpult.</p>



<p>Vielmehr erzeugen sie <a href="https://www.matschnig.com/praesenz-ausstrahlung/">Präsenz</a> durch Ihr eigenes Wesen, überzeugen durch die eigene Persönlichkeit und v.a. auch durch ihre Körpersprache.</p>



<p>Was die wichtigsten Punkte sind, um mit Ihrer Körpersprache die Zuhörer zu gewinnen, das erfahren Sie im nächsten Video. <a href="https://bit.ly/3z2KYPu" target="_blank" rel="noopener">Abonnieren Sie gleich meinen Youtube-Kanal</a>. So verpassen Sie die nächste Folge </p>



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		<title>Das gewisse Etwas</title>
		<link>https://www.matschnig.com/das-gewisse-etwas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2022 10:20:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstrahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Charisma]]></category>
		<category><![CDATA[Präsenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=32002</guid>

					<description><![CDATA[Ich empfehle Ihnen die „emotionale Sensibilität“]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es gibt Menschen, die locker eine Rede vor 5.000 Zuschauern halten und die Zuschauer schauen während des <a href="https://www.matschnig.com/themen/vortraege-koerpersprache/">Vortrags</a> tatsächlich nicht ein einziges Mal auf das Smartphone. Es gibt Leute, die betreten einen Raum und jeder verstummt. Sie kommen leicht ins Gespräch mit Fremden und steigen die Karriereleiter spielend empor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von welcher Sorte Mensch spreche ich?</h2>



<p>Von Menschen mit dem berühmten<strong> „gewissen Etwas“</strong> – Menschen mit <a href="https://www.matschnig.com/charisma-erlernbar/">Charisma</a> oder <a href="https://www.matschnig.com/ausstrahlung-gewisses-etwas/">Ausstrahlung</a>.</p>



<p>Auch Sie können mit kleinen, aber wirksamen Signalen Großes bewirken und Ihre Ausstrahlung um ein Vielfaches verbessern! Großartig, oder?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ich verrate Ihnen einen kleinen Tipp:</h2>



<p>Üben Sie sich in <strong>„emotionaler Sensibilität“</strong>. Was bedeutet das?</p>



<p>Geben Sie dem Gegenüber das Gefühl, wichtig zu sein. <strong>Erzeugen Sie <a href="https://www.matschnig.com/praesenz-ausstrahlung/" target="_blank">Präsenz</a>.</strong></p>



<p>Nicht im Sinne von präsentieren, sondern im Sinne von Anwesenheit. Konzentrieren Sie sich auf den Augenblick, auf das momentane Ereignis, die Situation, das Gegenüber. Im Hier und Jetzt sein und nicht schon beim nächsten Termin.</p>



<p>Sie sollten sich ernsthaft für Ihr Gegenüber interessieren. Stellen Sie mehr Fragen, als von Ihnen zu erzählen. Öffnen Sie Augen und Ohren und vor allem das Herz. Beschäftigen Sie sich mit Ihrem Gesprächspartner, sei es im Extremfall auch nur für ein paar Sekunden.</p>



<p>Das klingt sehr einfach, sollte aber geübt sein.</p>



<p>Bill Clinton wurde dieses Charisma zugeschrieben. Ich fragte mich immer – warum?</p>



<p>Bis ich das erste Mal auf ihn traf: In dieser kurzen Zeit hatte ich das Gefühl, der einzig wichtige Mensch im Raum zu sein. Er beherrschte die emotionale Sensibilität auf Knopfdruck.</p>



<p>Auch Sie können diese trainieren! Es gibt aber noch eine ganze Reihe an Ausstrahlungsfaktoren. Welche und noch viele andere Tipps zum Thema Wirkung zeige ich Ihnen in meinem <a href="https://www.matschnig.com/seminar-wirkung-immer-ueberall/">Intensiv-Seminar Wirkung. Immer. Überall</a>. <br></p>



<p>Ihre Monika Matschnig<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><small><em>Bildquelle: istockphoto.com / Vlad Plonsak<br></em></small></p>
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		<title>Spielen Sie Sieger</title>
		<link>https://www.matschnig.com/spielen-sie-sieger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2021 10:41:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache der Sieger]]></category>
		<category><![CDATA[Präsenz]]></category>
		<category><![CDATA[Siegerpose]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=29966</guid>

					<description><![CDATA[Das Gefühl dazu stellt sich automatisch ein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Sozialpsychologin <strong>Jessica Tracy</strong> und der Psychologe <strong>David Matsumoto</strong> machten die faszinierende Entdeckung, dass es eine bidirektionale Beziehung zwischen der physischen Ausdehnung und der geistigen Haltung gibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die <a href="https://www.matschnig.com/grundlagen-koerpersprache/" target="_blank">Körpersprache</a> von Gewinnern und Verlieren ist weltweit verbreitet.</h2>



<p>Ja, sie tritt sogar bei Menschen auf, die von Geburt an blind sind. Es ist somit ein universelles Element. Solche Reaktionen sind offenbar nicht abgeschaut oder erlernte Verhaltensweisen, sondern sind tief im Inneren des Menschen gespeichert.</p>



<p>Denken Sie an Kampfsportler: Kaum ist der Sieg gebahnt, bläst sich der Gewinner auf. Die Brust bläht sich auf, der Kopf hebt sich, das Rückgrat wird kerzengerade gehalten und häufig werden die Hände in die Höhe gerissen – eine klassische Siegerpose. Während der Verlierer vor Enttäuschung in sich zu versinken scheint: Der Rücken wird zu einem Buckel, der Kopf neigt sich nach unten, die Schultern hängen vorn herab.</p>



<p>Tracy und Ihre Kollegen konnten auch aufzeigen, dass Menschen, die <a href="https://www.matschnig.com/gluecklich/" target="_blank">glücklich</a>, <a href="https://www.matschnig.com/selbstbewusstsein-staerken-tipps/">selbstbewusst</a>, begeistert oder erfolgreich sind, sich automatisch ausdehnen und mehr Raum einnehmen. Wer sich dagegen schwach, unsicher, gelangweilt oder beschämt fühlt, zieht sich zusammen und versucht quasi, sich unsichtbar zu machen, um aus der unangenehmen Situation zu verschwinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was hat das nun mit der <a href="https://www.matschnig.com/praesenz-ausstrahlung/" target="_blank">Präsenz</a> in Kommunikationssituationen zu tun?</h2>



<p>Eine ganze Menge: Halten Sie sich in einem Gespräch aufrecht und dehnen sich aus, strahlen Sie <a href="https://www.matschnig.com/von-positiven-und-negativen-gesten/">Offenheit </a>aus, dann wirken Sie nicht nur selbstsicher, sondern verstärken dieses Gefühl auch in sich selbst.</p>



<p><strong>Also, spielen Sie einfach den Sieger!</strong> Das Gefühl dazu stellt sich automatisch ein.<br></p>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><small><em>Bildquelle: Shutterstock / Elymas</em></small></p>
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		<title>Präsenz – Ein Faktor für mehr Ausstrahlung!</title>
		<link>https://www.matschnig.com/praesenz-ausstrahlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2020 06:36:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Körpersprache & Wirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Anwesenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Interesse an anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Präsenz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.matschnig.com/?p=28514</guid>

					<description><![CDATA[Präsenz ist eine Frage Ihrer Präsentation.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Präsenz </strong>ist Anwesenheit – körperlich und vor allem geistig. Menschen, die uns fesseln, haben Präsenz. Sie geben uns das Gefühl, dass sie nur für uns da sind. Wir scheinen ihnen wichtig zu sein. Dies ist der Schlüssel:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Jeder Mensch möchte wichtig erscheinen, wahrgenommen und gehört werden.</h2>
</blockquote>



<p>Denken Sie an die 94-jährige „Queen“ von England: Menschen, die der Queen begegnet sind, zeigen sich immer wieder beeindruckt von der liebenswürdigen, interessierten Art der Monarchin. Für einen Augenblick scheint es da eine Verbindung zwischen ihnen und der Königin zu geben. Nun trifft die Queen im Laufe eines Jahres viele Tausende von Menschen, wie kann sie da jedem ihre Aufmerksamkeit schenken? Wie Bill Clinton, Barack Obama ist sie eine Meisterin darin, Präsenz zu erzeugen. Durch <a href="https://www.matschnig.com/blickkontakt-schafft-kontakt/">Blickkontakt</a>, ein <a href="https://www.matschnig.com/das-soziale-laecheln-in-den-oberen-fuehrungsetagen-wird-wenig-gelacht/" data-type="post" data-id="2774">Lächeln</a>, ein kurzes Hochziehen der Augenbrauen. Diese Art von Präsenz verlangt eine gelassene Konzentration auf den Augenblick, auf das momentane Ereignisse, die Situation, das Gegenüber. Im Hier und Jetzt und nicht schon beim nächsten Termin sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sich nur auf sein Gegenüber konzentrieren. Sich für Menschen interessieren. Ohren und Augen öffnen und vor allem das Herz.</h2>



<p>Nur dadurch ist man in der Lage, andere wahrzunehmen, sie zu erkennen und begreifen. Dies mag idealisierend klingen, aber es soll zeigen, dass Präsenz keine reine Shownummer ist. Es gehört die Überzeugung dazu, dass andere Menschen es wert sind, sich mit ihnen zu beschäftigen. Sei es im Extremfall auch nur für ein paar Sekunden. Menschen, die immer voll da sind für uns. Jeder von uns kennt solche Menschen. Die Lieblingslehrerin damals? Der eigene Großvater? Die neue Abteilungsleiterin? Wir sehen, Präsenz ist kein Monopol der Mächtigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Üben Sie sich im präsent sein:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Lernen Sie zu meditieren:</strong> Im Hier und Jetzt sein und nicht schon beim nächsten Termin! 5-10 Minuten am Anfang reichen. Sie lernen in der Gegenwart zu bleiben, gleichzeitig entspannt es Sie.</li>



<li><strong>Volle Aufmerksamkeit auf das Gegenüber! </strong>Hören Sie auf die Worte, sehen Sie seine <a href="https://www.matschnig.com/grundlagen-koerpersprache/" target="_blank">Körpersprache</a>.</li>



<li><strong>Paraphrasieren Sie: </strong>Versuchen Sie das Gesagte wiederzugeben. „Ich verstehe es so, dass Sie&#8230;“, „Sie meinen damit…“</li>



<li><strong>Smartphone weglegen</strong> und ausschalten, Laptop zur Seite legen.</li>



<li><strong>Schweigen Sie</strong> und hören Sie zu.</li>
</ul>



<p>Ihre Monika Matschnig,<br>Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance</p>



<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Bild: kay mosk / Shutterstock.com</em></span></p>
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